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Chronik: Archiv
Montag, 20. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 4 · Stadtliga A 2002
Termine Tabelle Spieler Ergebnisse
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Termine
1 04.01.2002 SV Großhansdorf 2 Königsspringer Hamburg 4 3 : 5
2 17.01.2002 SK Union‑Eimsbüttel Königsspringer Hamburg 4 4 : 4
3 01.02.2002 Königsspringer Hamburg 4 SK Marmstorf 3 : 5
4 12.02.2002 FC St. Pauli 2 Königsspringer Hamburg 4 :
5 22.03.2002 Königsspringer Hamburg 4 SC Diogenes 2 :
6 02.04.2002 Barmbeker SK Königsspringer Hamburg 4 3 : 5
7 19.04.2002 Königsspringer Hamburg 4 Hamburger SK 6 3 : 5
8 22.04.2002 ETSV Altona‑Eidelstedt Königsspringer Hamburg 4 :
9 31.05.2002 Königsspringer Hamburg 4 Niendorfer TSV :
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Barmbeker SK 3 6 44,5 14
2. SC Diogenes 2 6 3 6 5 6 7 42,5 12
3. SK Union‑Eimsbüttel 2 6 4 5 4 5 37,5 12
4. SK Marmstorf 2 5 4 39,0 11
5. FC St. Pauli 2 5 6 4 37,0 11
6. Königsspringer Hamburg 4 5 4 3 3 5 37,0 9
7. Hamburger SK 6 2 3 4 5 4 37,0 8
8. ETSV Altona‑Eidelstedt 3 4 2 34,0 7
9. Niendorfer TSV 2 2 4 4 7 32,0 6
10. SV Großhansdorf 2 1 3 3 1 19,5 0
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Spieler
RL Name 1.R 2.R 3.R 4.R 5.R 6.R 7.R 8.R 9.R
31 Conrad, Christian       1          
32 Wiltafsky, Thomas 0   0 ½ ½ 1 ½   0
33 Bruhn, Boris ½   ½ ½ ½ ½     ½
34 Melde, Christian   0 ½   ½ ½ 0 ½ 0
35 Möhrmann, Marcus 1 ½ 0 0 0 1 1 1  
36 Wilms, Ingo   ½ ½ 1 1 0 ½ ½ 1
37 Opitz, Claudio 1 0 ½ ½ 0   ½ 1 1
38 Herzenstein, Georg 1 1 0 1 0 ½ 0 1 0
39 Dettmann, Steffen ½ 1 1   1 1 0 0 1
41 van de Velde, André   0              
42 Rahn, Kay               ½  
44 Zierau, Joachim               0  
49 Schierholz, Sonja                 0
51 Knops, Peter 1 1   1          
54 Seemann, Hans‑Siegfried 0         ½ ½    
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1. Runde
04.01.2002 SV Großhansdorf 2 Königsspringer Hamburg 4 3 : 5
Barmbeker SK SK Union‑Eimsbüttel 6,5:1,5
Hamburger SK 6 SC Diogenes 2 2,0:6,0
ETSV Altona‑Eidelstedt FC St. Pauli 2 2,0:6,0
Niendorfer TSV SK Marmstorf 1,5:6,5

Bericht

Zum ersten Kampf im neuen Jahr sind wohl viele noch im Urlaub oder beim Silvesterkater gewesen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum wir am ersten Freitag im neuen Jahr mit zehn Ersatzspielern in drei Mannschaftskämpfen antreten mussten. Zwei von den zehn, nämlich Peter Knops und Sigi Seemann haben uns nach Großhansdorf begleitet.

Das DRK‑Zentrum über der Polizeistation war nicht leicht zu erreichen. Jedenfalls hatten Steffen und Claudio gleich mal 30 Minuten und Thomas 40 Minuten weniger auf der Uhr. Zu allem Überfluss musste sich Steffen auch noch einer komplizierten Eröffnung gegenübersehen, sodass er für die letzten 25 Züge noch eine halbe Stunde hatte.

