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Mannschaften: KSH 4 Sonntag, 5. Februar 2012

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Mannschaften

KSH 4

↑
Tabelle
↓
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. SV Eidelstedt **         7       6 13,0 4
2. SV Diagonale-Harburg   **             10,0 4
3. Niendorfer TSV     **           5 5 10,0 4
4. Hamburger SK 5       ** 4       6   10,0 3
5. Hamburger SK 6       4 **         8,5 3
6. SV Blankenese 1         **       5,5 2
7. FC St. Pauli 3         **       7,0 0
8. Hamburger SG BUE           **     6,0 0
9. SK Union-Eimsbüttel 2     3 2         **   5,0 0
10. Königsspringer Hamburg 4 2   3             ** 5,0 0
↑
Spieler
↓
KSH
4
Mannschaftsführer:
Thomas Rosien
A H A H A A H A H
SVE
 
NIE
 
HSK
5
HSK
6
UNE
2
STP
3
BLA
 
DIA
 
HSG
 
31 Raider, Eugen                  
32 Langmann, Markus 0 0              
33 Rosien, Thomas 0 1              
34 Frontzek, Björn                  
35 Lohse, Marc ½ ½              
36 Akram, Shumon   ½              
37 Schönfisch, Norbert 0 1              
38 Carl, Jan-Frederik 0 0              
39 Meyer-Plückthun, Joachim                  
41 Schroeter, Baldur 0                
43 Spät, Alexander ½              
44 Pfreundt, Jakob 1 0              
↑
1. Runde
↓
20.01.2012 SV Eidelstedt Königsspringer Hamburg 4 6 : 2
19:00 Uhr, Schule Niekampsweg (Musiksaal), Niekampsweg 25, 22523 Hamburg

1 Carsten Dumjahn Markus Langmann 1 : 0
2 Jakob Goepfert Thomas Rosien 1 : 0
3 Viktor Isinger Marc Lohse ½ : ½
4 Johnny Kjetsae Norbert Schönfisch 1 : 0
5 Mirko Kurzynsky Jan-Frederik Carl 1 : 0
6 Jörg Müller Baldur Schroeter 1 : 0
7 Siegmund Schleiss Alexander Spät ½ : ½
8 Volker Melde Jakob Pfreundt 0 : 1

12.01.2012 SV Diagonale-Harburg FC St. Pauli 3 :
20.01.2012 Hamburger SG BUE SV Blankenese :
13.01.2012 Niendorfer TSV SK Union-Eimsbüttel 2 5 : 3
20.01.2012 Hamburger SK 5 Hamburger SK 6 4 : 4

Das Opfer der Umstände

Im vergangenen Jahr rockten wir die Bezirksliga und endeten als Aufsteiger auf dem zweiten Platz. Die Vereinsstrategie spülte uns in die Stadtliga, wo wir uns nun mit Händen und Füßen gegen das vermeintlich unvermeidliche Schicksal wehren wollen. Nachdem allerdings Eugen sich bereits in der Landesliga festgespielt hat, haben wir mit Markus nur noch einen Stadtliga-erfahrenen Spieler für die ersten Bretter. Alle anderen haben in den letzten Jahren nur vereinzelte Reserveeinsätze in dieser Klasse hinter sich.

Die erste Runde führt uns zum Landesliga-Absteiger aus Eidelstedt, der zwar den einen oder anderen Wandervogel abgegeben hat, vielleicht aber auch gerade aufgrunddessen dennoch in der Lage sein sollte, ein Aufstiegswörtchen mitzusprechen, wenn er von weiteren Ausfällen verschont bleibt. Gegen uns: Bestbesetzung. Wir hingegen müssen mit Björn, Shumon und Joachim den Ausfall dreier weiterer Spieler verkraften und engagieren Baldur, Alexander und Jakob – bestimmt nicht das letzte Mal in dieser Saison.

