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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

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Nachrichten Juli 1999 bis Juni 2000
06.00 05.00 04.00 03.00 02.00 01.00 12.99 11.99 10.99 09.99 08.99 07.99
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Juni 2000
Fr. 02.06.2000 (Schulferien)
Fr. 09.06.2000 Blitz‑Grand‑Prix (I)
10.06.–18.06.2000: Internationale Hamburger Einzelmeisterschaft
Fr. 16.06.2000 Pokalturnier (1–4)
Fr. 23.06.2000 Pokalturnier (5–7)
Fr. 30.06.2000 Problemturnier

Am 3. Juni beginnt die DJEM in Überlingen, an der mit Dorothea Schuler (U16w), Julian Zimmermann (U18) und Otto Klink (U12) auch drei Königsspringer teilnehmen. Für Dorothea und Julian wird es nicht leicht, ihr hervorragendes Abschneiden vom vergangenen Jahr in der höheren Altersklasse zu bestätigen. Interessant dürfte es auch hinter den Kulissen zugehen.

An dieser Stelle ein wichtiges Ergebnis der Vorstandssitzung vom 8. Juni: Wir ziehen unser Damenteam vom Spielbetrieb zurück. Die Spielerinnendecke war am Ende zu dünn. Einige von uns werden wahrscheinlich Gastspielerin beim SC Diogenes, der hoffentlich in der Regionalliga bleiben wird.

Die DJEM endet für unsere Teilnehmer mit Plätzen im (vorderen) Mittelfeld. Von den Hamburgern überzeugen Malin Klawonn (U18w), Leonie Helm (U16) und Georg Herzenstein (U14).

In Hamburg (beim HSK) wird die IHEM 2000 ausgetragen. Im 32‑köpfigen Teilnehmerfeld befinden sich auch Markus Hochgräfe, Carl‑Christian Buhr, Wolfgang Pajeken und Markus Lindinger.

Nachdem die Mannschaftskämpfe beendet sind, holen wir erstmal etwas Luft und veranstalten dann bis zu den Sommerferien allerlei Kurzweil. Unser Blitz‑Grand‑Prix besteht auch in diesem Jahr aus vier Turnieren, am 9. Juni findet das erste statt. Shreyas Dave dominiert und gewinnt souverän. Seinen Bericht sollte sich der geneigte Leser nicht entgehen lassen.

Unser Pokal‑Turnier besteht auch in diesem Jahr aus sieben Runden, die ersten vier finden am 16. Juni statt. Nach diesen hat Jörg Lampe noch eine weiße Weste.

Die HEM endet für unsere Teilnehmer mit Plätzen im Mittelfeld, Carl‑Christian kann am zufriedensten sein.

Unser Fazit nach der Deutschen Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft lautet: teilgenommen (Platz 24 von 26 Teams).

Den Vereinspokal gewinnt erwartungsgemäß Jörg Lampe, der sich nur gegen Thomas Rosien mit remis begnügen muss, die unmittelbare Konkurrenz aber mehr oder weniger deutlich besiegt.

Souverän wie nie zuvor dominieren wir das traditionelle SGHHUB‑Schnellturnier. Mit Steve Berger, Julian Zimmermann, Shreyas Dave und Claudio Opitz stellen wir praktisch die Hamburger Jugend‑Auswahl. Die zweite Mannschaft mit Peter Fjodorow, Ingo Wilms, Peter‑René Mandelbaum und Georg Herzenstein belegt den dritten Platz.

Die Problemschachmeisterschaft sieht Georg von Bülow als Sieger mit überwältigendem Vorsprung. 17 der 18 Aufgaben sind für ihn überhaupt kein Problem.

(Thomas Rosien)

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Mai 2000
Mo. 01.05.2000 2. Elo‑Open (6+7)
Fr. 05.05.2000 HMM (8) Königsspringer Hamburg 7 – Pinneberger SC 4 4,5:3,5
Sa. 06.05.2000 HPMM (V1) Hamburger Pokalmannschaftsmeisterschaft 2000
  JuBL (7) Königsspringer Hamburg – SK Johanneum Eppendorf 4,5:1,5
So. 07.05.2000 HPMM (V2) Hamburger Pokalmannschaftsmeisterschaft 2000
Mo. 08.05.2000 HMM (8) ETSV Altona‑Eidelstedt 2 – Königsspringer Hamburg 3 2,0:6,0
Di. 09.05.2000 HMM (8) Hamburger SK 7 – Königsspringer Hamburg 2 2,0:6,0
Do. 11.05.2000 HMM (8) SK Union‑Eimsbüttel 4 – Königsspringer Hamburg 6 5,5:2,5
Fr. 12.05.2000 HMM (8) Königsspringer Hamburg 5 – SK Johanneum Eppendorf 2 4,5:3,5
  Hamburger SK 16 – Königsspringer Hamburg 8 5,0:3,0
Sa. 13.05.2000 HPMM (Z1) Hamburger Pokalmannschaftsmeisterschaft 2000
  JuBL (8) Königsspringer Hamburg – SC Schachelschweine 5,5:0,5
So. 14.05.2000 HPMM (Z2) Hamburger Pokalmannschaftsmeisterschaft 2000
Fr. 19.05.2000 HMM (9) Königsspringer Hamburg 3 – SV Großhansdorf 3,5:4,5
  Königsspringer Hamburg 6 – TV Fischbek 3 3,5:4,5
  TV Fischbek 4 – Königsspringer Hamburg 7 3,5:4,5
Sa. 20.05.2000 HPMM (E1) Hamburger Pokalmannschaftsmeisterschaft 2000
So. 21.05.2000 HPMM (E2) Hamburger Pokalmannschaftsmeisterschaft 2000
Do. 25.05.2000 HMM (9) SC Schwarz‑Weiß Harburg – Königsspringer Hamburg 5 3,0:5,0
Fr. 26.05.2000 HMM (9) Königsspringer Hamburg 2 – SK Union‑Eimsbüttel 5,0:3,0
  Königsspringer Hamburg 4 – FC St. Pauli 3 5,0:3,0
So. 28.05.2000 JuBL (9) SC Meerbauer Kiel – Königsspringer Hamburg 3,5:2,5

Unser zweites Elo‑Turnier sieht 65 Elo‑Träger und Kandidaten in der Aula des Heilwig‑Gymnasiums sieben Runden lang um die Punkte kämpfen. Gut organisiert und mit täglichen Überraschungen versehen wird dieser Event einhellig gelobt. Gewinner sind Mihail Kopylow (5½/7) und das Hamburger Schach.