Sigi und sein Gegner vermieden die Zeitnot deutlich, nach anderthalb Stunden hatten sie bereits 50 Züge gespielt. Mehr als einmal hätten beide die Partie entscheiden können. Leider geriet Sigi im Endspiel in ein Mattnetz und es stand 1:1. Zuvor zeigte der Gegner von Marcus, dass er Russisch spielte, ohne sich so auszukennen.

Claudio, Georg und Peter kamen solide aus der Eröffnung. Mein Gegner spielte nach eigener Aussage die ›Goldmann‑Variante‹ im Caro‑Kann, nach der Eröffnung stand ich etwas beengt. Thomas hatte einen unklaren Königsinder auf dem Brett, und so klar war ich mir nicht darüber, ob wir diesen Kampf gewinnen würden. Großhansdorf II hatte im Schnitt 200 Punkte weniger als wir, was zu diesem Zeitpunkt gar nicht sichtbar war. Aber es machte sich zu unserem Glück mit fortdauernder Spielzeit bemerkbar. Georg gewann sehr sicher. Peters Stellung wurde immer besser und auch er gewann. Leider verlor Thomas dann und Steffen hatte noch zwei Minuten für zehn Züge in völlig unklarer Stellung.

Beim Stand von 3:2 für uns und gewonnener Stellung für Claudio bot mir mein Gegner mit Turm und zwei Bauern gegen zwei Spinger Remis an, das ich auf Anraten von Marcus annahm. Claudio gewann in der Folge und Steffens Gegner schaffte es nicht, ihn über die Zeit zu heben und gab Dauerschach. Mit 5:3 und viel Dusel gewannen wir also diesen Kampf.

(Boris Bruhn)

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2. Runde
17.01.2002 SK Union‑Eimsbüttel Königsspringer Hamburg 4 4 : 4
SK Marmstorf SV Großhansdorf 2 4,5:3,5
FC St. Pauli 2 Niendorfer TSV 4,0:4,0
SC Diogenes 2 ETSV Altona‑Eidelstedt 5,0:3,0
Barmbeker SK Hamburger SK 6 4,5:3,5
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3. Runde
01.02.2002 Königsspringer Hamburg 4 SK Marmstorf 3 : 5
Hamburger SK 6 SK Union‑Eimsbüttel 3,0:5,0
ETSV Altona‑Eidelstedt Barmbeker SK 3,5:4,5
Niendorfer TSV SC Diogenes 2 2,0:6,0
SV Großhansdorf 2 FC St. Pauli 2 3,5:4,5

Marmstorf bleibt Angstgegner

Als wir gegen Marmstorf spielen mussten, war die Marschrichtung eigentlich klar: vorn gegenhalten und hinten gewinnen. An 1 und 2 spielen mit Holger Hebbinghaus und Jeronimo Hawellek zwei Spieler mit mehr als DWZ 2200. An den hinteren Brettern waren wir die DWZ‑Favoriten.

Der Kampf begann schon recht ungünstig, denn Thomas und Ingo waren die erste Dreiviertelstunde nicht aufgetaucht. Bei Georg entstand eine recht eigentümliche Stellung, die er auch recht rasch verlor. Ingo kam schlecht aus der Eröffnung und auch bei ihm sah es nach einer Null aus, die sich doch nach zähem Kampf zum Remis entwickeln konnte. Ganz schön ungünstig. Steffens Partie ist auf dieser Website nachzuspielen, ein schöner Sieg. Claudio schaffte trotz guter Position auch nicht mehr als ein Remis. Und somit hatten wir an 5 bis 8 nur 2:2 gespielt. Gegen Marmstorf zu wenig für einen Sieg.

Thomas hatte einen Bauern geopfert gegen Hebbinghaus, den »die Wand« dann auch nicht mehr hergab, und so geriet Thomas langsam, aber sicher ins Hintertreffen und verlor ebenso. Christian und ich versuchten unsere Stellungen remis zu halten, was uns auch gelang, und Marcus verlor in einer wie immer wilden Partie nach einiger Zeit den Überblick und verlor. So sind aus den geplanten viereinhalb Brettpunkten nur drei geworden, und unser Angstgegner nimmt mal wieder zwei Mannschaftspunkte mit nach unter der Elbe.

