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Chronik: Archiv
Montag, 20. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 2 · Landesliga Hamburg 2000/01
Termine Tabelle Spieler Ergebnisse
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Termine
1 15.10.2000 Königsspringer Hamburg 2 SC Diogenes 2 :
2 12.11.2000 Königsspringer Hamburg 2 Schachfreunde Hamburg 2 5 : 3
3 10.12.2000 SV Großhansdorf Königsspringer Hamburg 2 3 : 5
4 07.01.2001 Königsspringer Hamburg 2 SG Favorite Hammonia :
5 28.01.2001 Hamburger SK 4 Königsspringer Hamburg 2 2 : 6
6 18.02.2001 Königsspringer Hamburg 2 Hamburger SG BUE :
7 11.03.2001 Hamburger SK 3 Königsspringer Hamburg 2 3 : 5
8 01.04.2001 Königsspringer Hamburg 2 FC St. Pauli 4 : 4
9 29.04.2001 Bille SC Königsspringer Hamburg 2 5 : 3
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Hamburger SG BUE 4 5 5 7 44,5 15
2. SG Favorite Hammonia 4 5 5 5 5 43,0 15
3. Bille SC 3 5 6 4 5 41,0 13
4. Königsspringer Hamburg 2 3 4 5 5 6 5 39,5 11
5. FC St. Pauli 3 4 7 4 6 38,0 10
6. Hamburger SK 3 3 2 3 4 3 5 34,5 7
7. Schachfreunde Hamburg 2 3 3 1 4 5 3 32,5 7
8. Hamburger SK 4 1 4 2 4 5 3 3 4 28,5 5
9. SV Großhansdorf 3 3 5 5 31,5 4
10. SC Diogenes 2 3 3 2 3 4 27,0 3
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Spieler
RL Name 1.R 2.R 3.R 4.R 5.R 6.R 7.R 8.R 9.R
1 Neukirch, Detlef 1 ½   ½ 1 ½ + 1 0
2 Lindner, Daniel   ½     1        
3 Lampe, Jörg ½ ½ ½   ½ 0 ½ 0 0
4 Zimmermann, Julian 1 1 1   1 0   ½ 1
5 Wolter, Michael ½ ½ ½ ½ 1 ½ ½ 1 ½
6 Leiser, Sven     ½ ½ ½   ½ ½ ½
7 Dinckel, Jörg ½ ½ 0 ½ ½ 0 ½ ½ 0
8 Saß, Andreas 1 1 ½ ½ ½ ½ 1   ½
9 Wiltafsky, Thomas 1 ½ 1 0   0 ½ ½ ½
10 Conrad, Christian     1 0          
11 Möhrmann, Marcus 1     0          
12 Melde, Christian             ½ 0  
13 Dave, Shreyas           1      
14 van de Velde, André                  
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1. Runde
15.10.2000 Königsspringer Hamburg 2 SC Diogenes 2 :
Schachfreunde Hamburg 2 Hamburger SG BUE 4,5:3,5
Hamburger SK 4 Hamburger SK 3 5,0:3,0
SG Favorite Hammonia FC St. Pauli 3,5:4,5
SV Großhansdorf Bille SC 2,5:5,5

Diogenes kämpfte unglücklich

Etwas hoch fiel der Sieg in der ersten Runde aus. Große Verlustgefahr gab es nur einen Zug lang, bei Marcus Möhrmann am achten Brett nach dem zehnten Zug von Weiß. Alles, was sonst noch wackelig war, wurde sicher gehalten.

Komplett fehlerlose Partien gibt es selten. Da kommt es darauf an, Chancen zu nutzen bzw. möglichst wenig Fehler zu machen. Dort zeigten sich doch deutliche Unterschiede. Während Königsspringer »nur« Bauern einstellte, die meist nicht weggenommen wurden (Bretter 3, 5 und 8), gab es im Gegenzug meistens Figuren (Bretter 1 und 7), die natürlich eingesammelt wurden.