Der Siebten gelingt der Aufstieg in die Bezirksliga. Mit schöner Mannschaftsleistung schlagen wir Pinneberg 4½:3½.

Am 6. Mai spielen wir gegen den SKJE in der Jugendbundesliga. Eine relativ einseitige Begegnung endet mit 4½:1½ für uns, und wir schauen ein wenig beruhigt in die Zukunft. Bei dieser schachspielerisch guten Mannschaft den Klassenerhalt als Saisonziel auszugeben, ist ohnehin nur mit den internen Spannungen zu begründen.

Am selben Wochenende werden auch die ersten Runden der diesjährigen HPMM ausgetragen. Der Lostopf (?!) hält für unsere Erste den Angstgegner Diogenes parat. Hätte er das vorher gewusst, wäre Michael Wolter wahrscheinlich zu Hause geblieben. Er muss aber spielen, weil ein anderer schlecht geschlafen hat. Ein Dritter hat gar nicht geschlafen, spielt aber trotzdem … Nach dem 1½:2½ sind wir als Titelverteidiger bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Vom Papier her war diese Begegnung allerdings das vorweggenommene Finale und Diogenes wird es in der Folge nicht schwer haben, den Titel zu holen. Unsere Zweite ist übrigens noch dabei; gegen Freilos gewinnen wir, ohne einen einzigen Zug ausführen zu dürfen. Eine Runde später ist auch dieser Traum ausgeträumt, und die Dritte kann sich ganz und gar auf die Mannschaftskämpfe konzentrieren.

Die Dritte beeindruckt beim ETSV mit einem deutlichen 6:2‑Sieg und stellt die Weichen gerade noch rechtzeitig auf Klassenerhalt. Im Endeffekt hat jeder alles richtig gemacht.

Ebenfalls 6:2 gewinnt die Zweite beim HSK und benötigt rein rechnerisch noch 1½ Brettpunkte, um den »Betriebsunfall« zu beheben.

Die Sechste verliert bei Union‑Eimsbüttel und wird den achten Tabellenplatz auch über die Ziellinie tragen.

Ein spannendes Verfolgerduell liefern sich unsere Fünfte und die zweite Mannschaft des SKJE. Im Schluss‑Spurt sichern wir uns mit dem 4½:3½ zwei Mannschaftspunkte und den zweiten Tabellenplatz, der am Saisonende mit der goldenen Ananas belohnt wird.

Für die Achte ist nach der 3:5‑Niederlage beim HSK die Saison bereits beendet. In der letzten Runde sind wir spielfrei; trotzdem werden wir den vierten Tabellenplatz verteidigen können.

Auch die Jugend spielt ab und zu. Nachdem er die Tabellen aktualisiert hat, fällt dem Webmaster zum Wertungssystem überhaupt nichts mehr ein.

Die Jugendbundesliga‑Mannschaft gewinnt das zweite Spiel innerhalb von acht Tagen (5½:½ gegen die Schachelschweine).

Die letzte Runde der HMM beginnt, und die in der ersten Woche spielenden Mannschaften können ihr Schicksal nach menschlichem Ermessen nicht mehr beeinflussen. Die Siebte gewinnt bei Fischbek 4 mit 4½:3½ und übernimmt damit sogar die Tabellenführung, weil St. Pauli in Altona einen Punkt abgibt. Am selben Abend verliert die Sechste mit demselben Ergebnis gegen Fischbek 3 und endet, wie bereits seit der vorherigen Runde geklärt, auf dem achten Platz. Die Dritte bezieht gegen den souveränen Rückkehrer in die Landesliga Großhansdorf die erwartet hohe Niederlage, die durch die Turnierleitung ebenso erwartungsgemäß in ein knappes 3½:4½ umgewandelt wird. Großhansdorf setzte einen Nicht‑Stammspieler zum vierten Mal ein, und das ist ab Stadtliga abwärts nicht erlaubt. Gleichzeitig erweist uns der ETSV mit dem 5:3 bei Concordia einen großen Gefallen, sodass wir letztlich Siebter und damit gerettet sind!

Am Ende geht (fast) alles gut! Nicht nur, dass St. Pauli in letzter Sekunde die Klasse (für zumindest eine weitere Saison) rettet, nein: Auch unsere Zweite schafft gegen fünf Unioner ein 5:3 und die sofortige Rückkehr in die Landesliga. Julian hat die Ehre, unsere letzte Partie dieser Saison gegen den ehrgeizigen Stefan Wolff zu beenden. Um halb zwölf können wir auf die gelungene Saison anstoßen. Etwas früher ist die Vierte fertig. Gegen sieben St. Paulianer (einer musste die Fußballer gegen RWO anfeuern) gibt es ebenfalls ein 5:3 und wir verlassen damit tatsächlich noch die Abstiegsränge.

Zunächst nichts erfahren wir von der Fünften. Weder erhalten wir Nachricht vom Ergebnis des Spiels bei Schwarz‑Weiß Harburg, noch lässt sich ein Spieler einen Tag später blicken. Hoffentlich ist kein Unglück geschehen. Doch auch diese Befürchtungen sollen sich als unbegründet erweisen. Zu sechst gewinnen wir mit 5:3 und festigen den zweiten Platz.

(Thomas Rosien)

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April 2000
So. 02.04.2000 DaRL (5) SK Lehrte – Königsspringer Hamburg   + : −
Di. 04.04.2000 HMM (6) Barmbeker SK – Königsspringer Hamburg 3 4,5:3,5
  Bramfelder SK 4 – Königsspringer Hamburg 8 3,5:4,5
Do. 06.04.2000 HMM (6) Schachfreunde Hamburg 5 – Königsspringer Hamburg 6 6,5:1,5
Fr. 07.04.2000 HMM (6) Hamburger SK 6 – Königsspringer Hamburg 2 1,5:6,5
  Königsspringer Hamburg 7 – Altonaer SK Venceremos 4,5:3,5
So. 09.04.2000 2.BL (9) Königsspringer Hamburg – SC Isernhagen 3,0:5,0
Do. 13.04.2000 HMM (7) Pinneberger SC 3 – Königsspringer Hamburg 5 3,5:4,5
Fr. 14.04.2000 HMM (7) Königsspringer Hamburg 2 – TV Fischbek 8,0:0,0
  Königsspringer Hamburg 3 – Bramfelder SK 2,5:5,5
  Königsspringer Hamburg 6 – SK Marmstorf 2 3,0:5,0
  Königsspringer Hamburg 8 – SV Großhansdorf 3 3,0:5,0
So. 16.04.2000 JuBL (6) Hamburger SK – Königsspringer Hamburg 3,5:2,5
Mo. 17.04.2000 HMM (8) ETSV Altona‑Eidelstedt 3 – Königsspringer Hamburg 4 3,5:4,5
Fr. 21.04.2000 (Karfreitag)
Fr. 28.04.2000 HMM (7) Königsspringer Hamburg 4 – SV Diagonale‑Harburg 2,0:6,0
  Langenhorner Schachfreunde 3 – Königsspringer Hamburg 7 1,0:7,0
  2. Elo‑Open (1)
Sa. 29.04.2000 2. Elo‑Open (2+3)
So. 30.04.2000 2. Elo‑Open (4+5)

