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Chronik: Archiv
Montag, 20. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 6 · Bezirksliga A 2001
Termine Tabelle Spieler Ergebnisse
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Termine
1 12.01.2001 Königsspringer Hamburg 6 Niendorfer TSV 2 1 : 7
2 22.01.2001 SK Caissa Rahlstedt Königsspringer Hamburg 6 3 : 5
3 09.02.2001 Königsspringer Hamburg 6 Hamburger SG BUE 2 2 : 6
4 21.02.2001 Volksdorfer SK Königsspringer Hamburg 6 :
5 23.03.2001 Königsspringer Hamburg 6 SK Union‑Eimsbüttel 2 :
6 05.04.2001 Schachfreunde Hamburg 4 Königsspringer Hamburg 6 :
7 20.04.2001 Königsspringer Hamburg 6 Barmbeker SK 2 3 : 5
8 04.05.2001 Königsspringer Hamburg 6 Hamburger SK 13 4 : 4
9 01.06.2001 Hamburger SK 10 Königsspringer Hamburg 6 3 : 5
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Volksdorfer SK 4 4 6 4 7 45,0 15
2. Hamburger SG BUE 2 4 4 4 6 6 45,0 13
3. SK Union‑Eimsbüttel 2 4 3 6 6 43,5 13
4. Hamburger SK 10 4 4 6 3 6 7 41,5 12
5. SK Caissa Rahlstedt 2 5 5 3 7 38,0 10
6. Barmbeker SK 2 4 4 3 5 4 35,0 7
7. Hamburger SK 13 2 2 3 5 4 5 30,5 7
8. Königsspringer Hamburg 6 2 5 5 3 4 1 29,5 7
9. Niendorfer TSV 2 4 2 2 2 4 7 6 34,0 6
10. Schachfreunde Hamburg 4 1 1 1 3 2 18,0 0
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Spieler
RL Name 1.R 2.R 3.R 4.R 5.R 6.R 7.R 8.R 9.R
51 Rosien, Thomas 0 1 0 0 0 ½ ½ +
52 Seemann, Hans‑Siegfried 0 1 1 0 ½ ½ 0 ½ ½
52a Bruhn, Boris           1 1 1 1
53 Schwanke, Hans‑Joachim 0 1 ½ 0   ½   + ½
54 Meyer, Joachim ½ 1 0 0 ½ 1 ½ 1 1
55 Schönfisch, Norbert ½ ½ 0 1 0 1 ½ 0 ½
56 Böttcher, Michael 0 ½ 0 ½ 0 ½   ½ ½
57 Sandmann, Klaus 0 0 ½ 0 ½   0 0
58 Schuler, Michael‑Arthur 0 0 0   0   ½    
59 Fellberg, Thorsten         ½   0    
68 Klink, Otto       1     0    
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1. Runde
12.01.2001 Königsspringer Hamburg 6 Niendorfer TSV 2 1 : 7
Volksdorfer SK Barmbeker SK 2 4,5:3,5
SK Union‑Eimsbüttel 2 Hamburger SG BUE 2 4,0:4,0
Schachfreunde Hamburg 4 SK Caissa Rahlstedt 1,0:7,0
Hamburger SK 13 Hamburger SK 10 2,0:6,0

Bericht

Der Auftakt gegen den Lokalrivalen bringt die erwartete Niederlage. Bei Hajo, Mike und mir ist allerdings weit mehr als die letztendliche Null drin.

Gleich nach der Eröffnung steht Siegfried schon schlecht (Wohl einen Zug ausgelassen?). Aber gegen Erhard Pohl hat er ohnehin seit 25 Jahren nicht mehr gewonnen.

Mike hat eigentlich eine schöne Angriffsstellung, muss aber den aktiven Läufer abtauschen. Danach gewinnt Günther Ropers ziemlich billig auch noch eine Figur.

Nachdem die Fronten geklärt sind, macht Joachim gegen Edgar Assmus remis.

Hajo kann gegen Werner Stubbe in ein »guter Läufer gegen schlechter Springer«‑Endspiel abwickeln, um bald darauf in eine Springergabel »reinzuläufern«. Ärgerlich!

