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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

1. C/D‑Schnellturnier des SC Diogenes
 8. Juli 2000 
Endstand
Pl. Mannschaft A. MP BP Bhz.
1. Königsspringer Hamburg 1 C 12 18,5 49,0
2. SC Schachelschweine C 11 19,0 56,0
3. SK Johanneum Eppendorf 1 C 10 18,0 49,0
4. SK Johanneum Eppendorf 2 D 10 16,5 55,0
5. Königsspringer Hamburg 2 D 9 18,5 50,0
6. Hamburger SK 1 C 9 17,5 57,0
7. SC Diogenes 1 C 8 19,0 54,0
8. Hamburger SK 2 C 8 18,5 46,0
9. SK Johanneum Eppendorf 4 D 7 17,5 42,0
10. Hamburger SK 3 E 7 16,5 55,0
11. Hamburger SK 4 E 7 14,0 40,0
12. Albert‑Schweitzer‑Gymnasium E 7 13,5 36,0
13. Königsspringer Hamburg 3 D 7 11,0 42,0

:

19 Mannschaften

Ergebnisse
KSH 1
1. SKJE 6               3:1 
2. HSK 1                0:4 
3. HSK 6                3:1 
4. SKJE 3               4:0 
5. SKJE 2               3:1 
6. SC Schachelschweine 2½:1½
7. SC Diogenes 1        3:1 
1 Dorothea Schuler  3 
2 Georg Herzenstein 5 
3 Jan Michaelsen    5½
4 Hannes Vater      5 
KSH 2
1. Albert‑Schweitzer    4:0 
2. SKJE 1               2:2 
3. SC Diogenes 1       2½:1½
4. HSK 1               1½:2½
5. SC Diogenes 2        4:0 
6. SKJE 2              1½:2½
7. SKJE 3               3:1 
1 Peter Nies        4½
2 Otto Klink        5½
3 Dustin Opasiak    4½
4 Torben Petrina    4 
KSH 3
1. SC Diogenes 1        0:4 
2. Albert‑Schweitzer   2½:1½
3. HSK 5               2½:1½
4. HSK 2                0:4 
5. HSK 4                2:2 
6. SKJE 3               0:4 
7. (kampflos)           +:− 
1 Dimitri Beschel   1 
2 Max Borgmeyer     3 
3 Florian Albrecht  4 
4 Steffen Lüders    3 
Bericht

Am Samstag, dem 8., überlegte sich der SC Diogenes, ein U16‑Schnellturnier zu organisieren. Das Turnier war nicht so prickelnd besetzt, und als man mich fragte, bei wem ich spiele, antwortete ich: »Bei der Siegermannschaft!«

Zwischendurch befürchtete ich, gelogen zu haben, als wir gegen die HSK‑Mannschaft eine 0:4‑Pleite einstecken mussten. Aufgrund Doros Abwesenheit während der ersten drei Runden wegen eines Mathe‑Wettbewerbes mussten wir am ersten Brett immer einen Punkt abgeben und konnten die Kämpfe höchstens 3:1 gewinnen.

Die Schweine schienen das Turnier sicher nach Hause bringen zu können, aber sie remisten gegen die kleinen Dennis‑Jungs vom SKJE und der Turniersieg aus eigener Hand war für uns wieder möglich. Es musste »nur« ein Sieg gegen die Schweine her. Der kam dann auch und wir waren so gut wie durch.

In der letzten Runde gegen den SC Diogenes wendete Jan aber noch den abgeänderten Königsspringer‑Fopp an, bei dem man nach dem Zeitfall des Gegners seine Dame einstellt, um den Gegner zu foppen. Um seinen Gegner noch besser zu foppen, stellte Jan seine Dame zehn Minuten vor dem Zeitfall des Gegners ein. Jans Gegner erkannte den Fopp anscheinend sofort und sah ein, dass die Partie für ihn verloren war.

Zwischendurch hatte Hannes eine sehr spannende und sehenswerte Partie: 1.d4 f5 (Holländisch) 2.Lg5 h6 3.Lf4 g5 4.e3 gxf4 (Neuerung)!? Die Stellung nach diesem Zug ist unklar. Schwarz hat eine Figur mehr, aber Weiß hat Kompensation. Hannes’ Gegner Mark Zollondz wählte die äußerst umstrittene und lange durchanalysierte Fortsetzung 5.Dh5#. Weiß gibt das Zentrum auf und bereitet die lange Rochade vor. Ob die Dame auf h5 gut steht, ist ebenfalls fragwürdig, denn sie könnte leicht vertrieben werden. Trotz dieser Stellung verlor Hannes die Partie überraschend.

Ich hatte dennoch nicht gelogen, und wir gewannen das Turnier. 20 Mark für jeden, die Jan natürlich sofort für soziale Zwecke auszugeben wusste. Heißt auch schließlich Schachgeldjan (genaueres bei Dieter oder Fjodiet). Erwähnenswert ist die Teilnahme von Thorben Petrina, der sich am Tag zuvor seinen Arm brach. Die Einzelleistungen der ersten Mannschaft waren: Doro 3/4, meine Wenigkeit 5/7, Jan 5½/7 und Hannes 5/7.

Unsere zweite Mannschaft hatte beeindruckende 9:5 Mannschaftspunkte und unsere Dritte unglaubliche 7:7.

Die Siegerehrung verlief typisch langweilig. Irgendein hoher Beamter des Deutschen Schachbundes sülzte uns voll mit einer Rede, die er anscheinend schon sehr oft gebracht hat. Die Sieger, also wir, wurden geehrt und bekamen einen schönen Pokal und einen noch schöneren Briefumschlag.

Nach dem Turnier sollte eine Grillfeier im Stadtpark auf dem großen Feld am großen Baum stattfinden, zu der Fjodiet den Weg nicht gefunden hat. Kein Wunder, die Feier fand ja auch nicht statt, also luden wir Steve und Jule ein und gingen zu Dieter. Fjodiet brachte seinen Freund Michail mit. Michail war ja richtig so ’ne Flasche. Am Ende hätte Trappattoni gesagt: »Flasche leer!«. Michail lenkte Fjodiet anscheinend so sehr ab, dass er beim Doko (nicht Doro) 8,60 DM verlor. Nachdem wir um 14:00 Uhr aufgewacht waren, gingen wir zum besten Dönerladen der Welt frühstücken und danach nach Hause.

(Georg Herzenstein)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/00diou16.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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