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Eine der wichtigsten Aktionen in der Jugendarbeit in diesem Jahr ist beendet: Am 13. Februar wurde die letzte Runde der diesjährigen HJET ausgetragen. Über 380 Jugendspieler aus ganz Hamburg traten in den Alters- und Leistungsklassen in den Räumlichkeiten der Schule Fraenkelstraße an fünf Sonnabenden gegeneinander an. 30 davon waren junge und jüngste Königsspringer. Sicher hatte jeder seine persönlichen Ziele für das Turnier: Für manchen ging es um die Qualifikation zu der jeweiligen Meisterschaft, einige spielten um den Auf- und Abstieg in den Leistungsklassen. In der U10 gab es für die Spieler ausgiebig Gelegenheit, durch viele Partien (hier spielte jeder neun Runden, zwei mehr als in den anderen Klassen) wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Unterstützt wurden dabei alle von ihren Trainern, die jeden Sonnabend dabei waren. Während Günter, Siggie, Boris, Claus und ich für die Spieler zur Verfügung standen, halfen Clemens und Karin maßgeblich mit, das Turnier zu organisieren, indem sie wichtige Aufgaben in der Anmeldung und als Gruppenleiter übernahmen.
Damit wurde die gute Tradition fortgesetzt, dass Königsspringer nicht nur für die Betreuung der Spieler sorgen, sondern darüber hinaus auch den ehrenamtlichen des HSJB bei den wichtigen Turnieren helfen. Eines kann schon im Vorweg gesagt werden: Dies wird auch bei der kommenden Endrunde in Schönhagen wieder der Fall sein!
Nun ist die Frage: Wie ist das Turnier denn aus KSH-Sicht gelaufen? Haben sich die individuellen Wünsche erfüllt? Wer ist bei den Meisterschaften dabei?
Fangen wir in den Leistungsklassen an. Hier spielen die Spieler altersunabhängig gegeneinander und sind für die Endrunde bereits vorqualifiziert. In der L1 ging es hauptsächlich um die Qualifikation zur U20-Endrunde.
Das Ticket lösen konnte Eugen Raider! Mit 4/5 wurde er Gruppenzweiter und wird jetzt außer Max Borgmeyer (war bereits vornominiert) der zweite KSH-Spieler in der "Königsklasse" sein. Etwas mehr vorgenommen haben sich bestimmt Guido Stanau (2,5/5), Henry Steinfeldt (2/5) und Max Hort (1/5), die alle etwas unter Form spielten. Justus Streich (3,5/5) ging entspannt in das Turnier und bekam auch seine Wunschqualifikation - die U18-Endrunde.
In der L2 traten Darius Schiffmann und Alexander Spät an. Alexander belegte mit 2/5 den vierten Platz in seiner Gruppe. Darius spielte ein erfolgreiches Turnier (+108 DWZ), wurde Gruppensieger und darf sich im nächsten Jahr in der L1 versuchen. Herzlichen Glückwunsch zum Gruppensieg!
Als einziger KSH-Spieler trat Ruben Hartig in der Altersklasse U16 an: Nach einem recht lauen Auftakt (1/4) reichte dann ein Endspurt für 4/7 - immerhin.
In der U14 qualifizierten sich Tobias Götze und Joshua Viol mit 5 bzw. 5,5/7 souverän. Der von Joshua zunächst angepeilte Gruppensieg war zwar nicht drin, aber ein guter vierter Platz.
Gleich sieben unserer Spieler traten in der U12-1 an. Einer davon konnte diese Gruppe gewinnen: Jakob Pfreundt wurde mit 6/7 Erster! Dabei setzte sich Jakob gegen teils schon recht turniererfahrene Spieler durch (z. B. Mathis Böhme, MAT). Außer Jakob haben es auch Finn-Thore Lenz (4/7) und Bastian Samm (3,5/7) zur Endrunde geschafft. Während Finn-Thore sich in der letzten Runde in dieser Hinsicht schon entspannen konnte, wurde es für Bastian durch eine Niederlage im Endspurt noch einmal knapp. Berkan Carpan (3/7) und Hendrik Berger (2,5/7) vergaben einige Chancen: Hier stand dem taktischem Verständnis manchmal zu schnelles Spiel im Wege. Gregor Bals (3/7) und Tim Christiansen (2/7) spielten weniger um die Qualifikation, sondern um dazuzulernen, wozu in den Partieanalysen ausgiebig Gelegenheit war.
In der U12-2 steigerte sich Joschka Kübler (5,5/9) von Woche zu Woche und entdeckte u. a. die Vorzüge des Aufschreibens der Partien.
Bei den Jüngsten in der U10 tummelten sich zwölf Königsspringer: Von diesen dürfen Kian Sharif (6,5/9), Jakub Slawski (6/9), Henrik Müller-Gröling (6/9) und Max de Mora (5,5/9) am nächsten Wochenende an der U10-Meisterschaft (dieses Jahr ausgerichtet von Sasel) teilnehmen. Viel Spaß und Erfolg dabei! 5,5/9 erreichte auch Fabian Brüssau, Johannes Klingenberg schaffte vier Punkte.
Die Kinder, die seit einigen Monaten bei Henry und mir trainieren, schlugen sich wacker auf ihrer ersten HJET. Das wären Finn-Bennet Stick (5/9) Vincent Propp (4,5/9), Mathis Pfreundt (4/9 mit schön langen Partien teilweise), Béla Schaub (3,5/9), Tim Schrader (3/9) und Luca Rehbock (3/9, u. a. mit einem netten Gewinnzug: Ein Doppelangriff der Dame auf König und Dame - und das ohne Ingos Taktikschule!).
Erfreulich aus KSH-Sicht ist besonders der Anstieg der Teilnehmerzahl in den jüngeren Altersklassen. Die Turnierorgansiation lief trotz nur weniger Helfer aus den Vereinen recht reibungslos. Für ihren Einsatz ist den ehrenamtlichen Helfern des HSJB wieder einmal zu danken! Ich hoffe, dass alle Spieler ihre Freude an dem Turnier hatten und wünsche jetzt schon allen Teilnehmern an den Meisterschaften eine schöne und erfolgreiche Endrunde!
(Baldur Schroeter)
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