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Chronik: Archiv
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 3 · Stadtliga B 2000
Termine Tabelle Spieler Ergebnisse
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Termine
1 04.01.2000 Hamburger SK 8 Königsspringer Hamburg 3 3 : 5
2 28.01.2000 SG Wichern‑Schule Königsspringer Hamburg 3 :
3 04.02.2000 Königsspringer Hamburg 3 SC Concordia 5 : 3
4 25.02.2000 SC Schachelschweine Königsspringer Hamburg 3 :
5 03.03.2000 Königsspringer Hamburg 3 SG Mittelweg 3 : 5
6 04.04.2000 Barmbeker SK Königsspringer Hamburg 3 :
7 14.04.2000 Königsspringer Hamburg 3 Bramfelder SK :
8 08.05.2000 ETSV Altona‑Eidelstedt 2 Königsspringer Hamburg 3 2 : 6
9 19.05.2000 Königsspringer Hamburg 3 SV Großhansdorf :
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. SV Großhansdorf 5 5 5 7 6 8 53,5 18
2. SG Wichern‑Schule 3 5 4 5 4 39,0 14
3. Barmbeker SK 4 5 4 6 4 5 38,5 11
4. SG Mittelweg 3 3 4 5 6 5 3 37,0 9
5. Bramfelder SK 3 3 3 5 5 34,0 8
6. SC Schachelschweine 1 4 4 2 3 3 4 6 31,5 7
7. Königsspringer Hamburg 3 3 5 6 5 35,5 6
8. SC Concordia 2 3 2 5 3 3 31,5 6
9. ETSV Altona‑Eidelstedt 2 ½ 4 4 2 5 3 31,0 6
10. Hamburger SK 8 0 4 3 5 3 2 3 5 28,5 5
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Spieler
RL Name 1.R 2.R 3.R 4.R 5.R 6.R 7.R 8.R 9.R
21 Vardjavand, Varahram 1         0   1  
22 Dave, Shreyas 0 ½ ½ ½ ½ ½ 0 0 0
23 Mandelbaum, Peter‑René ½ 0 ½ 0   1 0   ½
24 Mohammadzadeh, Peyman 1 0 ½ 0 0     1  
25 Wilms, Ingo   1 0     1 ½ 1  
26 Fjodorow, Peter ½ 0 1       0 1 +
27 Knops, Peter 1 1 1 ½ 0 0 1 ½ 0
28 Dettmann, Steffen 1 1 ½ 1 0 ½ 0 ½ 0
29 Bierwald, Jan 0       ½   1 1  
32 Frontzek, Björn       0         0
33 Fenske, Wolfgang       1 ½   0    
35 Fischer, Lars         1        0/+
36 Behmer, Malte         ½        
38 Schuler, Dorothea   0 1 ½          
46 Riedel, Frank           ½        0/+
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1. Runde
04.01.2000 Hamburger SK 8 Königsspringer Hamburg 3 3 : 5
Barmbeker SK SG Wichern‑Schule 3,5:4,5
Bramfelder SK SG Mittelweg 3,0:5,0
ETSV Altona‑Eidelstedt 2 SC Schachelschweine 4,0:4,0
SV Großhansdorf SC Concordia 6,0:2,0

Bericht

Endlich war es soweit, die neue Saison hatte begonnen. Bereits im Vorfeld war klar, dass die Dritte, die letztes Jahr noch aus der Landesliga abgestiegen war, eigentlich schon wieder gegen den Abstieg kämpfen würde. Nach DWZ‑Schnitt sind wir an 9 gesetzt, wobei sich wahrscheinlich drei der ersten vier Bretter des ETSV in der LL festspielen werden. Wie dem auch sei, es ging also gegen HSK 8, die an 8 gesetzt sind.

Wir spielten mit Toni, Shreyas, dem Berichterstatter, Peyman, Peter F., Peter K., Steffen und Jan. Nach nicht einmal zwei Stunden hatte Toni, der nach eigenen Aussagen zum ersten Mal seit einem Jahr wieder eine Schachfigur angefasst hat, uns mit einem schönen doppelten Läuferopfer in Führung gebracht. Wenig später machte Peter F. mit dem »Deutsche Meister Coach« C. Kyeck remis.

