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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Deutsche Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft 2001
 16. Juni 2001 in Wuppertal 
Endstand
Pl. Mannschaft TWZ g. u. v. MP BP
1. SG Porz 2623 22 3 0 47 80,5
2. TV Tegernsee 2532 21 4 0 46 72,5
3. SC Leipzig‑Gohlis 2264 18 3 4 39 63,5
4. SC Anderssen St. Ingbert 2406 16 4 5 36 66,0
5. Hamburger SK 2524 14 6 5 34 64,0
6. SG 1868‑Aljechin Solingen 2457 14 4 7 32 60,0
7. SF Baiertal‑Schatthausen 2419 11 8 6 30 56,5
8. SV Runder Turm Andernach 2377 13 4 8 30 55,5
9. Stuttgarter Schachfreunde 2453 8 11 6 27 50,0
10. SV Wattenscheid 30 2374 9 8 8 26 55,0
11. Lübecker SV 2217 10 5 10 25 50,0
12. SC Pasing 2334 9 6 10 24 46,0
13. Schachfreunde Neukölln 03 2400 10 3 12 23 47,5
14. SC 1975 Bann 2284 9 4 12 22 47,0
15. SV Hofheim 2320 10 2 13 22 44,5
16. Elberfelder SG 1851 2260 8 4 13 20 44,0
17. Erfurter SK 2339 6 7 12 19 45,0
18. USC OvG Magdeburg 2293 8 3 14 19 39,5
19. SV Werder Bremen 2296 6 6 13 18 39,0
20. SV 1920 Plettenberg 2350 7 3 15 17 44,0
21. PSV Ulm 2308 6 5 14 17 39,5
22. TSG Oberschöneweide 2218 5 7 13 17 38,5
23. Delmenhorster SK 2190 6 4 15 16 41,5
24. Bremer SG 2234 6 4 15 16 39,0
25. SK Münster 32 2249 4 6 15 14 39,5
26. Königsspringer Hamburg 2328 4 6 15 14 32,0
Bericht

SG Porz trotz »Handicap« zum vierten Mal siegreich

GM Loek van Wely war in arger Zeitnot: Im Laufschritt kam der niederländische Supergroßmeister (Elo 2700) erst zur dritten Runde in die Wuppertaler Uni‑Sporthalle – gerade noch pünktlich genug, um seine Bedenkzeit am verwaisten Spitzenbrett der favorisierten SG Porz ablaufen zu sehen! Dennoch siegte sein als Trio (GM Etienne Bacrot, GM Christopher Lutz, GM Erik van den Doel) gestartetes Team nach 26 Runden und sicherte damit trotz »Handicap« zum vierten Mal nach 1997–1999 die Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft für die Domstädter. Auslöser der Zeitnot GM van Welys war seine Teilnahme an einem internationalen Schachturnier in Ohrid/Mazedonien am Tag zuvor. Erst um 09:00 Uhr landete der Flieger des Holländers in Düsseldorf – dermaßen »jetlagged« war es dann auch kein Wunder, dass seine erste Partie mit einer Niederlage endete.

Die Terminkollision mit der Europameisterschaft in Ohrid verhinderte wohl auch das ganz große Stelldichein der Stars in der Wuppertaler Uni‑Sporthalle. Insgesamt boten die 26 Teams jedoch 17 Großmeister und 25 Internationale Meister aus 11 Nationen auf – die »Blitz‑Championsleague« zu Gast in Wuppertal!

Im Turnierverlauf entwickelte sich ein spannender Dreikampf: Während das Abschneiden der siegreichen SG Porz und des zweitplatzierten Teams vom TV Tegernsee (gespickt u. a. mit zwei ehemaligen Deutschen Blitzmeistern: GM Henrik Teske und GM Markus Stangl, ferner GM Valeri Beim, GM Gerald Hertneck und GM Igor Khenkin) den Erwartungen entsprach, sorgte die Bronzemedaille für den Zweitligisten SC Leipzig‑Gohlis für Furore: Die nominell nur im Mittelfeld erwarteten sächsischen »Underdogs« erwiesen sich als echte Blitzspezialisten und ließen u. a. den Deutschen Meister Lübecker SV und den Titelverteidiger Solinger SG »abblitzen«. Als Krönung gelang es dem Leipziger Roland Voigt sogar, den Einzelpreis als bester Spieler des Turniers zu erringen – noch vor Supergroßmeister van Wely!

Die weiteren Einzelpreise gingen an den französischen Jungstar GM Etienne Bacrot (Brett 2) und den deutschen Olympioniken GM Christopher Lutz (Brett 3). Im Stichkampf umd den vierten Brettpreis setzte sich GM Markus Stangl (TV Tegernsee) gegen seinen niederländischen Gegner GM Erik van den Doel (SG Porz) durch.

Für die Equipe der ausrichtenden Elberfelder Schachgesellschaft 1851 reichte es zu einem guten 16. Platz im Mittelfeld: Die Jubilare fühlten sich etwas matt von der anstrengenden Organisation dieser Großveranstaltung – sonst wäre sicherlich noch etwas mehr drin gewesen.

Parallel wurde zum zehnten Mal die offene Deutsche Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft der Frauen ausgetragen: Mit 19:1 Punkten setzte sich das Team des TSV Zeulenroda überlegen gegen fünf konkurrierende Mannschaften durch. Zweite wurden die Spielerinnen vom FC Bayern München (13:7) vor dem Krefelder SK, Schott Mainz und Bayreuth: Die rote Laterne blieb für Wattenscheid (0:20 Punkte).

(Thomas Kley, Elberfelder SG)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/01dbmm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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