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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Jugendvereinsmeisterschaft 2002
 23. und 24. November 2002 
Endstand
Pl. Name Sp. g. u. v. Pu. Bhz. PuS.
1. Borgmeyer, Max 7 5 2 0 6,0 29,0 24,0
2. Harder, Clemens 7 5 2 0 6,0 29,0 24,0
3. Streich, Justus 7 5 1 1 5,5 31,0 22,5
4. Hagenlüke, Thomas 7 4 1 2 4,5 30,0 18,5
5. Albrecht, Florian 7 4 0 3 4,0 28,0 18,0
6. Huismann, Immo 7 4 0 3 4,0 25,5 15,0
7. Goehle, Max 7 4 0 3 4,0 23,5 15,0
8. Maiorov, Daniel 7 3 1 3 3,5 31,0 17,5
9. Chlond, Christian 7 3 1 3 3,5 30,0 16,5
10. Steinfeldt, Henry 7 3 1 3 3,5 27,5 16,5
11. Badura, Christopher 7 3 1 3 3,5 24,5 14,5
12. Henke, Lars 7 3 1 3 3,5 21,0 12,5
13. Sugimoto, Ryoma 6 3 1 2 3,5 15,0 12,0
14. Willgeroth, Max 7 3 0 4 3,0 18,0 8,0
15. Schablowsky, Martti 7 2 1 4 2,5 23,5 10,5
16. Hort, Max 7 2 1 4 2,5 19,5 9,0
17. Schirmer, Meike 7 2 0 5 2,0 21,0 9,0
18. Wettstädt, Nina 7 2 0 5 2,0 19,0 5,0
19. Mahaleh, David 7 2 0 5 2,0 18,5 5,0
Bericht

Die diesjährige JVM unterschied sich gleich in mehrfacher Hinsicht von ihren Vorgängern: Sie wurde erstmals im Clubheim als siebenrundiges Schweizer‑System‑Turnier kompakt an einem Wochenende ausgetragen. Zudem gab es mit 19 Teilnehmern ein deutlich größeres Feld als in den letzten Jahren. Auch neu: Jeder brachte etwas zu essen mit. Das so zustande gekommene reichhaltige und vielfältige kalte Buffet übertraf alle Erwartungen, daher konnte man zwischen den Runden nicht nur analysieren, sondern sich auch so richtig satt essen.

Um 09:00 Uhr in der Frühe ging’s am 23.11. mit der ersten Runde los. Scheinbar kann man im Jugendalter Müdigkeit mal eben einfach so abschütteln: Während an den Brettern schon großes – und manchmal auch sehr schnelles – Schach geboten wurde, mussten sich die Erwachsenen erst einmal mit Kaffee eindecken. In der zweiten und dritten Runde waren dann auch viele noch konzentrierter, Ryoma kam noch hinzu und komplettierte das Teilnehmerfeld. Parallel dazu arbeitete die unermüdliche Renovierungscrew weiterhin am Zusammenhalt unseres Clubheims.

Nach der dritten Runde gab’s dann erstmal eine ausgedehnte Mittagspause, und wer nicht im Jugendraum, der wohl an diesem Tage erstmals so richtig seiner Bestimmung zugeführt wurde, am Analysieren oder Zocken war, widmete seine Aufmerksamkeit meist dem Buffet.

Die vierte und letzte Runde dieses Tages dauerte am längsten: An den ersten Brettern wollte jeder einen Grundstein zu einer Platzierung ganz vorne legen, letztendlich (halt) wurde lange gekämpft, die Favoriten taten sich jedoch nicht viel. Diese müssen sich in dieser Zeit auch voll auf ihre Partien konzentriert haben, anders ist folgendes kurioses Ereignis wohl nicht zu erklären: Mitten während der vierten Runde entwendete ein ziemlich dreister und schäbiger Dieb die Goldmedaille aus dem gefüllten Turnierraum, ohne dass es jemand bemerkte! Diese sollte bis zum Turnierende leider auch nicht mehr auftauchen.

Am Sonntag ging’s dann um 10:00 Uhr in aller Frische (da ausgeschlafener) und mit neu bestücktem Buffet weiter. Die beiden später erstplatzierten Spieler (Max und Clemens) trafen aufeinander und einigten sich nach zähem Kampf auf remis.

Es blieb dann auch bis zur letzten Runde spannend, auch die Verfolger (Florian, Christian, Thomas, Daniel und Justus) machten es diesen beiden nicht einfach und fochten auch untereinander um jeden halben Punkt. Und so kam es, wie es kommen musste: Nach der siebten und letzten Runde waren Max und Clemens bis zur letzten Feinwertung hin gleichauf, sodass die Frage nach dem Jugendvereinsmeister 2002 in einem Stichkampf mit 15 Minuten Bedenkzeit geklärt werden musste: Hier hatte Max dann das glücklichere Händchen und zog nicht nur die weißen Klötzchen, sondern auch zum Sieg. Knapp hinter Max und Clemens hatte Justus sich den dritten Platz schon gesichert. Herzlichen Glückwunsch nochmal an euch drei!

Nach der Siegerehrung, bei der zwei Medaillen, drei Bücher und 19 Urkunden verteilt wurden, fand dann noch eine Verlosung diverser Sachpreise statt, bei der sich Glücksfee Christian(e) mit sicherer Hand den besten Preis (ein orangefarbener Mutant) selbst zuloste. Und das war dann das Ende der JVM 2002.

(Baldur Schroeter)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/02-jvm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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