(Boris Bruhn)

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4. Runde
12.02.2002 FC St. Pauli 2 Königsspringer Hamburg 4 :
SK Union‑Eimsbüttel SK Marmstorf 6,0:2,0
SC Diogenes 2 SV Großhansdorf 2 7,0:1,0
Barmbeker SK Niendorfer TSV 6,0:2,0
Hamburger SK 6 ETSV Altona‑Eidelstedt 5,5:2,5

Auswärtssieg bei St. Pauli

Die »Spitzenpaarung« am Dienstagabend, wie sie unser gastgebender Mannschaftsführer nannte, hätte nach unserem und deren Geschmack anders aussehen sollen. Statt Erster gegen Zweiter spielten hier der Vierte gegen den Fünften. St. Pauli hatte bereits einen Mannschaftspunkt abgegeben gegen den NTSV und noch keine starken Gegner gehabt (wir eigentlich auch nicht, aber egal!). Nominell allerdings war St. Pauli als sehr stark einzuschätzen: an den ersten vier Brettern über 2100 DWZ. An den hinteren Brettern nicht weniger als 1950, das ist eine gute Stadtliga‑Mannschaft.

Die ersten zwei Stunden passierte recht wenig auf den Brettern. Ingo stand einen Tick besser, Georg auch, nur gewonnen war noch nichts. Mein Gegner nahm das Remisangebot in einer »Gähnstellung« an und gab mir dann sogar ein Bier aus. In der Zwischenzeit hatte sich Thomas’ Stellung sichtbar verbessert und auch Christians Stellung an Brett 1 begann besser zu werden. Bei Marcus hatte sich ein unübersichtlicher Königsinder entwickelt. Ingos Überlegenheit zeigte sich in einem Mehrbauern und nach Damentausch konnte auch Georg langsam einen Freibauern bilden. Claudio und sein Gegner spielten eine spannende Partie, die allerdings keinen Sieger verdiente und in einem Remis endete. Peter spielte an Brett 8 einen langsamen, aber nachhaltigen Angriff über die c‑Linie.

Schlag auf Schlag gingen dann in der Zeitnot die guten Stellungen zu unseren Gunsten aus: Ingo setzte schachmatt, Peter Knops gewann seine Partie nach einem lustigen Figurenwürfeln (das für ihn aber zu keinem Zeitpunkt hätte verloren gehen können). Thomas spielte letztendlich remis, Marcus verlor seine unübersichtliche Stellung und Christian gewann auch. Macht fünfeinhalb Punkte für uns und die Erkenntnis, dass ein kleines Schachwunder uns doch noch den Aufstieg bringen könnte.

(Boris Bruhn)

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5. Runde
22.03.2002 Königsspringer Hamburg 4 SC Diogenes 2 :
ETSV Altona‑Eidelstedt SK Union‑Eimsbüttel 4,0:4,0
Niendorfer TSV Hamburger SK 6 4,0:4,0
SV Großhansdorf 2 Barmbeker SK 1,5:6,5
SK Marmstorf FC St. Pauli 2 3,5:4,5

Die Wunder bleiben aus

Nachdem die letzte 5%‑Chance der Zweiten sich am letzten Wochenende aus den Köpfen verabschiedet hat und wahrscheinlich alle Ostseekater auskuriert sind, wollte die vierte Mannschaft dem in nichts nachstehen. Auch wir haben die Chance verdaddelt. Wobei der Sieg für die Diogenesen sogar mehr als in Ordnung geht, denn gut sah der Kampf für uns nie aus.

