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| Chronik: Archiv | Freitag, 18. Mai 2012 | ||||||

23. August bis 13. Dezember 1996
Pl. Name DWZ B 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Pu. øDWZ 1. Wendt, Jan-Dietrich 2187 1 42S1 42W1 8S1 8W0 9W1 9S0 2W½ 2S1 6,5 2092 2. Lindinger, Markus 2126 1 7S½ 7W½ 3S0 3W1 4S½ 4W½ 1S½ 1W0 4,5 2094 3. Dinckel, Jörg 2052 1 12S1 12W1 2W1 2S0 8W1 5W½ 6S½ 7W½ 9S+ 7,5 2013 4. Leiser, Sven 2085 1 38S½ 38W½ 10S1 10W½ 2W½ 2S½ 17W1 13S1 5W1 7,5 1930 5. Holtz, Dietmar 2020 1 9W½ 9S½ 25W1 39S+ 13W1 3S½ 10W1 6S½ 4S0 7,0 1986 6. Lampe, Jörg 1983 1 39W1 39S0 9W1 9S0 14W1 16S1 3W½ 5W½ 7S½ 6,5 2027 7. Wiltafsky, Thomas 2050 1 2W½ 2S½ 14W½ 15S1 16W1 10S0 8W1 3S½ 6W½ 6,5 1975 8. Möhrmann, Marcus 2052 1 11S1 11W½ 1W0 1S1 3S0 20W1 7S0 17W1 10S1 6,5 1969 9. Lindner, Daniel 2164 1 5S½ 5W½ 6S0 6W1 1S0 1W1 11S1 10W1 3W− 6,0 2038 10. Nicolosi, Tino 1931 1 43W+ 43S+ 4W0 4S½ 29W1 7W1 5S0 9S0 8W0 5,5 2093 11. Saß, Andreas 1979 1 8W0 8S½ 17W½ 18S1 12W½ 13S½ 9W0 24S1 16W½ 5,5 1855 12. Ahrens, Olaf 1797 1 3W0 3S0 22W1 17S1 11S½ 21W½ 14W½ 16S½ 15W½ 5,5 1825 13. Zierau, Joachim 1828 33W1 26S1 29W½ 25S1 5S0 11W½ 21S1 4W0 14S½ 5,5 1780 14. Schierholz, Sonja 1834 40S1 20W1 7S½ 16W½ 6S0 27W1 12S½ 15S½ 13W½ 5,5 1776 15. Straßmann, Swantje 1834 23S½ 27W1 21S1 7W0 19S½ 29W½ 18S1 14W½ 12S½ 5,5 1762 16. Knops, Peter 1838 24W1 32S1 39W+ 14S½ 7S0 6W0 20S1 12W½ 11S½ 5,5 1761 17. Fischer, Lars 1707 31S1 34W1 11S½ 12W0 25S1 19W1 4S0 8S0 23W1 5,5 1724 18. Schwanke, Hans-Joachim 1788 34S½ 36W1 27S1 11W0 23S½ 26S1 15W0 25W1 20S½ 5,5 1620 19. Zastrow, Ulrich 1794 30W1 25S0 35W1 24S1 15W½ 17S0 29S1 23W½ 21S½ 5,5 1592 20. Zimmermann, Julian 1646 35W1 14S0 30W1 29S½ 26W1 8S0 16W0 31S1 18W½ 5,0 1666 21. Loesaus, Ansgar 1671 32W1 24S½ 15W0 35S1 22W1 12S½ 13W0 29S½ 19W½ 5,0 1596 22. Dave, Shreyas 1454 45S½ 31W1 12S0 23W1 21S0 25W0 26W1 35S1 27S0 4,5 1600 23. Schwanke, Stephan 1516 15W½ 29S0 34W1 22S0 18W½ 30S1 28W1 19S½ 17S0 4,5 1594 24. Behmer, Malte 1466 16S0 21W½ 28S1 19W0 36S½ 33W1 27S1 11W0 30S½ 4,5 1586 25. Strotkamp, Rudolf 1604 37S1 19W1 5S0 13W0 17W0 22S1 35W1 18S0 28W½ 4,5 1584 26. Retzlaff, Svend 1629 28S1 13W0 36S½ 31W+ 20S0 18W0 22S0 37S1 29W1 4,5 1505 27. Wilms, Ingo 1601 44W1 15S0 18W0 28S1 34W1 14S0 24W0 30S½ 22W1 4,5 1493 28. Wendel, Daniel 1226 26W0 33S1 24W0 27W0 31S1 40W+ 23S0 36W1 25S½ 4,5 1483 29. Rosien, Thomas 1803 36S1 23W1 13S½ 20W½ 10S0 15S½ 19W0 21W½ 26S0 4,0 1694 30. Bierwald, Martin 1372 19S0 37W1 20S0 36W½ 40S½ 23W0 33S1 27W½ 24W½ 4,0 1479 31. Schroeter, Baldur 1322 17W0 22S0 33W1 26S− 28W0 34S1 40S1 20W0 37S1 4,0 1435 32. Bierwald, Sebastian 1033 21S0 16W0 37S½ 40W½ 33S0 41W1 36S0 44W1 34W+ 4,0 1374 33. Osman, Abdulkarim 1394 13S0 28W0 31S0 41W+ 32W1 24S0 30W0 40W1 35S1 4,0 1346 34. Wendel, Melchior 1370 18W½ 17S0 23S0 37W1 27S0 31W0 44S+ 41W1 32S− 3,5 1361 35. Kolanoske, Lieselotte 1355 20S0 40W1 19S0 21W0 37S1 36W1 25S0 22W0 33W0 3,0 1495 36. Schulz, Tanja 1400 29W0 18S0 26W½ 30S½ 24W½ 35S0 32W1 28S0 41S½ 3,0 1419 37. Kühlbrunn, Manfred 1082 25W0 30S0 32W½ 34S0 35W0 44S1 41S1 26W0 31W0 2,5 1320 38. Mohammadzadeh, Peyman 1850 1 4W½ 4S½ 2,0 2085 39. Baldauf, Bastian 2060 1 6S0 6W1 16S− 5W− 2,0 1956 40. Ketzler, Frank 1411 14W0 35S0 41W1 32S½ 30W½ 28S− 31W0 33S0 44S− 2,0 1304 41. Ikeda, Yoko 1103 40S0 33S− 44W+ 32S0 37W0 34S0 36W½ 1,5 1255 42. Melde, Christian 2025 1 1W0 1S0 1,0 2187 43. Buhr, Carl-Christian 2291 1 10S− 10W− 1,0 1931 44. Brockmann, Heinz 1093 27S0 41S− 37W0 34W− 32S0 40W+ 1,0 1267 45. Rahn, Kay 1901 22W½ 0,5 1454
Die Vereinsmeisterschaft 1996 ist beendet, der Sieger ermittelt, Jan Wendt sein Name. Drei Aspekte, die durchaus positiv hervorgehoben werden dürfen nach einem Turnier, das sowohl für Teilnehmer als auch für Beobachter gleichermaßen merkwürdig verläuft.