In der Eröffnungsphase sieht es eigentlich überall ganz gut aus. Baldur hat sein Lieblingssystem auf dem Brett und müsste sich eigentlich wohlfühlen, da unterläuft ihm ein Patzer und viel zu früh liegen wir zurück. Sehr ärgerlich!

Bei Jan-Frederik wird sehr schnell sehr viel abgetauscht und bei ungleichfarbigen Läufern könnte sich hier bereits ein Remis abzeichnen, wenn nicht auf jeder Seite zwei Türme und einige Bauernschwächen zu verzeichnen wären – Jan-Frederiks scheinen sich als noch schwächer zu erweisen. Er setzt alles auf eine Karte – und verliert.

Marc scheint seinen Gegner irgendwie überrumpelt zu haben – so gut kann man doch gar nicht stehen: Bauer mehr, Raumvorteil, Entwicklungsvorsprung, guter (?) Läufer gegen schlechter (?) Springer. Dann wird in Vertrauen auf den Mehrbauern viel abgetauscht, was gleichzeitig den gegnerischen König aktiviert und in der Folge leider auch das materielle Gleichgewicht wieder herstellt. Mehr als remis ist danach nicht mehr drin.

Norbert sieht sich inzwischen starken gegnerischen Angriffs ausgesetz. Der Todeskampf ist kurz und schmerzlos.

Markus hatte bereits früh seine Ambitionen zurückschrauben müssen. Später büßt er auch Material ein: erst einen Bauern, dann noch einen Bauern, dann die Qualität – aussichtslos.

Mein Gegner und ich streben eine Stellung an, in der ich einen Bauern mehr habe, er aber das Läuferpaar hat und Druck ausüben kann. Leider verliere ich recht bald die Übersicht und mache mehrmals nicht die allerbesten Züge, was aber unbedingt notwendig gewesen wäre, um im Spiel zu bleiben. Als ohnehin bereits alles verloren ist, stelle ich auch noch einen Turm ein.

Unsere Youngster spielen noch: Alexander hatte seinen Gegner ziemlich eingeschnürt, dann aber eventuell mögliche Gewinnfortsetzungen verpasst. Letztlich bleibt ein ungefährdetes Remis.

Jakob hatte schnell bequemes Spiel, und wie er am Ende die Nerven behält und seinen Materialvorteil verwertet, ist sehenswert.

Am Ende bleibt eine deutliche Niederlage, womit wir uns sofort ans Tabellenende begeben.

(Thomas Rosien)

↑
2. Runde
↓
03.02.2012 Königsspringer Hamburg 4 Niendorfer TSV 3 : 5
19:00 Uhr, KSH-Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Markus Langmann Gerd Putzbach 0 : 1
2 Thomas Rosien Heinz Türk 1 : 0
3 Marc Lohse Michael Raddatz ½ : ½
4 Shumon Akram Klaus-Peter Schneider ½ : ½
5 Norbert Schönfisch Kurt Krotofil 1 : 0
6 Jan-Frederik Carl Eggert Lindschau 0 : 1
7 Alexander Spät Matthias Weiß : +
8 Jakob Pfreundt Erhard Pohl 0 : 1

24.01.2012 FC St. Pauli 3 Hamburger SK 6 :
02.02.2012 SK Union-Eimsbüttel 2 Hamburger SK 5 2 : 6
01.02.2012 SV Blankenese SV Eidelstedt 1 : 7
02.02.2012 SV Diagonale-Harburg Hamburger SG BUE :

Spannung im Lokalderby

Nach der etwas zu hoch ausgefallenen Auftaktniederlage wollen wir im ewig jungen Nachbarschaftsduell beweisen, dass wir uns nicht kampflos unserem Schicksal ergeben. Das gelingt uns ganz gut. Nur Alexander kommt leider gar nicht. Später erfahre ich von seiner kurzfristigen krankheitsbedingten Absage.