Ich habe gegen Eggert Lindschau genau richtig eröffnet (Igel). Er wird aggressiv und greift strategisch fehl. Danach habe ich einen Bauern mehr und das Läuferpaar. Besser geht’s erstmal nicht, oder doch? Nein! Unbedrängt stelle ich eine Figur ein und kämpfe danach noch ein bisschen ums Remis, aber es ist zwecklos.

Arthur hat gegen Gerhard Wanner zwischenzeitlich auch verloren.

Zufrieden sein kann Norbert, der sich aus einer schwierigen Stellung rauslügt und gegen Matthias Weiß remis hält.

Die letzte Partie des Abends spielt Klaus gegen Hans‑Werner Schaade. Aber mit einer Qualität weniger ist eigentlich nicht viel zu holen.

Nach dem 1:7 sortieren wir uns erwartungsgemäß in der unteren Tabellenregion ein.

(Thomas Rosien)

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2. Runde
22.01.2001 SK Caissa Rahlstedt Königsspringer Hamburg 6 3 : 5
Barmbeker SK 2 Hamburger SK 10 4,0:4,0
Niendorfer TSV 2 Hamburger SK 13 3,5:4,5
Hamburger SG BUE 2 Schachfreunde Hamburg 4 5,5:2,5
Volksdorfer SK SK Union‑Eimsbüttel 2 5,5:2,5

Bericht

Nachdem NTSV 2 uns in der Bezirksliga unsanft begrüßt hat, geht es bereits in Runde 2 gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf.

Als Erster ist Mike fertig, der – nachdem einige Schwierigkeiten überstanden sind – in ein leicht schlechteres Endspiel abwickeln kann. Sein Gegenüber sieht es ebenso: remis.

Meine Partie plätschert so dahin. Mein Gegner weicht standhaft jeder Verwicklung aus. Mehr als eine Punkteteilung ist nicht drin.

Joachim gewinnt dann seine Partie souverän und darf den ersten vollen Punkt für uns vermelden.

Hajos Gegner hat die Eröffnung recht eigenwillig behandelt und eine Figur für zwei Bauern geopfert. Mit der gewohnten Sicherheit sammelt Hajo unbeirrt weiteres Material ein, und so geht bald ein weiterer Punkt auf unser Konto.

Am Spitzenbrett setzt sich Thomas sehenswert im Doppelturmendspiel durch und darf sich eine DWZ von 1987 an den Gürtel hängen.

Als dann auch noch Siegi in bis dahin schlechterer Stellung einen Turm gewinnt und die Partie sicher nach Hause bringt, ist der Mannschaftssieg unter Dach und Fach.

Leider hat Klaus die Gelegenheit auf klaren Vorteil in den ersten Zügen verpasst und muss sich in der Folge eines starken Angriffs auf seinen König erwehren. Nach längerem Kampf bleibt nichts weiter als die Aufgabe.

Die letzte noch laufende Partie spielt Arthur. Der alte Haudegen Klaus Vinck hatte bald starken Druck entwickelt, dem Arthur mit einem Figurenopfer zu entkommen versuchte, dessen Berechtigung er in der Folge nicht nachweisen kann. So geht auch dieser Punkt an die Gastgeber.

Unterm Strich bleibt ein kaum gefährdeter Mannschaftssieg, der für die weitere Saison hoffen lässt.

(Norbert Schönfisch)

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3. Runde
09.02.2001 Königsspringer Hamburg 6 Hamburger SG BUE 2 2 : 6
SK Union‑Eimsbüttel 2 Barmbeker SK 2 4,5:3,5
Schachfreunde Hamburg 4 Volksdorfer SK 1,0:7,0
Hamburger SK 13 SK Caissa Rahlstedt 3,0:5,0
Hamburger SK 10 Niendorfer TSV 2 6,0:2,0

Bericht

Vom Ergebnis her deutlich fällt die Niederlage gegen den Favoriten aus, zwischenzeitlich gibt es aber vielversprechende Stellungen zu sehen.