Fünfeinhalb Stunden Knetarbeit brachten an Brett 4 nur einen bedeutungslosen Mehrbauern, aber den 4½:1½‑Zwischenstand. Schön herausgespielt der Sieg von Andreas Saß, der mehrere Remisangebote ablehnte. Kurz danach gewann auch Julian Zimmermann, der gegen zwei Laufbauern am Damenflügel mit Wanderkönig und schnellem f‑Bauern zu einem erstaunlichen Sieg kam.

(Michael Wolter)

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2. Runde
12.11.2000 Königsspringer Hamburg 2 Schachfreunde Hamburg 2 5 : 3
SC Diogenes 2 SV Großhansdorf 5,5:2,5
Bille SC SG Favorite Hammonia 3,5:4,5
FC St. Pauli Hamburger SK 4 4,0:4,0
Hamburger SK 3 Hamburger SG BUE 3,5:4,5

»Remis?!« Wettkampf mit 176 Zügen

Schon bald stellte sich heraus, dass die Schachfreunde im tiefsten Inneren am liebsten remis spielen möchten. Freie Auswahl für Königsspringer: Also zunächst einmal remis mit Schwarz an den Brettern 1 und 5 (gegen die nominell Stärksten), aber nicht am siebten Brett.

Nur ein kleiner Rest an Entscheidungspartien blieb übrig. Dann stellte Günter Semmler »schon wieder« in »besserer Stellung« die Dame ein.

Damit war es auch schon vorbei. Jörg Lampe klammerte die Wackelpartie ab, Julian Zimmermann nahm die eingestellte Figur mit, der Rest praktisch sofort remis.

Eine Partie dauert immer lange: Die Seeschlange spielten dieses Mal Jörg Dinckel und Fritz Fegebank. Die Partie dauerte bedingt durch Fegebank’sche heftige Zeitnot rekordverdächtige drei Stunden und zehn Minuten.

Im Schnitt wurden 22 (!) Züge gespielt, nimmt man die bedeutungsschweren Zugwiederholungen heraus, dann waren es nur 21 Züge.

(Michael Wolter)

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3. Runde
10.12.2000 SV Großhansdorf Königsspringer Hamburg 2 3 : 5
Schachfreunde Hamburg 2 Hamburger SK 3 4,0:4,0
Hamburger SG BUE FC St. Pauli 5,0:3,0
Hamburger SK 4 Bille SC 4,0:4,0
SG Favorite Hammonia SC Diogenes 2 5,0:3,0

Seid ihr schon alle da?!

10:00 Uhr morgens: Ein guter Moment für den G’dorfer MF seinen SpielerInnen mitzuteilen, dass es erst um 11:00 Uhr losgeht.

G’dorf in Bestbesetzung, Königsspringer ohne die beiden Spitzenbretter. Die G’dorfer sind komplett falsch vorbereitet.

In Heykens Spezialeröffnung gibt es genau eine Remisvariante und die bringt Jörg natürlich aufs Brett. Ein schnelles Remis an Brett 3, die Figur an Brett 8 wird weggenommen. Erstaunlich, wie einfach Mannschaftskämpfe gewonnen werden können.

Julian hat eine offensichtliche Verluststellung, wandelt diese aber in gegnerischer Zeitnot in einen Mattangriff um. Sven schafft ein sicheres Remis gegen IM Gara und Thomas schließt sein Schachjahr 2000 sehr routiniert mit +9 =3 ab.

Damit erreicht die Zweite sage und schreibe 24:0 Mannschaftspunkte im Jahr 2000 – hat es jemand bemerkt?

(Michael Wolter)

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4. Runde
07.01.2001 Königsspringer Hamburg 2 SG Favorite Hammonia :
SV Großhansdorf Schachfreunde Hamburg 2 5,0:3,0
SC Diogenes 2 Hamburger SK 4 4,0:4,0
Bille SC Hamburger SG BUE 3,0:5,0
FC St. Pauli Hamburger SK 3 1,5:6,5

Würfelschach und Zeitnot

Nach langer Zeit ging nun doch ein Mannschaftskampf verloren. Eine echte Chance gab es nicht. Zwar wurden die meisten schlechten Stellungen irgendwie wieder remis, aber leider gingen die brauchbaren Partien an den unteren Brettern verloren.