Kurz nachdem wir in Rückstand geraten sind, fragt Shumon, ob er remis machen kann. Ich überlasse ihm die Entscheidung. Später erklärt er mir, dass es nur die Wahl zwischen Remisschaukel und schlechter Fortsetzung gab. Das ist dann okay, wenn auch im Gewinnsinne nur die halbe Miete.

Zu diesem Zeitpunkt macht mir meine eigene Partie am meisten Spaß. Er glaubte anscheinend, dass er sich nur irgendwie hinstellen müsste und ich mich schon selbst umbringen würde. Weit gefehlt! Als er positionell bereits schlecht steht, versucht er es mit ein paar taktischen Fopps, was seine Lage aussichtslos macht. Zwangsläufig gewinne ich zunächst die Qualität und danach noch eine Figur, wonach ich einzügig matt drohe. Das bewegt ihn zu längerem »Nachdenken«. Ich mache ihn dann darauf aufmerksam, dass er mitschreiben müsse, was eher als indirekte Frage verstanden werden soll (bei ungefähr −8 Bauerneinheiten nicht ganz ungerechtfertigt). Er eruptiert förmlich und tief sitzende Feindseligkeiten ergießen sich in hasstiradenartigen Lavaströmen. Woher hat es das nur? Meines Wissens war er damals (vor 28 Jahren) gar nicht dabei. Zwei Züge später gibt er auf. Der Ausgleich!

Leider haben wir zu diesem Zeitpunkt bereits drei bedenklich aussehende Stellungen: Markus hat ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit beiderseitigen gedeckten Freibauern. Des Gegners sind weiter vorgerückt und irgendwann gehen Markus die Züge aus. Schade: Das Remis war möglich, wie mir Eugen später erzählt, und ich hatte zwischendurch auch dieses Gefühl.

Jan-Frederik hat möglicherweise erneut etwas ungestüm eröffnet und dabei einen Bauern verloren. Er kann dann zwar später das materielle Gleichgewicht wieder herstellen, was aber eindeutig auf Kosten der Stellung geht und alsbald verliert. Ärgern darf er sich anschließend höchstens über sich selbst. Aber er hat ja auch noch sieben Chancen zur Rehabilitierung.

Wissend um die dritte schlechte Stellung, ist der Kampf hier eigentlich bereits verloren. Marc fragt jetzt, ob er remis machen darf. Die Stellung ist wahrscheinlich ausgeglichen: jeweils zwei Türme mit gleich vielen Bauern. Also: Lieber den Spatz in der Hand, …

Norbert hatte schnell eine scharfe Variante mit entgegengesetzten Rochaden und beiderseitigem Königsangriff. Als diese nicht durchdringen, wird Material getauscht und Norbert verbleibt im Springerendspiel mit einem Mehrbauern, der den gegnerischen Springer bindet: elementar und nur eine Frage der Zeit.

Zuletzt spielt erneut Jakob. Leider geriet er früh in eine schlechte Position und muss sich seitdem – eigentlich chancenlos – verteidigen. Das wiederum tut er zwar zäh, aber ohne Aussicht auf auch nur einen Teilerfolg. Als die übrigen Partien irgendwann beendet sind, kucken alle auf sein Brett, und verständlicherweise gibt er in mittlerweile hoffnungsloser Position auf. Solche Partien sind die schlimmsten überhaupt, aber das weiß jeder selbst am besten.

Zwar bleiben wir nach dieser Niederlage auf dem letzten Tabellenplatz, aber auch frohen Mutes. Zu verlieren haben wir ohnehin nichts. Gegen die HSK-Mannschaften werden wir das Unmögliche erneut versuchen.

