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Chronik: Archiv
Freitag, 17. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

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Fußball 2001/02
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Königsspringer SC – SC Diogenes

Bericht zum Spiel am 7. April 2002

Nachdem sich endlich ein Spieltermin gefunden hatte, war es soweit: Die Hamburger »Chess goes Football«‑Liga sollte mit der Begegnung DIOGENES gegen KÖNIGSSPRINGER fortgesetzt werden. Dabei wurde als Austragungsort der Stadtpark (Neue Welt) gewählt, wobei das Heimrecht von Diogenes zum Heimvorteil des KSH werden sollte. Als Schiedsrichter wurde Oliver Frackowiak bestimmt, der als Mitbegründer und Ausschussmitglied der Liga natürlich anwesend war.

Für uns stand ein Sieg eigentlich außer Frage, hatten doch schon der SKJE bzw. der HSK haushohe Siege gegen Diogenes erzielen können. So war die Zielsetzung, nicht nur zu gewinnen, sondern möglichst eine hohe Tordifferenz zu erlangen.

Dabei waren fast alle Königsspringer‑Allstars dabei:
Im Tor: Hannes Vater (MF)
In der Abwehr: Ingo Wilms – Michi Wolter – Peter Fjodorow
Im Mittelfeld: Steffen Dettmann – Jan Bierwald – André van de Velde
Im Sturm: Jan Michaelsen – Julian Zimmermann

Mit wechselnden Spielanteilen dabei waren: Steve Berger, Claus Goetz, Georg Herzenstein, Peter‑René Mandelbaum, Thomas Wiltafsky – alle spielten sie überwiegend im offensiven Mittelfeld.

Guten Mutes gingen wir also in dieses Spiel. Aber die Diogenesen spielten überraschend stark. Nach den ersten relativ ausgeglichenen fünf Minuten konnte uns Julian in Führung bringen, nachdem ein langer Pass die Viererabwehrkette der Diogenesen überrascht hatte. Trotzdem spielten diese weiter gut mit. Erst nach weiteren zehn Minuten gelang uns der zweite Treffer, ebenfalls durch Julian. Es machte sich nun doch die größere Routine der Königsspringer bemerkbar, die sich insgesamt ballsicherer und als besser aufeinander eingespielt zeigten und infolgedessen deutlich mehr Zweikämpfe gewinnen konnten. Dennoch kämpften die Diogenesen weiter und kamen zu wenigen Torchancen, die dann aber nicht ungefährlich waren (Lattentreffer kurz nach dem 2:0). In der Mitte der ersten Halbzeit konnte ich dann nach einem Konter mit Überzahl das 3:0 erzielen, nur wenig später traf Bommel (Jan) zum 4:0‑Halbzeitstand.

Wir konnten bis dahin mit unserem Spiel insgesamt zufrieden sein, der Spielstand war leistungsgerecht – allerdings war das nicht die Tordifferenz, die wir uns erhofft hatten. Zu oft wurden unsere Konter durch die Abseitsfalle der Diogenesen, die wirklich ausgezeichnet geklappt hat, gestoppt. Wir beschlossen daher, in der zweiten Halbzeit mehr durch die Mitte zu spielen und nicht nur lange Pässe zu versuchen.

Nach nur knapp zehn Minuten Pause ging es in allgemeinem Einverständnis schon weiter – die Dunkelheit drohte hereinzubrechen und der Flutlichtwart ward nicht gesehen.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich dann, dass die Königsspringer konditionell stärker waren und den deutlich höheren Spielanteil hatten. Zwar ergaben sich Konterchancen für Diogenes, aber unsere Abwehr leistete sich keine Fehler und die Diogenesen blieben torlos.

Sehr kontinuierlich fielen aber die Tore für uns: Julian traf zweimal (einmal durch Elfmeter nach Handspiel), Jan Michaelsen traf dreimal, einmal traf wiederum ich (Freistoßtor).

So gewannen wir verdient mit 10:0 und – auch wenn wir uns noch mehr Tore erhofft hatten – zehn Tore sind sehr zufriedenstellend. Nächstes Mal sollten wir aber etwas früher mit dem Spiel anfangen, denn die letzten 15 Minuten war es schon dunkel.

Besonders hervorheben möchte ich nochmal die wirklich nicht schlechte Leistung der Diogenesen, die ebenso fair wie engagiert gespielt haben. Aus unseren Reihen möchte ich Smöcus’ (Jan) Leistung hervorheben – Laufbereitschaft und Siegeswille wurden für ihn mit drei starken Toren belohnt. In der Abwehr hat m. E. Fjodiet (Peter) besonders stark gespielt, der praktisch alle Zweikämpfe für sich gewinnen und im Gegenzug noch Konter einleiten konnte.

Bedanken möchte ich mich in aller Namen für die gute und souveräne Schiedsrichterleistung von Olli.

Gute Stimmung herrschte auch unter den Zuschauern: Außer dem KSH und Diogenes waren auch der HSK und der SKJE vertreten.

Well, also auf die nächsten Spiele!

(Steffen Dettmann)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/02-ksc-4.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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