Kein Aprilscherz: Unser Damenteam verabschiedet sich mit einer kampflosen Niederlage aus dieser Saison. Wir bekommen nicht genügend Spielerinnen zusammen. Ob wir weiterhin am Spielbetrieb teilnehmen werden, ist derzeit unklar.

Am 4. April haben wir zwei Auswärtsspiele. Durch das glückliche 4½:3½ über Bramfeld 4 bleibt die Achte vorn dabei. Für die Dritte läuft es in Barmbek nicht so gut. Mit nur sechseinhalb Leuten liegen wir schnell zurück. Als der rasende Reporter erscheint, steht es gerade 1:4. Zwei knapp remisige Stellungen werden dann noch umgebogen, die sehr gute Stellung dafür leider nicht gewonnen. Nach dem 3½:4½ bleiben wir auf dem siebten Platz und in Abstiegsgefahr.

Die sechste Runde der HMM endet wie erwartet: Die Sechste muss ein bisschen nach unten schielen (1½:6½ bei Schachfreunde 5), während sich Zweite (6½:1½ bei HSK 6) und Siebte (4½:3½ gegen Altona) auf Aufstiegskurs befinden.

Die letzte Runde in der 2. Bundesliga endet für uns mit einer 3:5‑Niederlage gegen Isernhagen. Glücklicherweise spielen nicht alle anderen Mannschaften gegen uns, sodass wir abschließend den siebten Platz belegen und die Klasse halten.

Am ersten Freitag der siebten Runde der HMM haben wir sogar vier (!) Heimspiele. Dem neutralen Beobachter bietet sich in der Aula ein beeindruckendes Bild, wie an dreißig Brettern (Fischbek kommt nur mit sechs Leuten) um Punkte gekämpft wird. Fischbek gebührt schon deshalb Dank, weil sie sich bereit erklärt haben, das ursprünglich für den 28. April vorgesehene Spiel zu verschieben. Unsere Spieler der Zweiten haben danach keinen Grund mehr, sich dem 2. Elo‑Open zu versagen. Die Begegnung des Tabellenführers gegen das Schlusslicht ist indes so einseitig wie vermutet und endet mit 8:0.

Alle anderen Spiele werden leider verloren, das 2½:5½ der Dritten gegen Bramfeld schmerzt sehr und danach befinden wir uns in akuter Abstiegsgefahr. Die Sechste und Achte verlieren jeweils mit 3:5 gegen Aufstiegsaspiranten.

Bereits einen Tag vorher gewinnt die Fünfte zu sechst in Pinneberg und kann den Kontakt zur Tabellenspitze halten.

Das vorgezogene Spiel beim ETSV sieht unsere Vierte als glücklichen 4½:3½‑Sieger. »Land in Sicht!« Doch nach der folgenden 2:6‑Pleite ist fast alle Glückseligkeit verflogen, zumal die übrigen Ergebnisse nicht gerade günstig für uns sind. Die Siebte gewinnt 7:1 in Langenhorn und segelt weiterhin auf Aufstiegskurs.

Vom 28. April bis 1. Mai veranstalten wir unser zweites Elo‑Turnier. Erneut gelingt es uns, die Hamburger Spieler (aus der zweiten Reihe) und viele weitere Elo‑Träger an die Bretter zu bewegen sowie ein paar, die sich vielleicht eine Halbzahl erspielen werden.

(Thomas Rosien)

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März 2000
Fr. 03.03.2000 HMM (5) Königsspringer Hamburg 3 – SG Mittelweg 3,0:5,0
  Königsspringer Hamburg 5 – Schachfreunde Wedel 2 7,5:0,5
  Königsspringer Hamburg 6 – ETSV Altona‑Eidelstedt 5 6,5:1,5
So. 05.03.2000 DaRL (4) Königsspringer Hamburg – SC Diogenes 1,0:3,0
Fr. 10.03.2000 Ferienspielbetrieb – ab 19:00 Uhr Gesamtschule Niendorf
So. 12.03.2000 2.BL (7) Königsspringer Hamburg – VfL Neukloster 4,5:3,5
Fr. 17.03.2000 Ferienspielbetrieb – ab 19:00 Uhr Gesamtschule Niendorf
Di. 21.03.2000 HMM (5) Bergstedter SK 4 – Königsspringer Hamburg 8 2,0:6,0
Fr. 24.03.2000 HMM (5) Königsspringer Hamburg 2 – SK Johanneum Eppendorf 4,5:3,5
  Königsspringer Hamburg 4 – Schachfreunde Wedel 4,0:4,0
  SK Finkenwerder 2 – Königsspringer Hamburg 7 3,0:5,0
So. 26.03.2000 2.BL (8) SV Werder Bremen 2 – Königsspringer Hamburg 4,5:3,5
Mi. 29.03.2000 HMM (6) SV Blankenese – Königsspringer Hamburg 4 2,5:5,5
Fr. 31.03.2000 HMM (6) Königsspringer Hamburg 5 – Niendorfer TSV 2 4,0:4,0

Am ersten Freitag des Monats haben wir drei Heimspiele. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch gewinnen die Fünfte (7½:½ gegen Wedel 2) und die Sechste (6½:1½ gegen ETSV 5). Für die ersatzgeschwächte Dritte reicht es gegen die SG Mittelweg leider nicht (3:5).

Die vierte Runde der Damenregionalliga offenbart es schonungslos: Wir haben zu wenig Spielerinnen, die sonntags Schach spielen wollen. Gegen den designierten Absteiger Diogenes (bislang ein halber Brettpunkt) können wir nur ein halbes Team aufbieten und verlieren mit 1:3.

Sehr positive Nachrichten ereilen uns aus Leherheide: Auf der Norddeutschen Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft erreicht unser aus Frank Lamprecht, Carl‑Christian Buhr, Markus Hochgräfe und Wolfgang Pajeken bestehendes Team den fünften Platz und qualifiziert sich für die am 17. Juni in Detmold stattfindende Deutsche Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch!