Das alte Königsspringer‑Leiden – viele Zeitnotpartien – kehrte plötzlich wieder zurück. Allgemein bekannt ist auch, dass das Blättchen bei den großen Uhren »eher« fällt als bei den kleinen. Es nochmals zu wiederholen mag für zukünftige Wettkämpfe helfen. Alternativ kann man natürlich auch mit den kleinen Uhren spielen.

Dabei blieb die Würfelschachpartie am zweiten Brett ohne Einfluss: Dame angegriffen, würfeln, Turm muss ziehen, kann den Angreifer nicht schlagen, zieht was anderes, Dame weg, usf. Bergeweise wurde dort Material hin‑ und herbewegt. Am Schluss: natürlich remis durch Dauerschach.

(Michael Wolter)

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5. Runde
28.01.2001 Hamburger SK 4 Königsspringer Hamburg 2 2 : 6
Schachfreunde Hamburg 2 FC St. Pauli 1,0:7,0
Hamburger SK 3 Bille SC 2,0:6,0
Hamburger SG BUE SC Diogenes 2 5,5:2,5
SG Favorite Hammonia SV Großhansdorf 5,0:3,0

Königsspringer vor Klassenerhalt

In diesem wichtigen Wettkampf um den Klassenerhalt wurde erstmals in Stammbesetzung gespielt. Die HSK‑Mannschaft trat dagegen stark ersatzgeschwächt an.

Diese Begegnung erinnerte ein bisschen an alte Stadtligazeiten. Egal was auf dem Brett ist und wie die Partie objektiv zu bewerten ist, die Punkte kommen zu Königsspringer. Selbst die klare Verluststellung am siebten Brett wurde remis.

Daniel und Julian gewannen sicher. Detlef musste einen Moment zittern, konnte aber mit einem schönen taktischen Abschluss alles klar machen.

6:2, ein hoher Sieg, die maximal erreichbare Brettpunktzahl in dieser Begegnung, Sicherheit nach unten, aber schachlich doch keine Offenbarung.

In der nächsten Runde (gleicher Ort, auch Heimkampf) kommt es, wie in der 2. Bundesliga, auch in der Landesliga zum Gipfeltreffen des Ersten gegen den Zweiten.

(Michael Wolter)

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6. Runde
18.02.2001 Königsspringer Hamburg 2 Hamburger SG BUE :
SG Favorite Hammonia Schachfreunde Hamburg 2 5,0:3,0
SV Großhansdorf Hamburger SK 4 5,0:3,0
SC Diogenes 2 Hamburger SK 3 3,0:5,0
Bille SC FC St. Pauli 4,5:3,5

Ein klarer und verdienter Favoritensieg

Es hätte schlimmer kommen können (am vierten Brett wurde das Remis wieder einmal über den Umweg einer Verluststellung erreicht).

Mit etwas Cleverness an den ersten vier Brettern hätte es aber auch knapp werden können: Detlef stand lange Zeit besser, selbst in der Schluss‑Stellung war noch leichter Vorteil, am zweiten Brett musste nicht so schnell verloren werden, am dritten Brett ging eine klare Remisstellung verloren und am vierten Brett gab es einen kleinen Moment lang gute Angriffschancen.

Shreyas sorgte mit seinem leichten Sieg für den Lichtblick an den unteren Brettern.

(Michael Wolter)

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7. Runde
11.03.2001 Hamburger SK 3 Königsspringer Hamburg 2 3 : 5
Schachfreunde Hamburg 2 Bille SC 3,5:4,5
FC St. Pauli SC Diogenes 2 6,0:2,0
Hamburger SG BUE SV Großhansdorf 4,5:3,5
Hamburger SK 4 SG Favorite Hammonia 2,5:5,5

Den Klassenerhalt mitgenommen

Bei fast allen Landesliga‑Mannschaften gab es in der siebten Runde Probleme, die Stammbesetzung auflaufen zu lassen (Ferienzeit, Hamburger Jugendeinzelmeisterschaften). Aber nur die abstiegsbedrohten Mannschaften von Diogenes und HSK 3 ließen Bretter frei.

