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Chronik: Archiv
Montag, 18. Dezember 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Fußball 2001/02
Statistik 1. Spiel 2. Spiel 3. Spiel 4. Spiel 5. Spiel 6. Spiel
Hamburger SK – Königsspringer SC

Des Klassikers zweiter Teil

Genau elf Monate und einen Tag nach der Saisoneröffnung, dem großen Hinspiel der mittlerweile sehr beliebten Fußballrunde der Schachvereine Hamburgs findet das große Spiel, Teil II statt. Damals doch eigentlich nur als einmaliges Spiel, mit Hin‑ und Rückspiel gedacht, entwickelte sich unsere kleine Stadtparkrunde zur Hamburger Fußballschach‑Meisterschaft. Nach dem Rückzug (jedenfalls physisch) der Schweine und dem leider vergeblichen Bemühen der Diogenesen ist ein Dreikampf entstanden. So hat dieses große Spiel auch richtungweisenden Charakter für die Abschlusstabelle!

Leider sieht es für die KSHler wie schon gegen die Eler sehr dünn aus. Den Leverkusenern fehlen (der Bericht wurde nach dem walisischen 1:0‑Sieg verfasst) morgen nur Zé und Nowotny, bei uns fallen noch mehr Leistungsträger aus! Mit Bemö fehlt der Garant für den Erfolg (mit ihm nur Siege). Andrés Absage wirkt sich auch besonders negativ auf die Führung des Teams aus. Was ist ein Team schon ohne Leitwolf? Zu allem Überfluss fehlt mit Bommel unser kreatives Element, einer der besten im Hinspiel, der immer Anspielbare! Der Einsatz von Libero Wolter Michi ist fraglich – mehr kann ich noch nicht sagen! Allerdings haben die anderen auch noch nicht zusagen können! Ich kann nur hoffen, dass unsere Mannschaft vollständig ist, sodass wir wenigstens einen diggen Fight liefern können!

Nach den Ausfällen wird die Mannschaft wie folgt aussehen:

Shreyo                       Günter

Steffgû
Steve (Claus)                                           Smöcus
Schackel           Frank

Fjodi                                         Ingo
Dietmar Holtz

Kleine Glahtze

Es bleibt die Hoffnung, dass Steffgû alle über den Haufen schießt und Günter wieder die Hintermannschaft überläuft! In einem solchen Spiel ist nämlich – aufgrund des Pokalcharakters – alles drin! Und wer erinnert sich nicht an die grandiose Vorstellung im Hinspiel!

Gruß an Teamchef DM Olli – mal sehen, wie dein Team aussieht. Antworte mal ganz schnell!

(Shreyo)


Souveräner 5:2‑Sieg über den HSK, Endspiel gegen SKJE folgt

Am 2. Juni, etwa elf Monate nach dem legendären 4:3‑Erfolg unserer Fußballtruppe kam es auf demselben Platz zum Rückspiel. Beide Mannschaften waren natürlich topmotiviert. Es sollte ursprünglich das große Finale um den Titel sein, aber nun wird sich der HSK erst einmal gegen die Eler beweisen müssen. Zwei Siegen gegen Diogenes und einem Gala‑Auftritt gegen SKJE stehen zwei Niederlagen gegenüber.

Sehr überrascht war ich, als ich die nominelle Besetzung des HSK sah. Die Stars fehlten. Kein Benni Zick und auch kein Hausmästre, Carsten saß nur am Spielfeldrand und auch der Starkeeper fehlte. Eigentlich ließ da schon die eigene Motivation nach. Gegen diese Gegner sollte es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, bis die Torfabrik eröffnet wird. Es gab ja niemanden, der gegen Günter spielen konnte! Die Abwehr um Libero Albers und den Innenverteidigern Leo und Hannes Just konnte mir überhaupt keine Angst einjagen! Wer sollte Günter stoppen?