Zuerst meldet Norbert seinen Partieverlust. Ich habe mir da gerade meine Dame fangen lassen und vertiefe zum 0:2. Mike und Arthur verlieren ebenfalls. Zweieinhalb Stunden sind gespielt, ein weiteres Debakel deutet sich an.

Hajo hält dagegen und sein Gegner weiß sich nur in die Zugwiederholung zu retten. Der Bann ist gebrochen, und Joachim hat nach einem schönen Kniff mindestens Ausgleich. Leider tauscht er gleich danach falsch und muss ein paar Züge später doch aufgeben. Aber zumindest zeigen wir, dass wir auch Schach spielen können.

Klaus steht nie besser, aber beweist Zähigkeit und stiehlt sich ins Turmendspiel, das remis endet, bevor es richtig losgeht.

Siegfried ist der Held! Schnell taucht ein unschlagbarer weißer Bauer bedrohlich auf h6 auf. Günstigerweise hat Siegi außerdem den schwarzfeldrigen Läufer und Parindra nicht. Zielstrebig und sehenswert wird ein Mattangriff mit dem Läufer auf der langen Diagonale, dem Turm auf der siebten Reihe und der Dame auf der G‑Linie inszeniert. Besser geht’s nicht!

Wer das gesehen hat, will gegen Volksdorf zeigen, dass er es auch kann.

(Thomas Rosien)

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4. Runde
21.02.2001 Volksdorfer SK Königsspringer Hamburg 6 :
Barmbeker SK 2 Niendorfer TSV 2 4,0:4,0
SK Caissa Rahlstedt Hamburger SK 10 3,5:4,5
Hamburger SG BUE 2 Hamburger SK 13 6,5:1,5
SK Union‑Eimsbüttel 2 Schachfreunde Hamburg 4 5,5:2,5

Bericht

Ersatzgestärkt treten wir beim Tabellenführer an. Natürlich helfen wir dem rührigen Gert Blankenburg beim Aufbauen; seine Stars bleiben dieser Prozedur lieber fern.

Unser Trumpf an Brett 8 ist Otto der I., König von Springer. Er sticht zum 1:0 für uns.

Norbert kommt als Letzter. Schnell schiebt er Jan Stolzenburg lustig zusammen und darf sich auch eine DWZ an den Gürtel hängen.

Hoppla, ist was drin? Nicht doch!

Klaus und Siegfried besorgen den Ausgleich, und ich selbst kann vermutlich doch kein Schach spielen.

Mike hat sich gegen Gert Blankenburg genau verteidigt und die Chancen auf seiner Seite. Das Remis hat er sich redlich verdient.

Joachim und Hajo kämpfen noch lange, das ist in Ordnung.

»Unsere Niederlagen werden immer knapper«, spottet der Sarkast. Mit dem 2½:5½ haben wir uns sogar etwas unter Wert verkauft, schließlich meinte Volksdorf zwischenzeitlich, zittern zu müssen.

(Thomas Rosien)

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5. Runde
23.03.2001 Königsspringer Hamburg 6 SK Union‑Eimsbüttel 2 :
Schachfreunde Hamburg 4 Barmbeker SK 2 2,5:5,5
Hamburger SK 13 Volksdorfer SK 3,5:4,5
Hamburger SK 10 Hamburger SG BUE 2 4,5:3,5
Niendorfer TSV 2 SK Caissa Rahlstedt 3,5:4,5

Bericht

Schon zu Beginn haben unsere Gegner, die neue Regel bewusst sabotierend, eine Viertelstunde auf der Uhr. Dieser Nachteil erweist sich als nicht spielentscheidend. Außerdem haben wir einen Mann weniger. Zwischendurch sind spielbare bis sehr gute Stellungen zu sehen. Am Ende bleiben drei Remis.

