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Chronik: Archiv
Freitag, 24. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Hamburger Jugend‑Einzelturniere 2002
 12. Januar bis 24. Februar 2002 
L1a L1b L1c Berichte
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↓
L1a
Pl. Teilnehmer Ver. 1 2 3 4 5 6 7 Pu. SoBe.
1. Schnock, Stefan HSK ½ 1 ½ 1 1 1 5,0 12,00
2. Müller, Jan Hendrik MAT ½ 1 ½ ½ + 1 4,5 11,50
3. Winnicki, Alice SKJ 0 0 1 + 1 1 4,0 7,50
4. Stejskal, Janina Maria HSK ½ ½ 0 ½ 1 1 3,5 8,00
5. Simon, Pascale SCS 0 ½ ½ ½ 1,5 4,75
6. Klink, Otto KSH 0 0 0 ½ + 1,5 1,75
7. Fernandes, Milton HSK 0 0 0 0 + 1,0 1,50
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L1b
Pl. Teilnehmer Ver. 1 2 3 4 5 6 7 Pu. SoBe.
1. Schuler, Dorothea KSH ½ 1 1 1 1 + 5,5 12,75
  Koß, Christian WIC ½ 1 1 1 1 + 5,5 12,75
3. Müller, Sebastian MAT 0 0 ½ 1 1 ½ 3,0 5,00
4. Brüning, Ulf SKJ 0 0 ½ 1 1 ½ 3,0 5,00
5. Buchheister, Benjamin SKJ 0 0 0 0 ½ + 1,5 1,75
6. Kaczmarowski, Matthias HSK 0 0 0 0 ½ 1 1,5 1,75
7. Vater, Hannes KSH ½ ½ 0 1,0 3,00
↑
↓
L1c
Pl. Teilnehmer Ver. 1 2 3 4 5 6 7 Pu. SoBe.
1. Herzenstein, Georg KSH ½ 1 1 1 1 1 5,5 13,25
2. Frackowiak, Oliver HSK ½ ½ ½ 1 1 1 4,5 10,25
3. Michaelsen, Jan KSH 0 ½ 1 ½ 1 + 4,0 8,25
4. Sablewski, Armin DIO 0 ½ 0 + ½ 1 3,0 5,25
5. Möller, Hendrik HSK 0 0 ½ ½ 1 2,0 3,00
6. Zollondz, Mark SKJ 0 0 0 ½ ½ 1 2,0 2,50
7. Prager, Maurice HSK 0 0 0 0 0 0,0 0,00
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Berichte

Nach der siebten Runde

Die sich schon abzeichnenden Erfolge unserer Teilnehmer wurden durch die Ergebnisse der letzten (siebten) Runde bestätigt.

Bereits nach der sechsten Runde standen mit Dorothea Schuler und Georg Herzenstein die Sieger in der L1 fest.

Für Jan Michaelsen ist es ein nicht erwarteter Erfolg, sich in seiner L1‑Gruppe mit einem dritten Platz für die Runde der besten zwölf Hamburger Jugendspieler qualifiziert zu haben. Otto Klink und Hannes Vater konnten dagegen nur untere Plätze in der L1 belegen; aber die beiden haben die Zukunft noch vor sich.

Hervorragend haben unsere Teilnehmer in den Altersklassen abgeschnitten. Nahezu sämtliche Königsspringer konnten sich für die Endrunde um die Hamburger Meisterschaft qualifizieren.

Den Vogel schoss Max Borgmeyer ab. Mit sechs Punkten konnte er als F‑Jugendlicher seine Staffel unter 24 D‑Jugendlichen gewinnen. Damit spielt Max im nächsten Jahr in der L2. Nahezu gleich zu bewerten ist das Abschneiden unseres zweiten F‑Jugendlichen in der D1: Justus Streich belegte unter 26 Teilnehmern den dritten Platz; auch Justus dürfte im nächsten Jahr ein Platz in der L2 sicher sein.

Nun zu den anderen – durchweg guten – Ergebnissen: Für die Endrunde qualifizierten sich in der D1: Torben Siebeneicher, Clemens Harder (je 5), Christian Chlond und Immo Huismann (je 4½). Mit vier Punkten erreichte auch Florian Albrecht eine gute Platzierung.

In der E1 erreichten Markus Langmann (5), Daniel Maiorov und Ole Meyer (je 4) die Qualifikationsnormen.