Am 12. März sind es gleich wieder unsere Spitzenspieler, die für positive Schlagzeilen sorgen: Die Erste bestätigt den fünften Tabellenplatz mit einem Sieg über Neukloster. Deutlicher, als es das 4½:3½ aussagt, dominieren wir und demonstrieren, dass wir auch vor uns platzierte Mannschaften schlagen können.

Erfreuliches gibt es von der HJEM zu berichten: Peter Fjodorow gewinnt die B‑Endrunde, Otto Klink wird Zweiter der E‑Endrunde. Auf den Spuren Markus Lindingers wandelt der frischgebackene Elo‑Zahl‑Träger Julian Zimmermann, der Hamburger Vize‑Meister wird.

Die durch die Ferien zweigeteilte fünfte Runde der HMM wird durch unsere Achte erfolgreich fortgesetzt. Mit 6:2 triumphieren wir bei den Bergstedtern. Vom Turnierplan her ein Heimspiel wird die Begegnung in Bergstedt ausgetragen. Nur zur Information: Viele Bergstedter spielen trotz Körperbehinderung erfolgreich Schach. Um die Reisestrapazen zu umgehen, werden alle Spiele einiger Bergstedter Mannschaften im Senator‑Neumann‑Heim ausgetragen.

In der Stadtliga kommt es zum Duell der bislang verlustpunktfreien Teams von Königsspringer 2 und SKJE. Eine ungemein spannende Begegnung sieht uns als den glücklichen Sieger (4½:3½). Auf dem Weg zurück in die Landesliga haben wir damit eine ganz hohe Hürde erfolgreich genommen.

Die Vierte holt gegen Wedel den ersten Mannschaftspunkt und hat dabei noch viel Pech, eigentlich hätten es zwei werden müssen. Dennoch sollte uns der Teilerfolg Mut machen im schweren Abstiegskampf.

Die Siebte spielt zur gleichen Zeit in Finkenwerder. Die freundlichen Gastgeber überlassen uns beim 5:3 die Punkte ohne allzuviel Gegenwehr.

Leider holt die Erste bei Werder Bremen nicht den einen zum Klassenerhalt erforderlichen Punkt, sondern verliert mit 3½:4½. Zwar wird der fünfte Tabellenplatz gehalten; wie knapp es tatsächlich ist, wird bei näherem Hinsehen deutlich.

Die Vierte kann es also auch! In Blankenese gelingt endlich der erste Sieg und der fällt mit 5½:2½ sogar recht deutlich aus. Jetzt wird das Feld von hinten aufgerollt!

Am letzten Freitag des Monats kommt es zum Lokalderby der Fünften mit dem NTSV. Die sehr spannende Begegnung endet 4:4 und nachdem unsere Nachbarn schon dem HSK einen Punkt abnehmen konnten, wünschen wir ihnen auch viel Glück gegen den SKJE.

(Thomas Rosien)

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Februar 2000
Fr. 04.02.2000 HMM (3) Königsspringer Hamburg 3 – SC Concordia 5,0:3,0
  Königsspringer Hamburg 5 – SK Finkenwerder 6,5:1,5
  Königsspringer Hamburg 6 – Hamburger SK 14 2,0:6,0
So. 06.02.2000 DaRL (3) Bremer SG – Königsspringer Hamburg 2,5:1,5
Fr. 11.02.2000 HMM (3) Hamburger SG BUE 2 – Königsspringer Hamburg 2 3,0:5,0
  Königsspringer Hamburg 4 – SK Marmstorf 0,0:8,0
  Königsspringer Hamburg 8 – SC Farmsen 3 5,0:3,0
So. 13.02.2000 JuBL (5) Königsspringer Hamburg – SK Rinteln 3,0:3,0
Do. 17.02.2000 HMM (4) SK Union‑Eimsbüttel 3 – Königsspringer Hamburg 4 5,0:3,0
  Schachfreunde Hamburg 8 – Königsspringer Hamburg 6 4,0:4,0
Fr. 18.02.2000 Mitgliederversammlung (19:00 Uhr)
So. 20.02.2000 2.BL (6) SC Leipzig‑Gohlis – Königsspringer Hamburg 3,0:5,0
Di. 22.02.2000 HMM (4) FC St. Pauli 2 – Königsspringer Hamburg 2 3,5:4,5
Fr. 25.02.2000 HMM (4) SC Schachelschweine – Königsspringer Hamburg 3 4,5:3,5
  Hamburger SK 11 – Königsspringer Hamburg 5 6,0:2,0
  Königsspringer Hamburg 7 – FC St. Pauli 4 3,5:4,5
  SG Wichern‑Schule 2 – Königsspringer Hamburg 8 3,5:4,5

Am 4. Februar vollbringen wir schon einen Kraftakt, als es uns gelingt, drei Heimkämpfe gleichzeitig auszutragen. Glücklicherweise haben wir vorher noch Material vom Tibarg besorgt, die Dritte darf mit den Uhren der Ersten spielen. Ohnehin bis in die Haarspitzen motiviert gibt es ein 5:3 gegen Concordia, die sich verbal (mal wieder) nicht unter Kontrolle haben. Die Fünfte landet einen letztlich überdeutlichen 6½:1½‑Sieg über Finkenwerder. Die Sechste verliert gegen den HSK, womit einige schon gerechnet hatten.

Leider vergeben unsere Damen am Sonntag die Möglichkeit, in der Regionalliga für klare Verhältnisse zu sorgen. Der Bericht über die Begegnung bei der Bremer SG dürfte jedenfalls interessant werden.

Immerhin belegen wir bei der HBMM den vierten Platz und dürfen zur Norddeutschen fahren. Ob das diesjährige Rundenturnier den Regeln entsprach, darf allerdings angezweifelt werden.

Die dritte Runde der HMM endet für uns mit zwei Siegen und einer Niederlage, aber deutlich negativem Brettpunktergebnis. Maßgeblichen Anteil hieran hat die Vierte, die mit 0:8 am Brett gegen Marmstorf verliert. Noch ersatzgeschwächter als sonst stehen wir gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gäste von Beginn an unter Druck. Die Niederlage zeichnet sich schnell ab, an zwei Brettern stehen wir ganz gut, die spielen bei 0:6 immer noch. Liegt es an der Motivation, an der Konzentration oder einfach daran, dass Marmstorf 8:0 gewinnen will? Jedenfalls kippen die Partien von Claus und Günter tatsächlich noch.