(Thomas Rosien)

↑
3. Runde
↓
17.02.2012 Hamburger SK 5 Königsspringer Hamburg 4   :  
19:00 Uhr, HSK-Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1       :  
2       :  
3       :  
4       :  
5       :  
6       :  
7       :  
8       :  

17.02.2012 Hamburger SG BUE FC St. Pauli 3   :  
17.02.2012 SV Eidelstedt SV Diagonale-Harburg   :  
10.02.2012 Niendorfer TSV SV Blankenese   :  
17.02.2012 Hamburger SK 6 SK Union-Eimsbüttel 2   :  
↑
4. Runde
↓
02.03.2012 Königsspringer Hamburg 4 Hamburger SK 6   :  
19:00 Uhr, KSH-Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1       :  
2       :  
3       :  
4       :  
5       :  
6       :  
7       :  
8       :  

21.02.2012 FC St. Pauli 3 SK Union-Eimsbüttel 2   :  
22.02.2012 SV Blankenese Hamburger SK 5   :  
23.02.2012 SV Diagonale-Harburg Niendorfer TSV   :  
02.03.2012 Hamburger SG BUE SV Eidelstedt   :  
↑
5. Runde
↓
22.03.2012 SK Union-Eimsbüttel 2 Königsspringer Hamburg 4   :  
19:00 Uhr, Hamburg-Haus, Doormannsweg 12, 20259 Hamburg

1       :  
2       :  
3       :  
4       :  
5       :  
6       :  
7       :  
8       :  

30.03.2012 SV Eidelstedt FC St. Pauli 3   :  
23.03.2012 Niendorfer TSV Hamburger SG BUE   :  
30.03.2012 Hamburger SK 5 SV Diagonale-Harburg   :  
30.03.2012 Hamburger SK 6 SV Blankenese   :  
↑
6. Runde
↓
03.04.2012 FC St. Pauli 3 Königsspringer Hamburg 4   :  
19:00 Uhr, Clubheim des FC St. Pauli, Auf dem Heiligengeistfeld, 20359 Hamburg

1       :  
2       :  
3       :  
4       :  
5       :  
6       :  
7       :  
8       :  

18.04.2012 SV Blankenese SK Union-Eimsbüttel 2   :  
19.04.2012 SV Diagonale-Harburg Hamburger SK 6   :  
20.04.2012 Hamburger SG BUE Hamburger SK 5   :  
13.04.2012 SV Eidelstedt Niendorfer TSV   :  
↑
7. Runde
↓
11.05.2012 Königsspringer Hamburg 4 SV Blankenese   :  
19:00 Uhr, KSH-Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1       :  
2       :  
3       :  
4       :  
5       :  
6       :  
7       :  
8       :  

27.04.2012 Niendorfer TSV FC St. Pauli 3   :  
11.05.2012 Hamburger SK 5 SV Eidelstedt   :  
11.05.2012 Hamburger SK 6 Hamburger SG BUE   :  
26.04.2012 SK Union-Eimsbüttel 2 SV Diagonale-Harburg   :  
↑
8. Runde
↓
24.05.2012 SV Diagonale-Harburg Königsspringer Hamburg 4   :  
19:00 Uhr, Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Kirche, Eigenheimweg 52, 21077 Hamburg

1       :  
2       :  
3       :  
4       :  
5       :  
6       :  
7       :  
8       :  

15.05.2012 FC St. Pauli 3 SV Blankenese   :  
25.05.2012 Hamburger SG BUE SK Union-Eimsbüttel 2   :  
25.05.2012 SV Eidelstedt Hamburger SK 6   :  
25.05.2012 Niendorfer TSV Hamburger SK 5   :  
↑
9. Runde
↓
15.06.2012 Königsspringer Hamburg 4 Hamburger SG BUE   :  
19:00 Uhr, KSH-Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1       :  
2       :  
3       :  
4       :  
5       :  
6       :  
7       :  
8       :  

15.06.2012 Hamburger SK 5 FC St. Pauli 3   :  
15.06.2012 Hamburger SK 6 Niendorfer TSV   :  
07.06.2012 SK Union-Eimsbüttel 2 SV Eidelstedt   :  
06.06.2012 SV Blankenese SV Diagonale-Harburg   :  
Quelle: Hamburger Schachverband
   
   
http://www.kshamburg.de/teams/ksh4.php   04.02.2012, 23:37 (tr)
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