In der F‑Jugend überzeugten Henry Steinfeldt (vierter Platz) als noch G‑Jugendlicher sowie Shumon Akram (4½), Dominique Fink und Max Willgeroth (je 4). Für Max Goehle und Natalie Djuric war es das erste Turnier dieser Art; beide landeten auf hinteren Plätzen. Mit Trainingsfleiß werden sich auch bei diesen die Erfolge einstellen; davon bin ich überzeugt.

Zum Abschluss eine Partie aus der siebten Runde, in der der Gegner von Markus Langmann seine Entwicklung sträflich vernachlässigte. Für Markus war es dann auch ein Leichtes, immer wieder Drohungen aufzustellen und ohne große Anstrengungen zu gewinnen.

Joscha Kolster – Markus Langmann (Königsspringer)

Eröffnung: Läuferspiel
1. e4 e5 2. Lc4 Sf6 3. d4 exd4 4. Dxd4 Sc6 5. De3 Le7
Markus entwickelt zügig seine Leichtfiguren.
6. e5
Weiß greift zu früh an. Stattdessen hätte sich Weiß mit 6. Sf3 entwickeln sollen.
6. … Sg4 7. Df4 Sgxe5 8. De4
Ein ganz schlechter Zug. Die Entwicklung der Leichtfiguren war erforderlich. Jetzt ist schon alles zu spät.
8. … Sxc4 9. Dxc4 d5 10. Db5 a6 11. Da4 O‑O
Schwarz hat zwei Leichtfiguren draußen und bereits die Rochade gemacht. Weiß dagegen kurvt mit seiner Dame über das Brett.
12. Sf3 Ld7
Es droht ein Abzugsangriff auf die Dame.
13. O‑O Se5 14. Db3 Sxf3+ 15. Dxf3 Lb5 16. Td1 Lc6 17. Sc3 d4 18. Se4 f5 19. Db3+ Kh8 20. Sg5
Jetzt auch noch dieser Fehlzug!
20. … Lxg5 21. Lxg5 Dxg5 22. Txd4 Dxg2#
0:1
Abschließende Frage: Wie viele Züge hat Weiß mit seiner Dame gemacht?

(Günter Schierholz)


Nach der sechsten Runde

In den Leistungsklassen ist für die Königsspringer inzwischen nahezu alles klar. Was sich schon abzeichnete, wurde jetzt Realität: Dorothea Schuler und Georg Herzenstein haben ihre Gruppe souverän gewonnen. Damit spielen sie in der Hamburger Meisterschaft um den Titel im Kreis der besten zwölf Hamburger Jugendspieler. Aber Achtung! Auf der Lauer für eine Qualifikation in der Leistungsklasse 1 liegt auch noch Jan Michaelsen. Mit etwas Glück in der letzten Runde könnte auch Jan noch die Runde der besten Zwölf erreichen.

Nun zu den Altersklassen: Schon jetzt hat unsere Equipe hervorragend abgeschnitten. Als F‑Jugendlicher liegt Max Borgmeyer nunmehr mit 5½ aus 6 allein auf dem ersten Platz. Im Kampf um die Führung konnte Max seinen Königsspringer‑Vereinsfreund Torben Siebeneicher besiegen. Torben liegt mit viereinhalb Punkten jetzt auf dem dritten Platz. Mit vier Punkten haben sich Christian Chlond und Immo Huismann an die Spitze herangekämpft. Die letzte Runde wird entscheiden, ob diese beiden sich für die Endrunde qualifizieren. In den anderen beiden D1‑Gruppen hat Clemens Harder sich mit einem Remis bereits vor der letzten Runde für die Endrunde um die Hamburger D‑Jugend‑Meisterschaft qualifiziert (4½ aus 6). Justus Streich (4) und Florian Albrecht (3½) liegen in der Verfolgergruppe. Mit einem Sieg in der letzten Runde ist auch für diese beiden Spieler die Fahrkarte zur Meisterschaft sicher.

In der E1 lief es nicht ganz so gut. Daniel Maiorov und Ole Meyer verloren ihre Partien gegen gute Gegner. Markus Langmann zeigte in einer Schottisch‑Partie, dass mit ihm noch für die E‑Endrunde zu rechnen ist.