Endlich erschien dann unser Maskottchen und neuer Versicherungsvertreter M. Lindinger. Seiner Meinung nach standen wir an 2, 4 und 8 ziemlich schlecht und an den anderen Brettern ganz aussichtsreich. Damit hatte er wohl durchaus Recht, wenig später musste Jan aufgeben, seine mangelnde Praxis war ihm noch anzumerken. Kurz vor der Zeitnotphase meldete Steffen einen Ganzen, dann überschlugen sich die Ereignisse.

Da Shreyas und sein Gegner ungefähr ab dem 25. Zug noch jeweils knapp fünf Minuten auf der Uhr hatten, wurde hier ziemlich wild geblitzt; selbiges galt für Peyman. Eigentlich hatten beide ziemlich schlechte Stellungen zu verwalten und auch der Berichterstatter, der eine schöne Gewinnchance ausließ, hatte höchstens remis. Da kam es uns ganz gelegen, dass Peter K. noch einen Ganzen verbuchen konnte. Er hatte sich seine Zeit im Gegensatz zu seinem Gegner gut eingeteilt, und dieser stellte bei 30 Sekunden etwas ein.

3½:1½ klingt eigentlich ganz beruhigend, wenn wir nicht noch drei unschöne Stellungen gehabt hätten. Shreyas wurde matt gesetzt, doch Peyman behielt die Übersicht, sein Gegner machte so ziemlich alles falsch und so konnte Peyman wählen, ob er lieber im 40. Zug eine Figur oder die Dame gewinnen sollte. Er entschied sich zwar nur für die Figur, doch sein Gegner gab trotzdem auf. Wenig später konnte dann auch der Berichterstatter ein »schlechter Läufer gegen guter Springer«‑Endspiel in den Remishafen schiffen.

5:3 ist ein ganz guter Start, dem Klassenerhalt sind wir schon ein Stückchen näher, und die Leistung der Dritten von vor zwei Jahren ist uns allen noch im Hinterkopf!

(Peter‑René Mandelbaum)

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2. Runde
28.01.2000 SG Wichern‑Schule Königsspringer Hamburg 3 :
SC Concordia Hamburger SK 8 4,5:3,5
SC Schachelschweine SV Großhansdorf 1,0:7,0
SG Mittelweg ETSV Altona‑Eidelstedt 2 5,5:2,5
Barmbeker SK Bramfelder SK 5,0:3,0

Kommentar

Von dieser richtungweisenden Begegnung, die wie kaum eine fehlendes Mannschaftsgefühl wiederspiegelt, das sich nur konsequenterweise auch im Ergebnis ausdrückt, wird wohl nie ein Bericht erscheinen. Hauptsache ist die mahnende Erinnerung in den Köpfen der Spieler.

(Thomas Rosien)

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3. Runde
04.02.2000 Königsspringer Hamburg 3 SC Concordia 5 : 3
Bramfelder SK SG Wichern‑Schule 3,5:4,5
ETSV Altona‑Eidelstedt 2 Barmbeker SK 4,0:4,0
SV Großhansdorf SG Mittelweg 5,0:3,0
Hamburger SK 8 SC Schachelschweine 2,0:6,0

Bericht

In der Dritten spielen viele Spieler der letztjährigen Fünften. Deshalb hieß das Motto: Revanche nehmen für die unglaubliche und unglückliche Niederlage letztes Jahr, durch die wir den Aufstieg verpassten.

Trotz des hohen DWZ‑Abstandes an den ersten drei Brettern leisteten wir uns ein »Ohne 1, Spiel 2«. Toni spielte diesmal leider wieder nicht. Vielleicht spielt er ja gegen die Schachelschweine wieder. Ansonsten spielten wir in Bestbesetzung. Jan konnte wegen seiner Sportverletzung natürlich nicht kommen, für ihn spielte Dorothea, die schon ihren zweiten Stadtliga‑Einsatz hatte und zeigt, dass sie große Fortschritte macht! Nach kurzer Spielzeit stand ihr Sieg schon fest. Dafür verlor Ingo in knapp 20 Minuten!!!!!

An den Brettern 1 bis 3 lief es ganz gut. Ich versuchte mich mit Schwarz teuer zu verkaufen, René stand recht gut und bei Peyman waren erst wenige Züge getan. Auffällig war zudem Steffens Fehlgriff in der Eröffnung. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Steffen fing sich aber wieder und an den anderen Brettern (zweimal Peter) lief es auch recht gut.