Die Achte kommt zu ihrem ersten Erfolg, und es sind wirklich schöne Ansätze zu erkennen (das ist noch untertrieben), Lieselotte! Die Zweite gewinnt bei der HSG/BUE 2 ebenfalls 5:3 und der Bericht hierzu verspricht spannend zu werden.

Am 13. Februar wird auch wieder Jugendbundesliga gespielt. Eine ausgeglichene Begegnung gegen Rinteln endet folgerichtig 3:3.

Die ersten Begegnungen der vierten Runde bringen für die Vierte und die Sechste nicht die erhoffte Wende. Die Vierte verliert bei Union‑Eimsbüttel und die Sechste holt bei der wirklich schwachen achten Mannschaft der Schachfreunde nur einen Punkt.

Am 18. Februar findet die Mitgliederversammlung statt. Es werden einige neue Leute in den Vorstand gewählt und ansonsten viele gute Gedanken ausgetauscht.

Unser Aushängeschild – die Erste – kann doch noch gewinnen. Gegen den Abstiegskandidaten Leipzig triumphieren wir mit unserem Standardergebnis 5:3. Der Klassenerhalt ist keine Utopie mehr (das ist zwar untertrieben, liest sich aber gut).

Die Zweite gewinnt das Spitzenduell in der Stadtliga bei St. Pauli glücklich 4½:3½. Mit dem gleichen Ergebnis verliert die Siebte superunglücklich gegen den gleichen Gegner das Spitzenduell in der Kreisliga. So gleicht sich eben alles aus. Mit Enttäuschungen endet die vierte Runde der HMM auch für die Fünfte (2:6 beim HSK) und die Dritte (3½:4½ bei den Schachelschweinen). Wenigstens die Achte kann das Vereinsergebnis etwas freundlicher gestalten (4½:3½ bei der Wichern‑Schule).

Die HJET‑Leistungsklassen werden von uns dominiert. Nicht unerwartet gewinnen Shreyas Dave, Ingo Wilms und Peter‑René Mandelbaum ihre Gruppen und dürfen ebenso zur A‑Endrunde wie der vorberechtigte Julian Zimmermann.

(Thomas Rosien)

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Januar 2000
Di. 04.01.2000 HMM (1) Hamburger SK 8 – Königsspringer Hamburg 3 3,0:5,0
Do. 06.01.2000 HMM (1) Pinneberger SC 2 – Königsspringer Hamburg 2 2,5:5,5
Fr. 07.01.2000 HMM (1) Königsspringer Hamburg 6 – Hamburger SG BUE 4 5,5:2,5
  Königsspringer Hamburg 7 – Schachfreunde Wedel 3 5,0:3,0
So. 09.01.2000 2.BL (4) Königsspringer Hamburg – SK König Tegel 3,5:4,5
Di. 11.01.2000 HMM (1) Hamburger SK 12 – Königsspringer Hamburg 4 5,0:3,0
Fr. 14.01.2000 HMM (1) Königsspringer Hamburg 5 – TV Fischbek 2 4,5:3,5
  Königsspringer Hamburg 8 – Mümmelmannsberger SV 4,0:4,0
Fr. 21.01.2000 HMM (2) Langenhorner Schachfreunde 2 – Königsspringer Hamburg 5 2,0:6,0
  Hamburger Gehörlosen SV – Königsspringer Hamburg 6 5,0:3,0
Di. 25.01.2000 HMM (2) SC Rösselsprung – Königsspringer Hamburg 8 5,5:2,5
Do. 27.01.2000 HMM (2) SK Wilhelmsburg – Königsspringer Hamburg 4 5,0:3,0
Fr. 28.01.2000 HMM (2) Königsspringer Hamburg 2 – Langenhorner Schachfreunde 6,5:1,5
  SG Wichern‑Schule – Königsspringer Hamburg 3 4,5:3,5
  Königsspringer Hamburg 7 – SV Diagonale‑Harburg 2 5,0:3,0
So. 30.01.2000 2.BL (5) SK Zehlendorf – Königsspringer Hamburg 5,5:2,5
Mo. 31.01.2000 HMM (3) ETSV Altona‑Eidelstedt 4 – Königsspringer Hamburg 7 3,5:4,5

Die erste Woche des Jahres steht ganz im Zeichen des Königsspringers. Den Auftakt der HMM bestreitet die in die Stadtliga abgestiegene Dritte mit einem 5:3 beim HSK. Der Favorit schlechthin – unsere Zweite – gewinnt in Pinneberg 5½:2½ und könnte damit bereits die Weichen gestellt haben. Die beiden Kreisligateams gewinnen ebenfalls, und es scheint sich eine weitere erfolgreiche Saison anzukündigen.

Die Erste kann ihren Heimkomplex leider nicht überwinden. Gegen den Tabellenführer König Tegel gibt es wie schon gegen Kreuzberg erneut eine 3½:4½‑Heimniederlage. Auch vom Spielverlauf her tun sich Parallelen auf. Am Ende stehen wir wieder ohne Punkte da und gehen mit dem Gefühl nach Hause, dass mehr drin war.

Auch bei der HMM beziehen wir unsere erste Niederlage, die Vierte unterliegt beim HSK. Zum Abschluss der ersten Runde kann die haushoch favorisierte Fünfte glücklich gegen Fischbek gewinnen. Die Achte und Mümmelmannsberg teilen sich die Punkte.

Die HJET beginnen, und unsere Leistungsklassenspieler legen los wie die Feuerwehr. Nur Ingo Wilms verliert, doch auch dieser Punkt bleibt in der KSH‑Familie, nämlich bei Dorothea Schuler.

Die Fünfte kommt in Schwung und siegt bei den schwachen Langenhornern mit 6:2. Die Sechste macht es nur halb so gut. Immerhin gelingt ihr eine Premiere der etwas anderen Art, nämlich die erste Königsspringer‑Niederlage gegen die Gehörlosen.