Nachdem unsere Gegner am Schwimmbad vorbei zu uns in den Spielsaal gelangt sind (wie auch immer sie zum Schwimmbad gekommen sind) konnten wir mit deutlicher Verspätung den Kampf einläuten. Mit dem üblichen Zeitnachteil an Brett 1 und dem Bammel am sechsten Brett (weil Claudio gegen seinen alten Vereinskameraden, den alten Fuchs Kai Schoenwolff, antreten musste) begann der Kampf eigentlich sehr ruhig. (Anm. d. Verf.: Der schlechte Gag hat schon einen ellenlangen Bart, aber wer ihn immer noch nicht gepeilt hat: Kai Schoenwolff, der alte Fuchs, haha. Naja, man tut, was man kann).

Weiter im Text: Ingo hatte da einen unübersichtlichen Kram auf dem Brett, den sein Gegner bestimmt mal gewinnen konnte. Es tat sich aber nichts die ersten zwei Stunden. Steffen bekam eine Stellung Springer gegen aktiven Läufer, alle anderen eine mehr oder weniger ausgeglichene Stellung. Da stellte Hein gegen mich grundlos einen Bauern ein und stand völlig auf dem Acker. Ingo gewann überraschend seine Stellung und auch Steffen konnte einen schönen Endspielsieg einfahren. Allerdings verlor dann Georg, der Pehlgrim vermutlich ein bisschen unterschätzt hatte. Marcus’ und Christians Stellungen waren etwas eingeengt, Thomas konnte gegen Schulze eine ausgeglichene Stellung behalten. Inzwischen hatte ich einen zweiten Bauern gewonnen, um diesen dann im Leichtfigurenendspiel wieder einzustellen. Da war mehr für mich drin, es wurde aber nur remis. Claudio überschritt in schlechter Stellung im 40. Zug die Zeit und verlor. Thomas bot remis gegen Schulze, ein gutes Ergebnis für ihn.

Das hieß, um 23:00 Uhr war der Zwischenstand 3:3. In den beiden letzten Partien konnte Christian remis schaffen während Marcus seine sehr schwierige Stellung verlor und wir den Kampf mit 3½:4½ verloren. Mehr als ein 4:4 hätten wir aus meiner Sicht ohnehin nicht erreichen können und selbst in diesem Falle wäre mit 6:4 Punkten und Platz im Mittelfeld der Aufstiegstraum ausgeträumt. Neue Saison, neues Glück. Bis dahin wollen wir aber auf jeden Fall den Klassenerhalt sichern und die eine oder andere gute Partie bieten.

(Boris Bruhn)

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6. Runde
02.04.2002 Barmbeker SK Königsspringer Hamburg 4 3 : 5
SK Union‑Eimsbüttel FC St. Pauli 2 5,5:2,5
SC Diogenes 2 SK Marmstorf 2,5:5,5
Hamburger SK 6 SV Großhansdorf 2 6,5:1,5
ETSV Altona‑Eidelstedt Niendorfer TSV 4,5:3,5
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7. Runde
19.04.2002 Königsspringer Hamburg 4 Hamburger SK 6 3 : 5
Niendorfer TSV SK Union‑Eimsbüttel 3,5:4,5
SV Großhansdorf 2 ETSV Altona‑Eidelstedt 1,5:6,5
SK Marmstorf Barmbeker SK 4,5:3,5
FC St. Pauli 2 SC Diogenes 2 5,0:3,0
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8. Runde
22.04.2002 ETSV Altona‑Eidelstedt Königsspringer Hamburg 4 :
SK Union‑Eimsbüttel SC Diogenes 2 2,0:6,0
Barmbeker SK FC St. Pauli 2 4,5:3,5
Hamburger SK 6 SK Marmstorf 4,0:4,0
Niendorfer TSV SV Großhansdorf 2 7,0:1,0
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9. Runde
31.05.2002 Königsspringer Hamburg 4 Niendorfer TSV :
SV Großhansdorf 2 SK Union‑Eimsbüttel 3,0:5,0
SK Marmstorf ETSV Altona‑Eidelstedt 3,5:4,5
FC St. Pauli 2 Hamburger SK 6 4,5:3,5
SC Diogenes 2 Barmbeker SK 2,5:5,5
 
 
 
 
 
 
 
 
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01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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