Lange Zeit verging. Ich stand gut, gab aber remis. René spielte eine gute Stellung nicht weiter, remis. Peyman spielte noch. Ingo hatte verloren. Peter Fjodorow stand gut. Peter Knops gewann. Steffens Stellung war unklar. Dorothea hatte ein Endspiel mit Mehrfigur: 2:2!

Ich war so enttäuscht, dass ich das weitere Spielgeschehen nicht mehr so genau verfolgte. Doro gewann ihr Endspiel, Steffen gab die Stellung remis und Peter F. gewann. Peyman spielte später noch remis, sodass wir 5:3 gewannen. Ein auf jeden Fall verdienter Sieg, obwohl die persönlichen Leistungen nicht berauschend waren.

Revanche geglückt und zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt. Wir haben jetzt zwar 4:2 Mannschaftspunkte, aber erst die schwächeren Gegner gehabt.

(Shreyas Dave)

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4. Runde
25.02.2000 SC Schachelschweine Königsspringer Hamburg 3 :
SG Wichern‑Schule SC Concordia 5,0:3,0
SG Mittelweg Hamburger SK 8 3,0:5,0
Barmbeker SK SV Großhansdorf 2,5:5,5
Bramfelder SK ETSV Altona‑Eidelstedt 2 1,5:6,5

Bericht

Stark ersatzgeschwächt mussten wir leider in die wichtigsten Partien der Saison gehen:

1.) Toni musste Veranstaltungen organisieren und hatte leider keine Zeit.

2.) Peter‑René spielte gegen SCS seine schwächste Saisonpartie und war dann einfach (natürlich hatte er das vorher bekannt gegeben) im Urlaub in der Türkei – Vorbereitung auf die HJEM?!

3.) Peter F. und Ingo waren offiziell als eine HSJB‑Fraktion in St. Petersburg und erfreuten sich dort!

4.) Peyman konnte gegen Mittelweg nicht. Warum, weiß ich auch nicht.

5.) …

So musste der Rest (insgesamt sechs Ersatzspieler) bangend in die Kämpfe gehen.

Gegen die Schweine sah es lange sehr gut (Steffen gewann nach knapp 50 Minuten), dann nur noch gut (René verlor ohne Not), dann mittelmäßig (Peyman und Björn standen schlecht, Doro und Peter K. remisierten), dann patzte ich, dann foppte ich ihn wieder, dann verspielte ich ein schwieriges Endspiel zum Remis: 3½:4½!!!

(Shreyas Dave)

↑
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5. Runde
03.03.2000 Königsspringer Hamburg 3 SG Mittelweg 3 : 5
ETSV Altona‑Eidelstedt 2 SG Wichern‑Schule 3,5:4,5
SV Großhansdorf Bramfelder SK 5,0:3,0
Hamburger SK 8 Barmbeker SK 3,0:5,0
SC Concordia SC Schachelschweine 5,0:3,0

Bericht

Gegen die Mittelweg‑Fraktion folgte also schon ein kleines erstes Endspiel um den Klassenerhalt, obwohl wir eigentlich um den Titel spielen wollten (siehe auch Borussia Dortmund)!?

Vier Schnellremisen an den letzten vier Brettern, eine gute Stellung für mich und Steffen und unklare bei Peter Knops und Peyman ließen uns frohlockend in die Endphase sehen, wo alles wieder verspielt wurde. Steffen verlor einfach, und ich sah auch schon nicht mehr das rettende Ufer. Bei Peyman und Peter K. sah es auch nicht gerade nach einem Sieg aus. Als Peter verloren hatte, bekam ich von dem Mann meines Latein‑Lehrers (G. Jacoby) ein sehr unmoralisches Remisangebot in schlechter Stellung, was ich in Anbetracht der größeren Gewinnmöglichkeiten für Peyman nicht ablehnen konnte. Peyman versuchte dann noch alles, verlor aber leider selbst – 3:5!!!

Abstiegsplätze, wir kommen!!! In diesem Jahr scheint der Teamgeist und die Mannschaftsmoral einfach miserabel zu sein, aber noch ist nicht alles verloren.