Der Januar endet, und auch die zweite Runde bei den HMM wird abgehakt. Erste Tendenzen sind zu erkennen: Die Achte wird es aus verschiedenen Gründen schwer haben, einen vorderen Tabellenrang zu erreichen. Die Vierte verliert erneut und in der nächsten Runde erwarten wir mit Marmstorf den erklärten Favoriten. Das Selbstvertrauen muss groß genug sein zu wissen, dass wir besser sind als es der momentane Tabellenstand ausweist. Sonst wird es sehr schwer …

Über die Dritte erfahren wir nachdenklich stimmende Neuigkeiten: Beim Stand von 3½:3½ verlässt das halbe Team die Wichern‑Schule und fährt zur Paul‑Sorge‑Straße, um die Zweite siegen zu sehen. Die noch laufende Partie wird bereits als gewonnen verbucht. Es kommt, wie es kommen muss! Die Zweite überzeugt selbst den zweckpessimistischen Mannschaftsführer beim Kantersieg gegen Langenhorn. Auch die Siebte gewinnt erneut, und nach zwei Runden stehen genau die Mannschaften verlustpunktfrei da, die auch am Ende (ganz) vorn erwartet werden.

Die Erste kann auch auswärts verlieren. Bei den favorisierten Zehlendorfern gibt es eine vom Ergebnis her deutliche 2½:5½‑Niederlage.

Es gibt neue DWZ! Nachdem nun (endlich) auch die Jugendmannschaftskämpfe der letzten Saison ausgewertet wurden, muss so mancher Spieler eine unliebsame Überraschung erleben.

Die dritte Runde bei der HMM wird durch unsere Siebte beim ETSV mit einem wirklich souveränen 4½:3½ eröffnet. Das sind die Mannschaftspunkte 999 und 1000 in 16 Jahren Königsspringer‑Mannschaftskampf‑Geschichte.

(Thomas Rosien)

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Dezember 1999
Fr. 03.12.1999 Vereinsmeisterschaft VM (N) SS (N)
So. 05.12.1999 DaRL (2) Hamburger SK 2 – Königsspringer Hamburg 1,0:3,0
Fr. 10.12.1999 Vereinsmeisterschaft VM (7) SS (9)
So. 12.12.1999 2.BL (3) SC Empor Berlin – Königsspringer Hamburg 3,5:4,5
Fr. 17.12.1999 außerordentliche Mitgliederversammlung (19:00 Uhr)
  anschließend Blitz‑Grand‑Prix (III)
So. 19.12.1999 JuBL (4) SC Stadthagen – Königsspringer Hamburg 3,0:3,0
Fr. 24.12.1999 (Weihnachtsferien)
Fr. 31.12.1999 (Weihnachtsferien)

Die Damen gewinnen gegen HSK 2 auch ihre zweite Begegnung in der Regionalliga (3:1). Diesmal ist der Sieg zu keiner Phase gefährdet.

Am 10. Dezember endet die Vereinsmeisterschaft. Die Favoriten geben sich keine weitere Blöße. Jörg Lampe und Markus Lindinger kommen jeweils auf 6/7. Auch weil Jörg den direkten Vergleich gewinnt, hat er die bessere Sonneborn‑Berger‑Wertung. Shreyas Dave und Peyman Mohammadzadeh sind die Langsamsten und können ihre Partie nicht mehr spielen. Für Shreyas reicht es trotzdem zum dritten Platz. Ein weiterer Achtungserfolg in seiner jungen Königsspringer‑Karriere. Alle anderen Teilnehmer am Rundenturnier können nicht ganz überzeugen und müssen das Qualifikationsturnier bestehen, wenn sie an der Vereinsmeisterschaft 2000 teilnehmen wollen.

Im Schweizer‑System setzen sich (fast) erwartungsgemäß Christian Melde und Peter‑René Mandelbaum durch. Ingo Wilms hat am Ende doch erhebliche Terminprobleme und kommt nur auf 5/5 und vier kampflose Niederlagen. Detlev Frank, Claus Goetz, Thomas Rosien, Peter Knops und Wolfgang Fenske dürfen sich im Qualifikationsturnier mit den Absteigern aus dem Rundenturnier messen. Leider gab es auch dieses Jahr wieder einige Rücktritte oder auch Gar‑nicht‑erst‑Antritte, was sich im Schweizer‑System glücklicherweise nicht ganz so gravierend auswirkt. Mit 34 war die Teilnehmerzahl allerdings im Vergleich zu den Vorjahren gering.

Die Erste gewinnt am 12. Dezember beim Tabellenletzten Empor Berlin 4½:3½.

Am 17. Dezember findet eine Mitgliederversammlung statt, die wahrscheinlich in die Vereinsgeschichte eingehen wird. In (zumindest in dieser Sache) selten demonstrierter Einigkeit wird dem Vorstand (und dem Bauausschuss) einstimmig genehmigt, das Clubheim‑Vorhaben voranzutreiben.

Anschließend wird am letzten Vereinsfreitag im Jahr traditionell der Vereinsblitzmeister ermittelt. Markus Hochgräfe muss irgendwoanders tatenlos geschehen lassen, was geschehen muss: Julian Zimmermann gewinnt bei starker Konkurrenz und ausgeglichenem Feld das letzte Turnier und sichert sich damit auch den Titel. Wer hätte das gedacht?

Das letzte Resultat des Jahres liefert die Jugendbundesligamannschaft mit einem 3:3 in Stadthagen. Unentschieden scheinen auch die teaminternen Duelle zu stehen; gleich mehrere Berichte werden angekündigt (Peter‑René Mandelbaum liefert auch einen).

GM Karsten Müller und IM Frank Lamprecht haben ›Secrets of Pawn Endings‹, das Buch über Bauernendspiele, geschrieben und stellen es vor. Für ein Weihnachtsgeschenk ist es zwar schon fast zu spät, doch beschenken sich Schachspieler bekanntlich ohnehin am liebsten selbst, und dazu besteht ja immer die Gelegenheit.

»Ja, is’ denn heut’ scho’ Weihnachten?« Auf der DSB‑Website stehen die neuen DWZ aus Hamburg (Stand: 16. Dezember 1999), nachdem sich dort vorher monatelang nichts tat. Einige haben sich stark verbessert, andere nicht. Herzlichen Glückwunsch und frohes Fest!

(Thomas Rosien)

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November 1999
Fr. 05.11.1999 Vereinsmeisterschaft VM (4) SS (6)
So. 07.11.1999 2.BL (2) Königsspringer Hamburg – SC Kreuzberg 3,5:4,5
Fr. 12.11.1999 Vereinsmeisterschaft VM (N) SS (N)
So. 14.11.1999 DaRL (1) Königsspringer Hamburg – VfL Neukloster 2,5:1,5
Fr. 19.11.1999 Vereinsmeisterschaft VM (5) SS (7)
Sa. 20.11.1999 JuBL (2) Königsspringer Hamburg – PSC Hannover 5,0:1,0
So. 21.11.1999 JuBL (3) Königsspringer Hamburg – Delmenhorster SK 1,0:5,0
Fr. 26.11.1999 Vereinsmeisterschaft VM (6) SS (8)

Schlechte Neuigkeiten von der Ersten. Ersatzgeschwächt verlieren wir gegen die noch ersatzgeschwächteren Kreuzberger mit 3½:4½. Schon ist der Auftaktsieg fast nichts mehr wert.