(Thomas Rosien)

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6. Runde
05.04.2001 Schachfreunde Hamburg 4 Königsspringer Hamburg 6 :
Barmbeker SK 2 SK Caissa Rahlstedt 2,5:5,5
Hamburger SG BUE 2 Niendorfer TSV 2 6,0:2,0
Volksdorfer SK Hamburger SK 10 4,0:4,0
SK Union‑Eimsbüttel 2 Hamburger SK 13 6,0:2,0

Bericht

In absoluter Bestbesetzung treffen wir auf die Schachfreunde. Rechtzeitig verstärkt uns Ungarn‑Heimkehrer Boris Bruhn. In seiner ersten Partie möchte er vorsichtshalber Weiß haben, deshalb wird er mit 52a nachgemeldet. Sein Gegner hat nichts zu lachen.

Noch eher hat Norbert gewonnen. In meiner Partie wird schnell sehr viel abgetauscht und remis gemacht.

Joachim spielt konsequent mit dem Vorteil seines Läuferpaares. Sein Gegner macht es ihm noch einfacher und stellt einen Springer ein.

An den übrigen Brettern müssen wir zwischenzeitlich stark zittern. Hin und her wogt das Geschehen. Mit zunehmender Spieldauer zeigen sich bei den Schachfreunden größere Konzentrationsschwächen als bei uns. Nach und nach bekommen alle unsere Spieler remis angeboten. Das reicht uns zu einem letztlich ungefährdeten Sieg.

(Thomas Rosien)

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7. Runde
20.04.2001 Königsspringer Hamburg 6 Barmbeker SK 2 3 : 5
Hamburger SK 13 Schachfreunde Hamburg 4 5,0:3,0
Hamburger SK 10 SK Union‑Eimsbüttel 2 2,5:5,5
Niendorfer TSV 2 Volksdorfer SK 4,0:4,0
SK Caissa Rahlstedt Hamburger SG BUE 2 2,5:5,5

Bericht

Barmbek gehört den bisherigen Ergebnissen nach zu urteilen eindeutig nicht zu den starken Mannschaften in unserer Gruppe, und vor dem ersten Zug scheint ein Punktgewinn möglich. Zwei Stunden später sind alle unsere Weiß‑Partien beendet und es steht 1:3.

Als Thorsten auch noch verliert, erhalten Norbert und ich unmoralische Remis‑Angebote. Wenn wir etwas mutiger wären, würden wir weitergespielt haben, um vielleicht das Unmögliche möglich zu machen. So aber …

Boris bleibt es überlassen, unseren einzigen Sieg einzufahren; und das wiederum ist ein wirklich schön herausgespielter.

(Thomas Rosien)

↑
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8. Runde
04.05.2001 Königsspringer Hamburg 6 Hamburger SK 13 4 : 4
Barmbeker SK 2 Hamburger SG BUE 2 4,0:4,0
Volksdorfer SK SK Caissa Rahlstedt 6,0:2,0
SK Union‑Eimsbüttel 2 Niendorfer TSV 2 6,0:2,0
Schachfreunde Hamburg 4 Hamburger SK 10 1,0:7,0

Bericht

Allein die Tatsache, dass der etatmäßige Mannschaftsführer kampflos verliert, lässt erkennen, dass etwas schief gegangen sein muss. Von mir an dieser Stelle nur noch soviel: »Es ist etwas schief gegangen, es tut mir Leid, und es war keine Absicht!«

Ich komme gegen 22:00 Uhr und sehe einen 2½:1½‑Zwischenstand. Boris ist gerade dabei, sein »Springer plus Turm«‑Endspiel zu gewinnen. Mike hat eine gesunde Mehrfigur, Norbert kleinere Probleme, und Klaus steht schlecht.

Nur etwas später steht es leider 3½:3½, und Mikes Mehrfigur sieht gar nicht mehr so gesund aus (Springer gegen drei verbundene Freibauern). Nach Meinung der Kiebitze wechselt die Partie mehrfach den Besitzer, bald gewinnt aber doch Mike die Oberhand. Die drei weißen Freibauern (a5, b4, c5) sind durch den schwarzen König (b5) blockiert. Der weiße Turm muss auf b1 verharren und der schwarze Springer (wenn er denn endlich nach c6 ziehen sollte!) kann den Bauern auf b4 nochmal angreifen und damit undeckbar schwächen. Der schwarze Turm steht ideal auf e6 (greift den Bauern auf e4 an), und auf f6, g6 und h6 stehen drei schöne schwarze Bauern (weiße auf h2 und g3).