(Shreyas Dave)

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6. Runde
04.04.2000 Barmbeker SK Königsspringer Hamburg 3 :
SG Wichern‑Schule SC Schachelschweine 4,0:4,0
SG Mittelweg SC Concordia 2,5:5,5
Bramfelder SK Hamburger SK 8 5,0:3,0
ETSV Altona‑Eidelstedt 2 SV Großhansdorf 0,5:7,5

Bericht

Kurz nach 20:00 Uhr – 0:2. Toni hat in der Eröffnung eine Figur weggestellt (hätte man den Spitzenspieler vielleicht doch nicht spielen lassen sollen?!) und Lars Fischer ist nicht gekommen.

Noch vor der echten Zeitnotphase – 1:4. Frank Riedel (Bauer eingestellt) und ich (Sander hat geklammert) haben remis gemacht, und Peter Knops hat leider kurz darauf verloren.

Zum Ende – 2:4. René gewinnt sein Endspiel.

Das Ende – 2½:4½. Steffen, der die Schlüsselpartie des Kampfes spielt, verdaddelt eine Superstellung im Mittelspiel und ein gewonnenes verschiedenfarbiges Läuferendspiel noch zum Remis – schade und bitter.

Ingo gewinnt ein wenig später – aber zu spät. Jetzt gehts nur noch ums nackte Überleben!!!

(Shreyas Dave)

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7. Runde
14.04.2000 Königsspringer Hamburg 3 Bramfelder SK :
SV Großhansdorf SG Wichern‑Schule 5,0:3,0
Hamburger SK 8 ETSV Altona‑Eidelstedt 2 5,0:3,0
SC Concordia Barmbeker SK 2,0:6,0
SC Schachelschweine SG Mittelweg 2,0:6,0

Kommentar

Der absolute Tiefpunkt war endlich erreicht. Wirklich?!

(Thomas Rosien)

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8. Runde
08.05.2000 ETSV Altona‑Eidelstedt 2 Königsspringer Hamburg 3 2 : 6
SG Wichern‑Schule SG Mittelweg 5,0:3,0
Barmbeker SK SC Schachelschweine 4,0:4,0
Bramfelder SK SC Concordia 4,5:3,5
SV Großhansdorf Hamburger SK 8 8,0:0,0

Bericht

Am Montag, den 8. Mai hieß es, gegen den ETSV die letzte Chance zum Klassenerhalt zu bewahren; ein Sieg musste her, da wir uns für die letzte Runde gegen Großhansdorf maximal Außenseiterchancen ausrechnen können. Zunächst hatten wir gewisse Sorgen, was die Aufstellung angeht: Shreyas hatte erst keine Zeit, Tonis Einsatz war wie immer zweifelhaft und am Sonntagabend war Peyman plötzlich unerreichbar. Andererseits konnte man sich schon vorher ausrechnen, dass der ETSV mindestens drei Ersatzspieler einsetzen würde, da ebenso viel Stammspieler die achte Runde in der Landesliga gespielt hatten.

Der liebe Mannschaftsführer dachte sich am Montag gegen 18:30 Uhr sogar, er würde es diesmal besonders toll machen und kaufte im Einkaufszentrum Niendorf‑Nord noch ein paar Süßigkeiten für die Mannschaft, um die Stimmung zu heben. Seine anonyme Begleiterin sagte ihm, dass der 184er ganz regelmäßig und oft fahren würde und der MF fühlte sich sicher, fast zu gut. Gegen 18:49 Uhr stand er an der Bushaltestelle und ihm fiel auf, dass die Busse regelmäßig fahren, alle 20 Minuten; der letzte übrigens um 18:48 Uhr! »Najagutäh, dann nimmt man eben ein Taxi!« Blöderweise half es auch nicht, dreimal in der Taxizentrale anzurufen, kein Taxi weit und breit in Sicht. Also schon mal vorsorglich Shreyas auf dem Handy anrufen, dass sich die Mannschaft nicht sorgen soll! Dummerweise war da bloß die Mailbox. Gegen 19:08 Uhr stieg ein entnervter und frustrierter MF in den Bus.