Das Spiel begann und es war mehr ein wildes Gekicke und es kam kein gescheiter Spielzug zustande. Ein indirekter Freistoß aus fünf Metern landete nicht im Tor und auch ich konnte zwei gute Gelegenheiten nicht nutzen. Günter blieb total blass und von Smöci kamen auch keine Akzente. Bommel wurde vom Schiri gedeckt, der durch ein buntes Leibchen wie ein HSKler wirkte, sodass wir ihn immerzu übersahen. Ich möchte hier kurz anmerken, dass es richtig toll war, dass fast die komplette Mannschaft in weißen KSH‑T‑Shirts auflief!

Irgendwie waren wir die ganze erste Halbzeit lang überlegen, ließen keine ernsthaften Chancen zu und hätten trotz einer schwachen Leistung schon mit zwei, drei Toren führen müssen. Aber Feldüberlegenheit und starke Einzelspieler reichten zunächst nicht! Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und plötzlich waren gleich drei HSKler frei vor dem Tor. Zwei verpassten, dann einmal geblockt, aber den Nachschuss konnte El Cattivo unhaltbar für Bemö ins Netz befördern; natürlich direkt zur Halbzeitpause. Verkehrte Welt!

Wir wollten nun noch aggressiver spielen. Nach Wolfjees Vorschlag spielte ich nun mehr Außenstürmer und Günter ließ sich zur hängenden Spitze fallen. Zunächst verfehlte die taktische Variante ihre Wirkung, da die Abschluss‑Schwäche nicht behoben werden konnte. Zu allem Unglück traf ich mit einem Kopfball nach Maßflanke von Steffgû auch noch den Pfosten. Völlig enttäuscht wurde ich dann erst einmal auf die Bank befördert. Das 1:0 hielt und die letzte halbe Stunde brach an.

Irgendwann durfte ich dann wieder ran und plötzlich kam ein genialer Pass auf Günter, der die ganze Abwehr überlief, nach innen zog und irgendwie den Ball zu mir brachte. Ich schaffte es gerade so, Kycken zu umkurven und schoss aus spitzen Winkel mit links. Ich traf den Ball nicht voll und er kullerte an der Linie entlang und fand günstigerweise über den Pfosten den Weg ins Tor. Eines der kuriosesten Tore, das ich je erzielt habe! Jedenfalls sollte nun der Bann gebrochen sein.

Günter schaffte durch einen eher harmlosen Fernschuss nach Torwartfehler die Führung schon ganz kurz nach dem Ausgleich. Smöcus erhöhte auf 3:1 – ein schönes Tor! Aber dann schien sich der HSK langsam wieder zu fangen, doch bevor sie wieder ins Spiel kamen, fiel ganz komisch das 4:1. Der Ball kam springend zu mir auf die linke Seite. Ich musste ihn über Mayeul in die Mitte legen, um abschließen zu können. Kycken war bereits geschlagen, aber dann kam Hannes Just in vollem Lauf angerast und bekam die Kirsche genau auf die Stirn. Drin! 4:1 – Eigentor. Naja, dann ließen wir uns etwas hängen. Das Spiel war gelaufen und die Luft raus. So fiel dann nach einem Solo von Hausmästre auch noch das 4:2, was aber keine Schlussoffensive verursachen konnte, da nach einem Kontertor der alte Abstand wieder hergestellt werden konnte.

Alles in allem war es ein nie gefährdeter Sieg. Unnötig waren die Gegentore und das lange Warten auf die Führung, aber es war ein einfacher Sieg für ein Spitzenspiel! Nächstes Mal sollte DM Olli eine bessere Truppe aufbieten, denn mit voller Mannschaft wird es ein ganz anderes Spiel! Danke fürs Pfeifen, Klaus!