Die Teilnehmer der Vereinsmeisterschaft nehmen allmählich Fahrt auf und begradigen die schiefen Tabellenstände. Nach vier Runden führt Markus Lindinger, hat sich aber von dem schärfsten Verfolger Jörg Lampe durch eine sehenswerte Kombi überrumpeln lassen. Jörg wiederum verliert gegen Shreyas Dave, der gegen Marcus Möhrmann verliert, der gegen … aber lassen wir das jetzt lieber.

Im Schweizer‑System gibt es nach sechs Runden noch keinen eindeutigen Favoriten. Ingo Wilms hat bei 4 aus 5 allerdings bislang alles gewonnen, bis auf die eine Partie, in der er das Brett nicht findet.

Unsere Damen gewinnen zum Saisonauftakt der Regionalliga äußerst knapp und glücklich mit 2½:1½ gegen Neukloster.

Licht und Schatten in der Jugendbundesliga: Zunächst wird der letzte Saison noch starke PSC Hannover mit 5:1 deutlich zu hoch besiegt, am darauffolgenden Tag mit demselben Resultat gegen den Favoriten Delmenhorst verloren. Eigentlich wollten die meisten sowieso lieber beim Union‑Turnier mitspielen. »Jungs (und Mädchen): So wird das wieder nichts mit der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft (straft mich bitte Lügen)!«

Das Bremer Adventsturnier beenden wir hinter dem Gastgeber auf einem hervorragenden zweiten Platz und räumen nebenbei noch drei von vier Brettpreisen ab.

(Thomas Rosien)

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Oktober 1999
Fr. 01.10.1999 Vereinsmeisterschaft VM (N) SS (4)
Fr. 08.10.1999 Vereinsmeisterschaft VM (3) SS (5)
So. 10.10.1999 2.BL (1) Hamburger SK 2 – Königsspringer Hamburg 3,0:5,0
Fr. 15.10.1999 Vereinsmeisterschaft VM (N) SS (N)
Fr. 22.10.1999 Vereinsmeisterschaft VM (N) SS (N) (Schulferien)
Fr. 29.10.1999 Vereinsmeisterschaft VM (N) SS (N) (Schulferien)
Sa. 30.10.1999 DPMM (VR) Königsspringer Hamburg – Lübecker SV 1,5:2,5
So. 31.10.1999 JuBL (1) Schachfreunde Achim – Königsspringer Hamburg 1,5:4,5

Am 10. Oktober beginnt auch für uns die neue Saison, nachdem die 1. Bundesliga bereits am Vortag startet und für den HSK beim endlich aufgestiegenen Godesberger SK nicht so gut losgeht. Unser Team tritt bei der zweiten Mannschaft vom HSK an. Glaubt man der Vorschau von Hajo Hecht in der ›Rochade Europa‹, könnten wir am Ende ja sogar ganz vorn landen. Erstmal haben wir diesen standortbestimmenden Auftakt gegen einen vom Papier her starken Gegner, und am Ende triumphieren wir tatsächlich relativ souverän mit 5:3. Dabei lassen wir unser erstes Brett Alexander Zlochevskij noch nicht mal mitspielen. Sollten wir wirklich wieder nur ein Jahr in der 2. Bundesliga verweilen dürfen? Der HSK hält sich am Sonntag in der 1. Bundesliga an den schwächelnden Castrop‑Rauxelnern schadlos. In der Oberliga scheint es für die Hamburger Vertreter ob der starken MVler heuer nicht viel zu ernten zu geben. Aber glücklicherweise ist die Saison ja noch lang.

Die Spatzen pfiffen es von den Dächern, im neuen ›Königsspringer‹ steht es auch, und die kühlen Rechner (zu denen die Schachspieler unter uns ohnehin gehören) wussten es schon lange: Frank Lamprecht und Simon Bekker‑Jensen sind Internationale Meister. Die FIDE hat unseren Spitzenspielern den Titel zuerkannt. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle.

Zwei Wochen Herbstferien werden für verschiedene schachliche Aktivitäten genutzt. Zunächst wird das enorm stark besetzte 5. Wichern‑Open ausgetragen. Die Königsspringer‑Armada schlägt sich mittelprächtig. Markus Hochgräfe holt 6 aus 9, Markus Lindinger 5½. Dorothea Schuler gewinnt über 100 DWZ‑Punkte.

Anschließend fährt die Königsspringer‑Jugend nach Schönhagen. Im Feriendorf der Hamburger Sportjugend untergekommen, verbringen wir eine Woche mit verschiedensten Körper und Geist beanspruchenden Spielen. Einige erhalten Spitzentraining von Suren Petrosian. Der Vergleichskampf mit Schleispringer Kappeln geht 9:1 aus, weil Ingo aus Versehen etwas einstellt. Bei der Nachtwanderung kann der eine oder andere doch noch erschreckt werden. Die Schnitzeljagd erlebt die Gruppe um Claus und Malte als Sieger, weil diese beiden die beste Balkonszene darbieten und nicht etwa Thara (Romeo) und Hannes (Julia). Fairerweise erhalten aber alle einen Preis.

Der Auftritt auf der Deutschen Pokalbühne dauert nur eine Runde. Nach dem 1½:2½ gegen Lübeck können wir uns jetzt aber ganz auf die Meisterschaft konzentrieren, um diese gängige Phrase auch mal für den Schachsport zu gebrauchen.

(Thomas Rosien)

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September 1999
Fr. 03.09.1999 Blitz‑Grand‑Prix (II)
Fr. 10.09.1999 Vereinsmeisterschaft VM (N) SS (1)
Sa. 11.09.1999 Sommerfest – ab 15:00 Uhr Gesamtschule Niendorf
So. 12.09.1999 15. D‑Jugend‑Mannschaftsschnellturnier
Fr. 17.09.1999 Vereinsmeisterschaft VM (1) SS (2)
Fr. 24.09.1999 Vereinsmeisterschaft VM (2) SS (3)

Zu Beginn des Monats findet das zweite Turnier der diesjährigen Blitz‑Grand‑Prix‑Serie, die 1999 ausnahmsweise aus nur drei Turnieren besteht, statt. Markus Hochgräfe dominiert erneut und verweist die Youngster Peter‑René Mandelbaum und Julian Zimmermann auf die Plätze. Einige Spitzenblitzer fehlen leider.