Das K.-o.-System beginnt mit dem Achtelfinale, jedoch nur 15 Spielern. Vier Underdogs zeigen sich bissig und trotzen den Favoriten die Verlängerung ab; Jörg Lampe gelingt die Überraschung.
Tino Nicolosi greift erst im Viertelfinale ein und zieht gegen den bereits warmgespielten Sven Leiser den Kürzeren. Alle anderen Begegnungen werden wiederum erst im Blitzen entschieden. Das Halbfinale erreichen danach Markus Lindinger, Jan Wendt und Daniel Lindner.
Niemand der Kandidaten hat bislang überzeugt und wie kaum anders zu erwarten, müssen auch die Finalisten im Blitzen ermittelt werden. Letztlich setzen sich Markus und Jan durch. Markus hat zu diesem Zeitpunkt bei 50 % erst eine Partie gewonnen. Demgegenüber stehen im Blitzen acht Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Er verzichtet darauf, in der ersten Finalpartie Weiß zu haben. Diese endet remis. In der zweiten: Ein hochgradiges Zeitnotdrama. In eher besserer Stellung für Markus erhält sein König ein Schachgebot und flieht in die falsche Richtung. Das wird matt! Aus und vorbei. Jan hat immerhin fünf von acht Partien für sich entschieden und ist deshalb verdient Vereinsmeister geworden. Herzlichen Glückwunsch!
Dass der seit drei Jahren praktizierte Modus vielleicht doch nicht der beste ist, haben die vielen knappen Entscheidungen bewiesen. Von 14 gespielten Begegnungen sind neun in die Verlängerung gegangen. Möglicherweise sollten wir – zumindest was den Vereinstitel anbelangt – zum Rundensystem zurückkehren. Oder wir spielen ein reines Schweizer-System. Beide Modelle haben prominente Befürworter (Wolfgang Pajeken, Sven Leiser). Von allen Interessierten erwarte ich konstruktive Ideen.
Überhaupt: das Schweizer-System-Turnier! Vier ausgeschiedene Achtelfinalisten nutzen die Möglichkeit nicht, hier die Vereinsmeisterschaft fortzusetzen. Kay Rahn tritt bereits nach einer Runde zurück. Dafür entschließt sich Yoko Ikeda, doch noch mitzuspielen. Und auch Heinz Brockmann setzt das Turnier fort, nachdem er wegen gesundheitlicher Probleme zeitweise ausgesetzt hatte. Beide haben leider nur mäßigen Erfolg.
Dietmar Holtz hält die Spitze bis kurz vor Schluss, verliert dann gegen Sven Leiser seine einzige Partie und fällt zurück. Sieger des Turniers und damit Dritter der Vereinsmeisterschaft ist jedoch Jörg Dinckel, der gegen Daniel Lindner kampflos gewinnt.
Die kampflosen Resultate halten sich aber insgesamt in Grenzen. Das ist gut.
Großartige positive Überraschungen kann ich nach einem Blick auf die Tabelle nicht feststellen. Allerdings sollte jeder sein Abschneiden am besten selbst beurteilen.
Eine Panne passiert auf unserer Mitgliederversammlung. Der Vereinspokal ist nicht da und kann deshalb nicht überreicht werden. Jan findet es nicht ganz so schlimm, weil er ohnehin Transportprobleme gehabt hätte. Außerdem weiß er, bei wem er sich dafür bedanken kann.
Sofern sich der Modus nicht ändert, sind für das K.-o.-System 1997 die ersten Zwölf der Vereinsmeisterschaft qualifiziert. Übrigens alles Spieler, die bereits 1996 dort vertreten waren und teilweise vom Bonuspunkt zehren konnten (auch darüber sollten wir uns Gedanken machen). Die restlichen vier Plätze werden nach DWZ vergeben.
Ich hoffe, dass es allen 40 Teilnehmern, die das Turnier beendet haben, gefallen hat und freue mich, euch alle und vielleicht noch ein paar mehr auch zur nächsten Vereinsmeisterschaft begrüßen zu dürfen.
(Thomas Rosien)