In der F‑Jugend ist aus Königsspringer‑Sicht die große Überraschung Shumon Akram. Shumon hat sich in seinem ersten richtigen Schachturnier kontinuierlich gesteigert. Und das gerade auch im Turnierverhalten. Im Vergleich zur ersten Partie hat sich Shumon richtig Zeit gelassen. Jeder Zug wurde gründlich überdacht. Dieses Verhalten fand dann auch seine Belohnung in richtig gut gespielten Partien. Weiter so, Shumon! Vielleicht qualifizierst du dich sogar für die F‑Endrunde. Erwartungsgemäß liegt der noch G‑Jugendliche Henry Steinfeldt mit vier Punkten auf Qualifikationskurs. In der letzten Runde sollte Henry noch einmal gewinnen. Auch Dominique Fink hat bereits jetzt ein gutes Turnier gespielt. Im Vergleich zu früher überlegt er einfach länger; und das zahlt sich aus, indem er immer bessere Züge findet. Gute Ansätze zeigt auch Max Goehle. In seinem ersten Turnier sollte er jedoch erst einmal Turnierluft schnuppern, ohne gleich große Erwartungen zu entwickeln.

Zwei Partien aus der sechsten Runde werden mit einigen knappen Kommentaren wiedergegeben. Es lohnt sich, diese Partien nachzuspielen und vor allem aus den Fehlern zu lernen.

Christian Chlond (Königsspringer) – Philipp Schünemann

1. e4 d5
Das ist die Skandinavische Eröffnung.
2. exd5 Dxd5 3. Sc3
Weiß entwickelt mit Tempo seinen Springer.
3. … Da5 4. d4
Zentrumsbesetzung.
4. … Lf5 5. Ld2 c6 6. Lc4 Db4
Schwarz zieht in der Eröffnung seine Dame bereits das dritte Mal. Das verstößt gegen elementare Eröffnungsregeln. So etwas wird meistens bestraft.
7. Lb3 Dxd4
Schwarz hat einen Bauern gewonnen. Doch der schwarze Entwicklungsrückstand ist schon beängstigend. Hier spielt Materialvorteil keine Rolle mehr.
8. Sf3
Weiß entwickelt auch seinen zweiten Springer mit Tempogewinn.
8. … Dg4
Das ist der fünfte Zug der schwarzen Dame!
9. Se5
Ungestüm von Weiß. Die Rochade wäre besser gewesen. Doch Weiß konnte sich in dieser Stellung bereits fast alles erlauben.
9. … Dxd1+ 10. Txd1 Sh6
So kann Schwarz das Feld f7 nicht verteidigen. Außerdem: Springer am Rand bringt Unglück und Schand! Das ist auch gleich zu sehen.
11. Lxh6 gxh6 12. Lxf7#
1:0

Markus Langmann (Königsspringer) – Malte Thiele

1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. d4
Jetzt ist die Schottische Eröffnung entstanden.
3. … exd4 4. Sxd4 Sxd4
Damit gibt Schwarz freiwillig den Kampf um das Zentrum auf.
5. Dxd4 c5
Schwarz hat jetzt einen rückständigen Bauern auf d7. Das Feld d5 wird gerschwächt. Schon jetzt steht Weiß dank der groben Eröffnungsfehler seines Gegners überragend.
6. De5+ De7 7. Lf4
Weiß entwickelt sich weiter. Das hat Vorrang!
7. … Dxe5 8. Lxe5 d6 9. Lc3 Le7
Jetzt hängt g7.
10. Lxg7 Lf6 11. Lxh8 Lxh8 12. c3
Mit 12. Sc3 hätte sich Weiß einen isolierten Doppelbauern auf c2/c3 eingehandelt.
12. … Sf6 13. Lb5+ Ld7 14. Lxd7 Kxd7 15. Sd2 Te8 16. O‑O Sg4 17. Tad1
Genauer wäre 17. f3 gewesen.
17. … Le5 18. g3 h5 19. Sf3 h4
Einsteller!
20. Sxh4 b5 21. Sf3
Richtig! Weiß lässt seinen Springer nicht am Rand stehen.
21. … b4 22. cxb4 cxb4 23. Sxe5
Bei der materiellen Überlegenheit braucht Weiß nur die Figuren abzutauschen.
23. … Sxe5 24. f4 Sc4 25. Td4 Se3 26. Tf2
Auch in solch einer Gewinnstellung gilt es, Markus, die offene c‑Linie mit dem Turm (26. Tc1) zu besetzen.
26. … Sc2
Resignation oder Patzer?
27. Txc2
1:0

(Günter Schierholz)


Nach der fünften Runde

Jeden Sonntag um 10:00 Uhr in den letzten fünf Wochen am Schachbrett sitzen: Dieser Leidenschaft gingen etliche Königsspringer nach; und das bisher mit großem Erfolg.

In den Leistungsklassen liegen Dorothea Schuler und Georg Herzenstein auf ersten Plätzen, sodass die A‑Endrunde bereits in greifbare Nähe gerückt ist. Auch Jan Michaelsen hat noch Chancen auf eine Qualifikation für die Hamburger Jugendmeisterschaft.