(Shreyo)


Eine erneut späte Einzelanalyse

Torwart Malte »Bemö« Behmer
Sauber Malte! Der gewohnt sichere Rückhalt unseres Teams. Mit diesem Malte sieht das Spiel gegen SKJE ganz anders aus!
Spielnote: 1,5

Libero Michael Wolter
Irgendwie lief es diesmal nicht so rund wie vorher immer. Aber Fehler im Ramelow‑Style passierten ihm natürlich nicht! Man konnte sich wieder auf ihn als letzten Mann verlassen.
Spielnote: 2,5

Innenverteidiger Ingo »Apno« Wilms
Sehr offensiv diesmal. Hatte auch keine ernsthaften Probleme mit den Stürmern – solide.
Spielnote: 2,0

Innenverteidiger Peter »Fjodi« Fjodorow
Wieder kam er zu spät, aber wenigstens rechtzeitig für den Anpfiff! Anfangs daher auch orientierungslos, später souverän gegen Hausmästre.
Spielnote: 1,5

Rechtes Mittelfeld Georg »Schackel« Herzenstein
Hatte anfangs wenig Spielzeit, zeigte aber in der zweiten Hälfte seine ganze Klasse! Komisch, dass er als Linksfuß rechts und ich als Rechtsfuß links spiele.
Spielnote: 1,5

Rechtes Defensives Mittelfeld André van de Velde
Bärenstark im Zweikampf! Verlor er überhaupt einen? Der Grund, warum die Abwehr so wenig zu tun hatte. Dafür diesmal kaum Offensivaktionen, aber der absolute Chef des Teams.
Spielnote: 1,0

Linkes Defensives Mittelfeld Steffen »Steffgû« Dettmann
Schade, dass die Freistöße nicht saßen. Unauffällig, wenig nach vorne, aber stark im Defensiv‑Zweikampf wie selten zuvor. Gegen SKJE dann hoffentlich wieder Regisseur.
Spielnote: 1,5

Rechtes Mittelfeld Claudio »Clauci« Opitz
Verletzte sich schon wieder. Ein Pech, aber ansonsten gewohnt stark über rechts.
Spielnote: 2,0

Mittelfeld Frank »Frangû« Lamprecht
Schön, dass du wieder dabei warst! Fügte sich perfekt in seine Position ein und kämpfte! Gegen SKJE dann wieder gegen Thorben?!
Spielnote: 2,5

Linkes Mittelfeld/Stürmer Shreyas Dave
Endlich! Mein erstes Tor und dann gleich zwei. Zwar auch was versemmelt, aber doch mein bestes Spiel bisher!
Spielnote: 1,0

Offensives Mittelfeld Jan »Bommel« Bierwald
Erste Halbzeit vom Schiri gedeckt, dann auch nicht mit mehr Ballkontakten. Irgendetwas war komisch.
Spielnote: 2,5

Stürmer Julian »Günter« Zimmermann
Zwei Vorlagen, ein Tor. Starstürmer und Anführer der Torschützenliste – noch Fragen?
Spielnote: 1,0

Stürmer Jan »Smöci« Michaelsen
Sauber, Smöcus! Ein Kämpfer und gefährlich vorne. Ein Tor und auch sonst gute Aktionen. Er glaubt immer an den Erfolg – zu Recht!
Spielnote: 1,5

Stürmer Thomas Wiltafsky
Ein Mist! Schon wieder viel zu wenig Spielzeit. Tommy, setz dich mal durch und wechsle die ausgelaugten Stürmer von selbst aus!
Spielnote:

Schmerzlich vermisst wurde Hannes »Kleine Glahtze« Vater.

Vor‑Ort‑Team‑Chef Wolfgang »Wolfjee« Pajeken
Hey! Wenn du nicht spielen willst, dann musst du uns wenigstens immer wieder coachen. Mir haben die Ratschläge viel gebracht und auch das Team konnte ja letztendlich sehr davon profitieren! Danke!
Coach‑Note: 1,0

Schiri Klaus Dräger
Wieder sehr kleinlich, aber zog seine Linie durch. Mir fiel keine Fehlentscheidung auf – Hut ab!

(Shreyas Dave)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/02-ksc-5.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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