Unverständlicherweise lässt Mike den weißen König sehr aktiv werden. Zudem wird am Königsflügel die Bauernstruktur grundlos geschwächt. Irgendwann kann der weiße Turm sogar die Deckung von b4 aufgeben. Danach wird remis gemacht, was dem HSK letztlich mehr nützt als uns. Mike ist zu Recht etwas geknickt, und als ich ihm sage, dass er mal eher auf b4 hätte rausnehmen sollen, macht Günter Schierholz deutlich, dass er die Endstellung auch verstanden hat, und ich muss mich auch noch oberlehrerhaft zurechtweisen lassen! Ich hätte besser zu Hause bleiben oder zur Siebten gehen sollen, die bei den Gehörlosen spielte.

(Thomas Rosien)

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9. Runde
01.06.2001 Hamburger SK 10 Königsspringer Hamburg 6 3 : 5
Hamburger SK 13 Barmbeker SK 2 5,0:3,0
Niendorfer TSV 2 Schachfreunde Hamburg 4 6,0:2,0
SK Caissa Rahlstedt SK Union‑Eimsbüttel 2 5,0:3,0
Hamburger SG BUE 2 Volksdorfer SK 4,0:4,0

Bericht

HSK 10 ist nicht in Bestbesetzung und nicht mal zu acht. Uns ist’s recht, wir brauchen jeden Punkt!

Noch in der Eröffnung gewinnt Joachim eine Figur, und als der Gegner gleich noch eine zweite einstellt, steht es schnell 1:0 für uns. Hajo bekommt kurz darauf remis angeboten – das wird akzeptiert.

Nach einer Stunde hat das Warten für mich ein Ende. Siegfried erzielt nur wenig später ebenfalls ein schnelles Remis. Schon merkwürdig, wie leicht wir 3:1 in Führung gehen.

Alle anderen Positionen sind zu diesem Zeitpunkt spielbar bis vorteilhaft. Mit zunehmender Spieldauer verschlechtern sich allerdings die Aussichten an den Brettern 6 bis 8 zusehends. So manche Nerven werden arg strapaziert. Als ich Mike und Klaus empfehle, remis anzubieten, ist es eigentlich schon zu spät, und die Gegner wollen auch weiterspielen. Klaus lässt sich dann bald erdrücken.

Genau verteidigt sich Norbert, der seit der Eröffnung knapp Ausgleich hat, aber das materielle Gleichgewicht halten kann. Es gelingt ihm, sich in ein Schwerfiguren‑Endspiel zu retten, das in Zugwiederholung endet.

Bei Mike spielt sich ein wahres Drama ab: Gut aus der Eröffnung gekommen, sieht es schon fast nach Materialgewinn aus. Leider verliert Mike etwas den Faden und dem Gegner gelingt es, einen ganz gefährlichen Königsangriff aufzuziehen. Gerade rechtzeitig macht Mike einen sehr guten Zug. Mit einem Mehrbauern sollte eigentlich nichts mehr anbrennen, allerdings befinden sich mittlerweile beide Spieler in Zeitnot. Bald wird wild geblitzt; kurze Phasen des Nachdenkens kommen den Umstehenden wie Stunden vor. Beide haben vielleicht noch eine Minute für fast zehn Züge!

Derweil an Brett 3: Eine geschlossene Stellung, in der Boris Druck im Zentrum und am Königsflügel ausübt. Das kostet den Gegner wertvolle Bedenkzeit, die ihm kurz vor elf ausgeht! Mike beendet daraufhin sein Zeitnot‑Lotto mit remis.

Wir haben tatsächlich gewonnen und womit selbst kühnste Optimisten kaum noch gerechnet haben, ist eingetreten: Wir haben die Klasse gehalten; ein großartiger Erfolg!

(Thomas Rosien)

 
 
 
 
 
 
 
 
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01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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