Hervorragend das Abschneiden unserer Jugendlichen in den Altersklassen: Torben Siebeneicher und Max Borgmeyer liegen gemeinsam auf dem ersten Platz in der D1 (4½ aus 5). Am Sonntag kommt es zum Königsspringer‑Duell um die alleinige Führung.

Chancen auf den Gruppensieg in der Parallelgruppe hat auch noch Clemens Harder (4 aus 5). Alle anderen liegen im unmittelbaren Verfolgerfeld: Christian Chlond, Justus Streich, Florian Albrecht und Immo Huismann.

In der E1 hat Daniel Maiorov gezeigt, dass seine Anfangserfolge kein Zufall waren. Er liegt mit vier Punkten aus fünf Partien in seiner Gruppe auf dem zweiten Platz. Gelingt Daniel eventuell sogar der Gruppensieg? Gut im Rennen liegen auch noch Ole Meyer und Markus Langmann mit je drei Punkten.

Auch in der F‑Jugend liegen zwei Königsspringer ganz vorn: Henry Steinfeldt und Dominique Fink haben mit ihren vier Punkten noch Aussicht auf den Gruppensieg. Beachtlich schlagen sich die Neulinge in ihrem ersten Schachturnier: Shumon Akram und Max Goehle halten sogar den Kontakt zur Tabellenspitze.

Viele haben schon mehr erreicht als sie vielleicht selbst erwartet haben. Auch gelernt wurde im Verlauf des Turniers. Für Analysen stand ein Betreuer‑Team jeden Sonntag unseren Jugendlichen zur Seite. So werden Erfolge systematisch unterstützt; und dazu macht das Ganze auch noch Spaß!

Max Borgmeyer – Nanak Singh










Wie machte Weiß am Zug jetzt alles klar?

(Günter Schierholz)


Nach der dritten Runde

Unser Club ist in der D‑Jugend mit sieben Spielern vertreten. Nach drei Runden muss man sicherlich noch vorsichtig mit Voraussagen sein, doch eine Einstiegsbilanz kann doch gezogen werden.

An der Tabellenspitze, wenn auch sicherlich mit etwas Glück, steht Florian Albrecht mit drei Punkten (alles gewonnen!). Drücken wir ihm die Daumen, dass er diesen hervorragenden Platz behaupten kann!

Bemerkenswert ist auch der Einstieg unserer F‑Jugendlichen in dieser Altersklasse: Max Borgmeyer (2½ aus 3) und Justus Streich (2 aus 3); diese beiden spielen zwei Kategorien über ihrer eigentlichen Altersklasse; die meisten in diesem Turnier sind drei bis vier Jahre älter.

Gut im Rennen liegen Clemens Harder, Immo Huismann (je 2 aus 3), Torben Siebeneicher (1½ aus 2) und Christian Chlond (1½ aus 3). Keiner unserer Spieler liegt unter 50 %!

Auch in der E‑Jugend sieht es gut aus. Überraschend hat Daniel Maiorov, noch nicht lange Mitglied in unserem Verein, mit drei Punkten aus drei Partien die Spitzenposition inne. Mit zwei Punkten liegt auch Markus Langmann gut im Kampf um die Spitze. Ole Meyer, erst seit kurzem bei uns, kämpft mit einem Punkt tapfer mit.

In der F‑Jugend spielen die Jüngsten. Einen furiosen Turnierstart hatte Dominique Fink mit drei Siegen. Dominique gewann seine Partien solide und mit hübschen Kombinationen. Auf der Lauer hinter der Spitze befinden sich Henry Steinfeldt und Max Goehle (je 2 aus 3). Henry erwies sich einmal mehr als großer Kämpfer, als er in der zweiten Runde seine Gegnerin nach über zwei Stunden Spielzeit in einem ausgeglichenen Endspiel noch mattsetzen konnte.

Shumon Akram spielte etwas glücklos. In allen drei Partien stand er auf Gewinn; zwei dieser Partien gingen noch verloren. Bedenken wir aber, dass es Shumons erstes Schachturnier überhaupt ist. Es macht Spaß, seinem aktiven und risikoreichen Spiel zuzuschauen.

Ihr erstes Turnier spielt auch Nathalie Djukic. Trotz fehlender Punktausbeute geht sie in jeder Runde fröhlich ans Brett.

Von den Leistungsklassen kann noch nicht viel berichtet werden, da etliche noch nachzuholende Partien das Tabellenbild verzerren.

(Günter Schierholz)

 
 
 
 
 
 
 
 
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01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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