Der Spielverlauf ist schnell erzählt: Ein Kampfloser, viele Remisen, plötzlich so nebenbei noch ein Punkt – und die zwischenzeitlich schlechtstehenden Partien werden natürlich auch alle remis. Mannschaften im Abstiegsstrudel nutzen halt ihre Chancen nicht.

(Michael Wolter)

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8. Runde
01.04.2001 Königsspringer Hamburg 2 FC St. Pauli 4 : 4
Hamburger SK 4 Schachfreunde Hamburg 2 3,0:5,0
SG Favorite Hammonia Hamburger SG BUE 4,0:4,0
SV Großhansdorf Hamburger SK 3 3,5:4,5
SC Diogenes 2 Bille SC 3,0:5,0

Wo ist der Analyseraum?

St. Pauli‑Auswärtskämpfe beginnen immer um 11:00 Uhr. Nun gut, das steht in irgendeinem Rundschreiben auf der viertletzten Seite rechts oben. Auch der Schiedsrichter Goetz wusste von nichts. Dafür hatte er mit der Frage »Wo ist der Analyseraum?« fast einen guten Start. Nach der Antwort »Wo steht das?« musste er allerdings erst einmal laufen und Unterlagen holen, lesen, suchen und …

Zwei ausgeglichene Mannschaften ergaben auch einen Wettkampf, der zielgerichtet auf ein 4:4 hinsteuerte. Nach einem Dameneinsteller am vierten Brett kam St. Pauli recht schnell am zweiten Brett zum Ausgleich. Danach tat sich erst nach der Zeitkontrolle wieder etwas. Leider war die Partie am achten Brett nach gutem Beginn nicht mehr zu retten. Dafür gewann Detlef die schachlich anspruchsvollste Partie nach kompliziertem, spannendem Kampf. Die letzte Partie Janssen – Leiser zog sich noch sieben Stunden hin, brachte aber keine neuen Erkenntnisse; anschließend aber der Schiedsrichter, der in seinen Unterlagen – natürlich – nichts gefunden hatte.

(Michael Wolter)

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9. Runde
29.04.2001 Bille SC Königsspringer Hamburg 2 5 : 3
Schachfreunde Hamburg 2 SC Diogenes 2 5,5:2,5
FC St. Pauli SV Großhansdorf 4,5:3,5
Hamburger SK 3 SG Favorite Hammonia 3,0:5,0
Hamburger SG BUE Hamburger SK 4 7,0:1,0

Kämpft der HSK?

Nein, leider nicht. Bille und Königsspringer spielten praktisch in Bestbesetzung. Rein theoretisch hätte der Sieger aus dieser Begegnung Hamburger Mannschaftsmeister werden können. Aber HSK 3 ließ zwei Bretter frei, sodass die HSG/BUE im Aufstiegskampf statt eines halben nun zweieinhalb Brettpunkte aufholen musste.

Bille spielte so wie Königsspringer in den gewonnenen Abstiegskämpfen: Die guten Stellungen wurden gewonnen, die schlechten irgendwie gehalten. Aus Königsspringer‑Sicht muss im Verwerten von besseren Stellungen zukünftig mehr getan werden.

Für Detlef schließt sich der Kreis. Leider verlor er seine letzte Partie für Königsspringer (die erste Partie ging übrigens auch verloren). Dazwischen liegen der erstmals sichere Klassenerhalt der Ersten in der Landesliga, der Aufstieg in die Oberliga‑Nord, sichere Klassenerhalte in der Oberliga, der zweimalige Aufstieg in die 2. Bundesliga und wieder ein sicherer Klassenerhalt in der Landesliga. Die langen Fahrten zu den Mannschaftskämpfen sind doch eine große Belastung. Detlef wird zukünfig für den USV Halle spielen. Wir wünschen Detlef und seiner Familie alles Gute für die Zukunft und wollen den Kontakt nach Halle weiter pflegen!

(Michael Wolter)

 
 
 
 
 
 
 
 
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01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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