Szenenwechsel: 19:00 Uhr Vereinsheim des ETSV, sieben Spieler haben sich hier versammelt, Shreyas, Peyman, der gekommen war, obwohl ihn niemand informierte, Ingo, Peter F., Peter K., Steffen und Jan. Jan hatte den MF zwar kurz in Niendorf getroffen, vermutete jedoch richtig, dass der noch ziemlich lange brauchen würde. Toni war irgendwo, nur nicht am Spielort. Also beschlossen diese Sieben, zu warten, wer als Erstes vorbeischneien würde. Gegen 19:25 Uhr hatte Toni dann das Rennen für sich entschieden, diese acht bestritten nun den Kampf mit einem gewissen Zeithandicap. Zehn Minuten später traf der MF ein und verteilte erstmal die gekauften Süßigkeiten, um dann aber seine MF‑Tätigkeit aufzunehmen.

Doch als Erster wurde der gegnerische MF aktiv, nach einer Stunde gab er die Partie am ersten Brett, es waren gerade sieben Züge gespielt worden, auf, da Christian Wiener zu betrunken war, um normal zu spielen – 1:0.

Jan war als Nächster fertig, er überspielte seinen Gegner einfach – 2:0.

Dann passierte lange Zeit nichts, bis sich an jedem Brett, zumindest bei uns, Zeitnot abzeichnete. Weitere Fans trafen ein, Marcus, Julian, Thomas, Detlev und Wolfgang, dem auffiel, dass Steffens einst sehr gute Stellung langsam unklar wurde und da ihm nur noch zehn Minuten für 20 Züge blieben, sollte er besser die Punkteteilung anbieten, die überraschend angenommen wurde – 2½:½.

Ingo, der die Eröffnung völlig verplant hatte, kam langsam ins Spiel und konnte Christian Meldes Bruder foppen – 3½:½.

Übrig blieben die schlechte Stellung von Shreyas, die unklare Stellung von Peyman, die ausgeglichene Stellung von Fjodiet und die Zeitnot von Peter K., allerdings bei einem Mehrbauern. Um die Dramatik besser zu spüren, hätte man eigentlich da sein sollen.

Plötzlich opferte Peymans Gegner eine Figur ohne erkennbaren Grund, allerdings blieben Peyman nur noch zwei Minuten. Seinem Gegner musste man dann noch mal erklären, dass er sein Formular nicht verdecken dürfe. Dass die beiden Mannschaftsführer Schiedsrichter sind, wenn es keinen anderen Schiri gibt, wollte er auch nicht glauben. Auch Peter K.’s Gegner interpretierte die Regeln seltsam, er machte immer so ungefähr drei Züge und schrieb einen davon mit, was Peter, der strichelte, aber nicht sonderlich beeindruckte. Fjodiets Gegner lehnte remis ab und riskierte ziemlich viel, doch eigentlich sollte das Schwerfigurenendspiel gleich sein.

Das nächste Tor schoss Peyman, der seinem Gegner die Wahl zwischen Matt und Damenverlust ließ – 4½:½! Aufatmen!

Fjodiets Gegner war mit den Nerven am Ende und stellte seine Königsstellung ein – 5½:½.

Die Zeitnotschlacht von Peter K. war sehr wechselhaft, er konnte zwar noch einen Bauern gewinnen und die Schwerfiguren tauschen, doch konnte sich sein Gegner einen Freibauern bilden. Als dann im 45. Zug die Plättchen fielen, war die Stellung leider wieder unklar, irgendwann einigte man sich. Etwas später gab Shreyas auf, er hatte die ganze Partie über keine Chance, egal – 6:2.

Wahrscheinlich werden wir trotz des momentanen Platz 6 am Ende Achter und müssen hoffen, dass der Achte der anderen Staffel weniger Punkte als wir haben wird.

(Peter‑René Mandelbaum)

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9. Runde
19.05.2000 Königsspringer Hamburg 3 SV Großhansdorf :
Hamburger SK 8 SG Wichern‑Schule 4,0:4,0
SC Concordia ETSV Altona‑Eidelstedt 2 3,0:5,0
SC Schachelschweine Bramfelder SK 3,0:5,0
SG Mittelweg Barmbeker SK 4,0:4,0

Kommentar

Das Ergebnis war knapp, der Spielverlauf war es nicht. Die G’dorfer wähnten sich bereits zurück in der Landesliga und setzten zwei Ersatzspieler zum vierten Mal ein. Punkte für uns, entscheidend war’s glücklicherweise nicht mehr. Klasse gehalten – Saison abhaken!

(Thomas Rosien)

 
 
 
 
 
 
 
 
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01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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