Unser traditionelles D‑Turnier (seit diesem Jahr U14‑Turnier) wird von unserer eigenen Ersten beherrscht. Dorothea Schuler (7 aus 9), Jan Michaelsen (6) sowie Peter Nies und Hannes Vater (je 8) kontrollieren das Feld nach Belieben und gewinnen mit 5 Punkten Vorsprung. 22 teilnehmende Mannschaften füllen die Pausenhalle und werden von der bewährten Crew um Joachim Zierau gewohnt familiär durch das harmonische Turnier geleitet.

Die Vereinsmeisterschaft beginnt, und für das Rundenturnier finden sich tatsächlich noch acht (quasi) Freiwillige, die mehr oder weniger zögerlich den Kampf um den Titel aufnehmen. Selbst die avisierte Elo‑Auswertung scheint hier kontraproduktiv zu sein. Für das Schweizer‑System interessieren sich aus verschiedenen Gründen ebenfalls nicht allzu viele Spieler. Nach vier Runden führt der Favorit Christian Melde.

Mehr Aufmerksamkeit erregt die bevorstehende Meldung für die Mannschaftskämpfe. Viele Ideen wollen berücksichtigt werden, und für zwei Wochen toben ganz heiße Debatten. Alle Diskussionsteilnehmer haben ein wenig Recht; am Ende werden (nur) acht Mannschaften gemeldet. Unmittelbar nach Meldeschluss neuer Zündstoff: Gerüchten zufolge soll die Sechste in die Bezirksliga nachgerückt sein! Das wirft (fast) alle Planungen über den Haufen.

(Thomas Rosien)

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August 1999
Fr. 06.08.1999 Ferienspielbetrieb – ab 19:00 Uhr Schule Anna‑Susanna‑Stieg
Fr. 13.08.1999 Ferienspielbetrieb – ab 19:00 Uhr Schule Anna‑Susanna‑Stieg
Fr. 20.08.1999 Ferienspielbetrieb – ab 19:00 Uhr Schule Anna‑Susanna‑Stieg
Fr. 27.08.1999 1. Elo‑Open (1)
Sa. 28.08.1999 1. Elo‑Open (2+3)
So. 29.08.1999 1. Elo‑Open (4+5)

Bei den Deutschen Ländermeisterschaften in Neumünster sorgen Hamburgs junge Damen für den Paukenschlag und werden Deutscher Meister. Zu einem Viertel daran beteiligt ist Königsspringer Hamburg. Dorothea Schuler überzeugt am U14‑Brett und erzielt 5 aus 7. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Seite an das Hamburger Team, das neben Dorothea mit Alice Winnicki, Malin Klawonn und Leonie Helm nicht nur das stärkste Schach spielt. Auf den Erfolg angestoßen wird am selben Abend bei Radio Rochade, dem Schachsender auf 96.0 MHz.

Bei den Jungs läuft es nicht ganz so gut. Lediglich zwei von sechs Spielern erzielen sehr gute Scores, darunter Jörg Lampe mit 5½ aus 7. Gemeinsam wird man zehntes von 16 Teams. Erwähnung finden soll auch das Betreuerteam, das mit André van de Velde, Peter‑René Mandelbaum und Markus Lindinger drei weitere Königsspringer aufbietet.

Am letzten Wochenende richten wir erstmals ein Elo‑Turnier aus, das möglicherweise zum großen Knüller wird. 45 Teilnehmer wagen sich auf die Sprintstrecke mit fünf Partien in zweieinhalb Tagen. Für die Überraschungen der ersten Runde sorgen Hannes Langrock (Sieg mit Schwarz über FM Martin Voigt) und Peyman Mohammadzadeh, der den Lübecker Bundesligaspieler und Schleswig‑Holstein‑Meister Ullrich Krause besiegt. Nach drei Runden führt als einziger mit weißer Weste der starke Finne Heikki Kallio, der auch schon bei der Internationalen Hamburger (Deutschen) Jugendeinzelmeisterschaft überzeugen konnte. Zwei anschließende Remis reichen zum Turniersieg. Markus Lindinger belegt den zweiten Platz.

(Thomas Rosien)

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Juli 1999
Fr. 02.07.1999 Doppel‑Turnier
Fr. 09.07.1999 Blitz‑Grand‑Prix (I)
Fr. 16.07.1999 Ferienspielbetrieb – ab 19:00 Uhr Schule Anna‑Susanna‑Stieg
Fr. 23.07.1999 Ferienspielbetrieb – ab 19:00 Uhr Schule Anna‑Susanna‑Stieg
Fr. 30.07.1999 Ferienspielbetrieb – ab 19:00 Uhr Schule Anna‑Susanna‑Stieg

Die Saison 98/99 ist Geschichte, und die Weichen in Richtung Zukunft sind gestellt. Bevor die Sommerferien beginnen, treffen wir uns noch zu zwei launigen Events, die einmal mehr die Vielseitigkeit unseres Sports verdeutlichen.

Das Doppelturnier (vergleichbar dem Doppel beim Tischtennis) mit insgesamt zehn teilnehmenden Paaren gewinnen Frank Lamprecht und Dustin Opasiak. Im Vordergrund steht die Chance, alters‑ und spielstärkeübergreifend miteinander Spaß an unserem gemeinsamen Sport zu haben.

14 Spieler bestreiten das erste Turnier der Blitz‑Grand‑Prix‑Serie 1999. Markus Hochgräfe gewinnt vor Julian Zimmermann.

Unsere Neuzugänge haben hoffentlich schon einen positiven Eindruck von uns gewonnen. Markus Hochgräfe und Simon Bekker‑Jensen, der uns mit seinem Turniersieg beim IM‑Turnier noch in guter Erinnerung ist und hat, verstärken unsere Erste. Das erneute Abenteuer 2. Bundesliga wird deshalb hoffentlich nicht wieder nur eine Saison dauern. Hoffnungsvolle Nachwuchsspieler kommen aus Hamburgs Osten zu uns und machen deutlich, dass unser Verein eine gute Adresse in Schachhamburg ist.

Während der Sommerferien verlegen wir unseren Spielbetrieb in die Schule Anna‑Susanna‑Stieg (Musikraum), wo wir freitags ab 19:00 Uhr anzutreffen sein werden. Vielleicht sehen wir uns ja dort. Schöne Ferien!

(Thomas Rosien)

  99/00  
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/00-news.php
07.07.2017, 18:09 (tr)
 
 
 
 
 
 
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